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Materialise unterstützt Hilfsprojekt für Kriegsopfer in Syrien

Auf 9. April 2019 von Ann-Kathrin L. veröffentlicht

Seit 2011 tobt der Krieg in Syrien schon und kostete vielen Menschen das Leben. Aber auch viele derer, die mit dem Leben davon gekommen sind, tragen die Folgen der Verletzungen noch immer mit sich. Gerade bei Gesichtsverletzungen oder fehlenden Körperteilen wird dies sehr deutlich. Materialise, einer der führenden Anbieter von 3D-Drucklösungen, unterstützt mit siner Materialise Mimics Innovation Suite Software ein Hilfsprojekt für syrische Kriegsopfer, welches diese mit kostenlosen Prothesen und Epithesen ausstattet. Das Projekt wird vom deutsch-syrischen Verein Alkawakibi e.V. getragen wird und gibt den Kriegsopfern mit dem Epithetik-Projekt die Chance auf eine Rückkehr in den Alltag.

Epithesen sind künstliche Gesichtsteile, die Menschen mit beispielsweise unter Kiefer- und Gesichtsdefekten, wie verlorenen Augen oder Nasen leiden, wieder ein ästhetisches Aussehen verleihen. Dr. Bassel Alsaeed, Spezialist für Kieferchirurgie und Epithetik aus Berlin, gründete das Hilfsprojekt für Epithesen „Internationale Hilfe für gesichtsverletzte Kriegsopfer in Syrien“ 2013 um den Betroffenen mit Gesichtsrekonstruktionen ihre Lebensqualität zurückzugeben, da eine eine solche Gesichtsverletzung oft nicht nur physische sondern auch psychische Probleme mit sich ziehen. So wird das Selbstbewusstsein der Verletzten wieder gestärkt. Dr. Bassel Alsaeed und sein Team konnten bisher schon über 1.500 Menschen mit kostenlosen, künstlichen Gesichtsteilen und Prothesen helfen.

hilfsprojekt

Beispiel einer 3D-gedruckten Prothese von LimbForge

Nun unterstützt der 3D-Druck Anbieter Materialise das Team des Hilfsprojekts kostenlos mit seiner 3D-Software Materialise Mimics Innovation Suite. Damit können die komplexen Eingriffe optimal vorbereitet und Vorlagen der patientenspezifischen Implantate – insbesondere Kranial- und Orbitalplatten aus Titan – erstellt werden. Die Software ermöglicht es, präoperative Pläne detailliert darzustellen und ein realistisches, vorhersehbares Ergebnis aufzuzeigen. In den meisten Fällen wird dabei das Knochengewebe der gesunden Gesichtshälfte gespiegelt und als Vorlage verwendet – so entsteht ein symmetrisches und ästhetisches Gesamtbild. Die passgenauen Implantate werden im Anschluss direkt vor Ort gedruckt und eingesetzt. Auch hier zeigen sich unter anderem durch die Individualisierbarkeit wieder die vielen Vorteile des 3D-Drucks.

Mehr Informationen über das Projekt finden Sie HIER. Bildnachweis Beitragsbild: Epithetik-Projekt.

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