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RepRap 3D-Drucker


Die RepRap 3D-Drucker zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass Sie in der Regel als Bausatz oder als DIY-Kit ausgeliefert werden, sodass man Zuhause, damit beschäftigt ist, den RepRap 3D-Drucker eigenhändig zusammenzubauen. Einige Hersteller bieten allerdings auch den Service an, den 3D-Drucker bereits fertig montiert auszuliefern, wodurch man sich Zeit und Nerven spart, aber man sich auf der anderen Seite beim Anblick des fertigen RepRap 3D-Druckers nicht voller Stolz auf die eigene Schulter klopfen kann.

Manchmal kommt die Frage auf, welche Unternehmen denn RepRap 3D-Drucker herstellen. Diese Frage ist etwas kompliziert, da zwar einige Hersteller ihre 3D-Drucker als RepRap-Modelle titulieren, aber der eigentliche Kerngedanke hinter RepRap ein anderer ist, wie der Absatz unten verdeutlicht.



3D-Drucker
Hephestos 2 3.7/5 (149 notes)
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CoLiDo DIY 4.4/5 (114 notes)
Der 3D-Drucker Colido DIY gehört zum chinesischen Hersteller Colido. D...
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Ursprünge der RepRap 3D-Drucker

Das Patent für die Schmelzschichtung beziehungsweise Fused Deposition Modeling lag bis zum Jahre 2009 beim US-amerikanischen Druckerhersteller Stratasys. Dies führte dazu, dass diese Technologie und die entsprechenden 3D-Drucker für viele nicht bezahlbar waren, da der billigste, kommerzielle 3D-Drucker etwa 30.000 Euro kostete.

 

In diesem Zusammenhang entstand die RepRap-Bewegung, deren Namen die Abkuerzung für Replicating Rapid-Prototyper ist. Dieser Begriff beschreibt das ursprüngliche Ziel von RepRap , einen sich selbst reproduzierenden 3D-Drucker zu entwickeln und diese Art des Druckens durch Open-Source für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. So konnte ein 3D-Drucker für einen Materialkostenpreis von etwa 350 Euro gefertigt werden.

 

In diesem Zusammenhang wird oft der Name Adrian Bowyer, ein Professor der University of Bath, genannt, der als der Initiator dieser Bewegung gilt und der im Jahre 2004 einen entsprechenden Artikel namens "Wealth without money" veröffentlichte. Durch zahlreiche Pressemeldungen wurde im Jahr 2005 auch die Öffentlichkeit auf diese Methode, sich selbst einen 3D-Drucker zu fertigen aufmerksam.

 

Heute hat diese Bewegung nach wie vor viele Anhänger. Gleichzeitig sind auch einige sehr bekannte und erfolgreiche Druckerhersteller, wie etwa Makerbot oder Ultimaker auf die RepRap-Bewegung zurueckzufuehren, auch wenn deren Geschäfte aktuell nicht mehr viel mit dem Gedanken der ursprünglichen Bewegung gemeinsam haben.