Neonfarbiges Gebäck aus dem 3D-Drucker

Erinnern Sie sich an die 3D-gedruckten Patisserie-Kreationen von Dinara Kasko? Der 3D-Druck ist, wie wir bereits wissen, in der Küche angekommen und verspricht einzigartige und komplexe Ideen. Budmen Industries ist mit seinem Projekt „Neon Nom Noms“ diesem Trend gefolgt. Diese bunten, 3D-gedruckten Kuchen sind zugleich komplex, originell und schön anzuschauen. Wir wollten mehr darüber wissen und haben uns mit Stephanie Keefe, Mitbegründerin von Budmen Industries, getroffen.

3DN: Können Sie sich und Budmen Industries kurz vorstellen?

Budmen Industries ist ein Industriedesignstudio, in dem wir kreative Möglichkeiten der neuesten Technologien erforschen. Wir haben eine Methode namens „Industrial Imagination“ entwickelt, um phantasievolle und künstlerische Anwendungen in typische industrielle Prozesse einzubringen. Isaac Budmen und ich sind Mitbegründer von Budmen Industries. Ich arbeitete zuerst als Konditorin in Chicago und perfektionierte traditionelle Techniken bevor ich anfing mit 3D-Druckern zu arbeiten. Jetzt nutzt meine kulinarische Arbeit in Philadelphia 3D-Drucktechnologie, um komplizierte Designs und präzise Details zu machen, die sonst nicht von Hand möglich wären.

3DN: Erzählen Sie uns mehr über Ihr neustes Projekt, Neon Nom Noms! Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Neon Nom Noms sind meine neuesten Experimente in Sachen Kochen und Technologie. Diese komplexen und köstlichen Computer-Kreationen beginnen als plastische 3D-Modelle. Sie werden mit Silikonformen gegossen und dann mit dunkler Schokolade, Marshmallows, Brezeln und Nougat gefüllt – eine perfekte Mischung aus süß und herzhaft. Um den Prozess zu beenden, werden diese Techno-Leckerbissen anschließend in mehreren Farben per Hand gebrusht, um einen einzigartigen Neon-Farbeffekt zu erzielen.

3DN: Können Sie uns mehr über den Herstellungsprozess dieser technologischen Leckerbissen erzählen?

Viele meiner Entwürfe sind beeinflusst von den ozeanischen Themen aus der Zeit, in der ich in der Karibik gelebt habe – diese wurde speziell von den Spiralformen der Muscheln inspiriert.

Um diese komplizierten Designs zu erstellen, verwende ich eine Vielzahl von CAD-Software, wobei ich das Modell von Programm zu Programm hin und her schiebe, um die Form zu perfektionieren. Bei Budmen Industries erfinden wir die Werkzeuge selbst! Diese wurden mit einem unserer Budmen Industries 3D-Drucker gedruckt, die speziell für unsere Techno Test Kitchen entwickelt wurden.

3DN: Welchen Mehrwert bringt der Einsatz von 3D-Technologien in der Lebensmittelindustrie?

3D-Druck in der Küche hat eine vielversprechende Zukunft. Mit 3D-Druckern gibt es unendlich viele Möglichkeiten, futuristische Lebensmittel mit komplexen und präzisen Formen zu kreieren. Mehr Informationen zu unserem neuesten Projekt finden Sie auf unserer Seite.

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Alexander H.: Seit 2016 bin ich Teil des 3Dnatives Teams. Das Interesse für den 3D-Druck entwickelte ich, als ich erfahren habe, welche unglaublichen Möglichkeiten hinter dieser technologischen Revolution stecken und dass das volle Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist. Diese Entwicklung zu verfolgen und aktiv mitzugestalten ist sehr aufregend. Neben meinen Interessen für Technik und Wirtschaft bin ich großer Film- und Sportfan.
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