Schon lange verfolgt Apple das Ziel, Technologie intuitiv, einfach und vor allem individuell zu gestalten. Der Name iPhone spricht für sich. Nun geht der Tech-Konzern aus dem Silicon Valley mit dieser Philosophie noch einen Schritt weiter. Am 31. März hat Apple still und leise die Einführung von „Apple You“ angekündigt – eine neue Produktlinie mit vollständig 3D-gedruckten iPhones und AirPods, die exakt auf die physischen Eigenschaften jeder einzelnen Nutzerin bzw. jedes einzelnen Nutzers zugeschnitten sind.
Die Ankündigung folgt nur wenige Wochen nach Berichten, wonach Apple den Einsatz additiver Fertigung, insbesondere im Bereich des Metall-3D-Drucks, in seiner Produktpalette weiter ausbauen möchte.
Jeder Mensch ist anders – warum sollte das bei den Geräten, die wir täglich nutzen, anders sein? Laut Apple beginnt der Prozess mit einem biometrischen Scan, der entweder im Store oder aus der Ferne durchgeführt wird. Zum Einsatz kommt dabei eine weiterentwickelte Version von Face ID, die präzise Daten zur Handgeometrie und Ohrform der Nutzer:innen erfasst. Diese Daten werden anschließend an Apples Produktionsstätten übermittelt, wo mithilfe additiver Fertigungssysteme aus Titan ein individuell angepasstes Gerät entsteht. Apple zufolge können die AirPods in nur zwei Stunden gedruckt werden, während das maßgeschneiderte iPhone knapp vier Stunden in der Herstellung benötigt. Insgesamt dauert es rund 24 Stunden bis zur Fertigstellung.
Endlich ein Smartphone, das wirklich zu Ihnen passt
Perfekt für Ihre Ohren – für beide.
Eines der meistdiskutierten Produkte der Apple-You-Reihe sind die Apple-You-AirPods: 3D-gedruckte Kopfhörer, die exakt an die individuelle Ohrform der Nutzer:innen angepasst sind. Zwar bieten bereits einige Drittanbieter maßgefertigte Ohrstöpsel an, doch Apple geht hier noch einen Schritt weiter. Die gesamte Struktur der Ohrhörer wird auf Basis biometrischer Daten neu entwickelt.
Da menschliche Ohren selten vollkommen symmetrisch sind, können linker und rechter AirPod künftig leicht unterschiedlich geformt sein. Laut Apple verbessert das den Tragekomfort, den Halt und die Klangqualität. Gleichzeitig könnte damit auch eines der häufigsten Probleme gelöst werden: Die AirPods gehen seltener verloren.
Laut Apple zeigen interne Studien, dass 87 % der Nutzer:innen bereits mindestens einen AirPod verloren haben. Bei frühen Beta-Tests ging die Zahl der Vorfälle der Apple-You-AirPods ging die Zahl der Vorfälle um 98 % zurück, die Apple intern als „unerwartete Auswurfereignisse aus dem Ohr“ bezeichnet – also der eher technische Begriff dafür, dass ein AirPod plötzlich und ohne Vorwarnung aus dem Ohr springt.
Personalisierung hat ihren Preis
Wie viel die Produkte kosten werden, ist noch nicht bekannt. Apple beschreibt die Reihe als besonders individuell – was sich vermutlich auch im Preis zeigen wird.
Wenn Sie die Wahl hätten: Würden Sie sich für ein 3D-gedrucktes iPhone entscheiden, das perfekt in Ihrer Hand liegt, oder für AirPods, die genau richtig im Ohr sitzen? Lassen Sie uns dazu einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf Facebook oder LinkedIN mit. Möchten Sie außerdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? Dann registrieren Sie sich jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter.
*Alle Bilder wurden mithilfe eines KI-Tools erstellt, da Apple bislang keine offiziellen Visuals der Apple-You-Reihe veröffentlicht hat. Die Darstellungen basieren auf den Produktbeschreibungen.