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Cargill und Cocuus: Nachhaltige und nahrhafte 3D-gedruckte Lebensmittel

Am 22. Juli 2022 von Lisa S. veröffentlicht

Haben Sie schon einmal 3D-gedruckte Lebensmittel gegessen oder würden Sie dies zumindest ausprobieren wollen? Für die additive Fertigung gibt es nichts Unmögliches, immer mehr Branchen setzen auf sie. Nach Angaben der FAO muss die Nahrungsmittelproduktion bis 2050 um 70 % steigen, um 9,1 Milliarden Menschen zu ernähren und 200 Millionen Tonnen Fleisch zu produzieren. Steaks, Speck oder Lachs, nachhaltige und nahrhafte Lebensmittel, die dank der Zusammenarbeit von Cargill und Cocuus in 3D gedruckt werden können. So entwickelt sich die Lebensmittelbranche weiter! Die additive Fertigungsindustrie hat dies bereits zur Kenntnis genommen, so können sie zum Beispiel Nudeln Steaks, Speck oder Lachs gedruckt werden.

Chuletón impreso en 3D

3D-gedrucktes T-Bone-Steak. Bild: Navarra Hauptstadt

Deshalb gibt es in der Lebensmittelindustrie zahlreiche Herausforderungen, die Unternehmen und Investoren auf nationaler und internationaler Ebene anziehen. Das US-amerikanische Unternehmen Cargill bietet Lebensmittel, Finanzdienstleistungen und landwirtschaftliche Produkte an und setzt sich dafür ein, die Welt verantwortungsvoll zu ernähren, die Umweltbelastung zu verringern und die Gemeinschaft, in der wir leben, zu verbessern.

Cargill ist Anteilseigner von Cocuus, einem spanischen Technologieunternehmen, das industrielle Lösungen für die Herstellung von pflanzlichen oder zellbasierten tierischen Proteinanaloga entwickelt, geworden. Nach einer Finanzierungsrunde in Höhe von 2,5 Millionen Euro wird das spanische Unternehmen das Geld verwenden, um Lachs, Speck oder Steaks zu drucken! Immer mehr Verbraucher wünschen sich eine ausgewogene Ernährung, die frei von Zusatzstoffen, verarbeiteten Lebensmitteln, Konservierungsstoffen, Zucker und Fetten ist, und genau das lässt sich mit dem 3D-Lebensmitteldruck erreichen.

„Dank dieser Kapitalspritze werden wir in der Lage sein, unsere Technologie Unternehmen zur Verfügung zu stellen, die Proteine in industriellem Maßstab drucken wollen“ sagte Patxi Larumbe, Gründer und CEO von Cocuus.

3D-gedruckter Speck dank Cocuus

Welche Rolle spielt der 3D-Druck?

Der Einsatz von 3D-Drucktechnologien zur Herstellung analoger Lebensmittel (Lebensmittel, bei denen das Milchfett ganz oder teilweise durch pflanzliche Fette oder Öle ersetzt wurde) war ein wichtiger und grundlegender Bestandteil des Projekts. Diesem Unternehmen aus Navarra ist es dank 3D-Druck, Bioprinting und Robotik gelungen, Lebensmittel mit tierischem Eiweiß auf pflanzlicher oder zellulärer Basis herzustellen und damit wesentlich nachhaltigere und nahrhaftere Lebensmittel zu erzeugen.

Wie sieht die Zukunft der Lebensmittelindustrie im 3D-Druck aus?

Der 3D-Druck in der Lebensmittelbranche ermöglicht es heute, Gerichte nach dem Geschmack des Verbrauchers zuzubereiten, sei es in Bezug auf die Menge der Proteine, Kohlenhydrate oder Fette. Cocuus beschäftigt derzeit 20 Mitarbeiter, was die Aufmerksamkeit zahlreicher Unternehmen erregt hat, die an diesen Maschinen und Lebensmitteln interessiert sind, um Lebensmittel zu produzieren. Das Ziel dieses Unternehmens ist es, das 3D-gedruckte Lebensmittelunternehmen der Zukunft zu sein!

Was halten Sie von den Entwicklungen im 3D-Lebensmitteldruck, was wird Ihrer Meinung nach der nächste Schritt sein? Teilen Sie uns Ihre Eindrücke und Erfahrungen mit und kontaktieren Sie uns. Möchten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach? Registrieren Sie sich jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter und folgen Sie uns auf Facebook und Twitter, um stets auf dem Laufenden zu bleiben! Außerdem sind wir auch auf XING und LinkedIN zu finden.

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