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Zortrax launcht einen industriellen 3D-Drucker der dritten Generation

Auf 27. September 2019 von Lukas Johannes B. veröffentlicht
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Zortrax launcht einen 3D-Drucker der dritten Generation, der für Industrie und Fließbandfertigung entwickelt wurde. Er trägt den Namen „Endureal“ und wird aktuell auf der TCT Show in Birmingham vom 24. bis 26. September vorgestellt. Für Zortrax ist dies ein neuer und mutiger Zug. Es ist wahr, dass sich der 3D-Druckmarkt von der Verwendung der additiven Fertigung für Rapid Prototyping Zwecke entfernt. Stattdessen setzt der Markt auf industrielle Lösungen, die eine Massenproduktion ermöglichen. Zu Beginn des Jahres ergab eine von Essentium initiierte Umfrage, dass 57% der Befragten erwarteten, dass die zukünftigen Produktionsläufe in Tausenden von Teilen liegen wird – ein wachsender Prozentsatz.

Der Endureal 3D-Drucker wurde für fortschrittliche technische und medizinische Anwendungen entwickelt – konzipiert für eine Zukunft mühelos zu bedienender Fertigungslinien. Er besitzt ein Volumen von 36 Litern und misst 30 x 40 x 30 cm. Mit der LPD Plus-Technologie von Zortrax können Sie es im Dual- und Single-Extrusionsmodus einsetzen. Was die Bauplatte betrifft, so besteht sie aus ferritischen Edelstählen, die mit PEI-Folie überzogen sind, so dass alle unterstützten Filamente richtig haften und die Modelle leicht zu entfernen sind. In der Großserienproduktion ist dies ein entscheidendes Merkmal.

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Quelle: Zortrax

Darüber hinaus bietet die neue Lösung ein fortschrittliches Wärmemanagement, die Filamenttemperatur wird in jeder Phase streng kontrolliert, um hochpräzise und bestmögliche mechanische Eigenschaften für die gedruckten Teile zu erreichen. Daraus ergibt sich die Kompatibilität mit Hochleistungswerkstoffen wie PEEK. Zu den einzigartigen Eigenschaften von PEEK gehören hohe Verschleißfestigkeit, ausgezeichnete thermische Eigenschaften, bewährte Biokompatibilität, ein hervorragendes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht und eine hohe Strahlungsbeständigkeit. Diese Eigenschaften sind wichtig für den medizinischen Bereich sowie für die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie und den Maschinenbau.

Um eine bestmögliche Druckqualität zu erreichen, wird der thermisch abgeschirmte Extruderraum immer auf der richtigen Temperatur gehalten, ohne dass die Filamentübertragung unterbrochen wird. Darüber hinaus verfügt der Zortrax Endureal über 17 eingebaute Sensoren, die in Echtzeit arbeiten und den Betrieb des Druckauftrags messen. Der Druck kann mit einer Kamera, die in der Kammer des 3D-Druckers installiert ist, aus der Ferne überwacht werden. Die Kamera wurde für den Einsatz bei hohen Temperaturen entwickelt und kann Live-Videos streamen.

Quelle: Zortrax

Wenn ein Stromausfall erkannt wird, verwendet das Blackout Response System Energie, die in integrierten Kondensatoren gespeichert ist, um die genaue Position des Druckkopfes zu speichern. Sobald das Gerät wieder eingeschaltet ist, kann der Druck an der gleichen Stelle fortgesetzt werden. Separate Sensoren arbeiten ständig daran, Probleme zu erkennen, wie z.B. ein eingeklemmtes Filament. Der Drucker überwacht auch das Gewicht der Filamentspulen, um zu prüfen, ob genügend Material für die Fertigstellung des Modells vorhanden ist. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Filamentfach wird jederzeit gemessen und geregelt, was bei langen 3D-Druckprojekten mit hohem Aufwand entscheidend ist.

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