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Zaxe plant mit der Einführung des Z3 den internationalen Markteintritt

Auf 22. September 2021 von Regina P. veröffentlicht

Obwohl der 3D-Druck Markt von amerikanischen und westeuropäischen Herstellern dominiert wird, beobachten wir seit einigen Jahren eine Zunahme von Unternehmen aus anderen Regionen. So finden sich beispielsweise immer mehr Anbieter aus Asien und dem Nahen Osten, welche mit ihrem Sortiment den Markt aufmischen. Ein noch recht kleiner aber wachsender Markt ist die Türkei. Noch vor wenigen Jahren wurde diesem Markt kaum Interesse geschenkt, doch dank der wachsenden Anzahl von Akteuren auf dem heimischen Markt werden die Geräte der türkischen Anbieter nun auch international immer mehr wahrgenommen. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür stellt das Unternehmen Zaxe dar. Das Unternehmen zählt im Land zu den führenden 3D-Drucker Herstellern und hat sich auf FDM-Maschinen (Fused Deposition Modeling) spezialisiert. Zaxe, auf dem türkischen Markt bereits sehr beliebt, wendet sich mit der jüngsten Markteinführung, zu der auch der neueste professionelle FDM-Drucker, der Z3, gehört, verstärkt dem internationalen Markt zu.

Seit der Gründung im Jahr 2015 konnte Zaxe ein enormes Wachstum verzeichnen. Das Unternehmen hat im Laufe der Jahre über 5 Millionen US-Dollar aufgebracht und sich schnell zu einem der führenden 3D-Druckerhersteller in Istanbul etabliert. Auf dem heimischen Markt ist das Unternehmen für die X-Serie bekannt, die mit dem X1 begann und mit dem Xlite fortgesetzt wurde. Mit der neuesten Z Serie, zu der auch der Z3 gehört, hat das Unternehmen bereits begonnen, die Präsenz im Ausland durch Mikroexporte nach Amerika, Kanada, Aserbaidschan und in die GCC-Länder zu verstärken. Das Unternehmen möchte jedoch auf der internationalen Bühne noch weiter wachsen, nicht zuletzt, um die steigende weltweite Nachfrage decken zu können. So wurde am 20. September 2021 die neueste Maschine Z3 gemeinsam mit xlite+ und dem Z2 vorgestellt. Der Launch stellt einen wesentlichen Schritt bei der Ausweitung der Exporte in andere Länder dar.

Bild: Zaxe

Was vom Launch erwartet wird

Die Z-Serie, die ursprünglich aus dem Z1 und dem Z1+ bestand, stellt Zaxe’s FDM-Lösung für professionelle Zwecke dar. Im Vergleich zum Z1 und Z1+ ist der Z3 größer, hat ein Bauvolumen von 400x300x350mm im Vergleich zum Z1+, der 300x300x300mm groß ist. Beachtenswert ist außerdem, dass die Maschine mit einer maximalen Geschwindigkeit von 300 mm/Sek. arbeitet und deshalb sogar noch schneller ist als die Vorgänger Modelle, die eine maximale Geschwindigkeit von 80 mm/Sek. aufbringen.

Der Z3 besticht zudem mit eine Reihe von Sonderfunktionen, darunter eine vollautomatische Druckkalibrierung, welche besonders für den professionellen 3D-Druck nützlich ist und den Benutzern erlaubt Zeit und Material zu sparen und darüberhinaus kostspielige Druckfehler zu vermeiden. Außerdem verfügt das Gerät im Vergleich zu früheren Modellen über eine flexiblere Druckoberfläche, was bedeutet, dass sich Teile leichter von der Druckoberfläche entfernen lassen. Das kann insbesondere dann nützlich sein, wenn gängige 3D-Druckfilamenten eingesetzt werde, vor allem jenen die schwer zu drucken sind, wie ABS.

Das Unternehmen stellt auch die Zaxe xlite+ aus der X-Serie vor sowie den Z2. Ähnlich wie beim Z3 bieten die neuen Maschinen eine bunte Vielfalt an Funktionen und warten mit einigen Verbesserungen auf. Der Z2 ist besonders interessant, denn obwohl er mit einer Druckfläche von 220x230x250 mm kleiner ist als der Z3, verfügt das Gerät über die gleichen Funktionen wie der Z2 –  jedoch zu einem niedrigeren Preis. Alle drei Geräte sollen zum Ziel des Unternehmens beitragen, benutzerfreundliche 3D-Drucker für kundenspezifische Bedürfnisse anzubieten.

Bild: Zaxe

Baki Gezgen, der Gründer von Zaxe, erklärt dazu folgendes: „Wir wollen den 3D-Druck zugänglich machen, die Geräte sollen einfach zu bedienen sein. In diesem Jahr haben wir die Clipper-Firmware mit der Zaxe-Firmware kombiniert und dabei die Funktionen des xy Kerndesigns verwendet, um mit der neuen z-Serie noch schneller drucken zu können. Eines unserer Ziele ist es, ein häufiges Problem bei 3D-Druckern zu lösen: Das Verstopfen der Düsen und die kurze Lebensdauer. Deshalb machen wir alle unsere 3D-Drucker mit dem E3D-Ökosystem kompatibel. Auf diese Weise passen wir unsere strukturelle Architektur an E3D-Updates und neue Module an. Unter Anwendung der Zaxe Firmware mit xDesktop garantieren wir, dass die Drucke auf Knopfdruck ohne Probleme gelingen.“ Eines ist dabei sicher, nach dem enormen Erfolg auf dem heimischen Markt wäre es wenig überraschen, wenn sich Zaxe in den kommenden Jahren auch auf der internationalen Bühne beweist. Der Z3 ist auf der Website von Zaxe zu einem Startpreis von 2.790 Euro erhältlich. x-lite+ ist ab 990 € zu erwerben und der Z2 ab 1490 € erhältlich. Weitere Informationen zum Unternehmen und den Produkten finden Sie HIER.

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