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XYZprinting setzt 3D-Druck für industrielle Zwecke mit dem MfgPro236 xS und der SLS-Technologie fort

Am 11. November 2021 von Regina P. veröffentlicht

Im Jahr 2019 gelang dem asiatischen 3D-Druckerhersteller XYZprinting mit der Einführung mehrer professioneller 3D-Drucker  der Eintritt in den Markt für die industrielle additive Fertigung. Auch die Adaption der SLS-Technologie war für diesen Meilenstein entscheidend. Zwei Jahre nach der Markteinführung hat sich das Unternehmen dazu entschieden den nächsten Schritt zu wagen und definiert die Erfolgsvision wie folgt: der Hersteller will industrielle Technologien anbieten, welche über eine höhere Wiederholbarkeit verfügen und mit einer breiteren Palette von Hochleistungsmaterialien kompatibel sind. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das taiwanesische Unternehmen im vergangenen September auf der Rapid TCT in Chicago die neue MfgPro236 xS-Maschine vorgestellt und wird diese auch auf der Formnext präsentieren. Gleichzeitig kündigt XYZ an, das Angeobt für die SLS-Technologie erweitern zu wollen, was unter anderem dank der Partnerschaft mit dem Chemieunternehmen BASF gelingen soll – gemeinsam wollen diese das Angebot der auf dem Markt verfügbaren Materialien erweitern. Damit will das Unternehmen vor allem seine Marktposition im Bereich des SLS-3D-Drucks bestärken und insbesondere industrielle Anwender erreichen, welche die Technologie für anspruchsvolle Teile für Branchen wie die Luft- und Raumfahrt,  den Automobilbau oder den Maschinenbau nutzen.

Die Kooperation zwischen XYZprinting und dem Forward AM, einem Geschäftsbereich des Chemieunternehmens BASF, ermöglicht es, das Unternehmensziel in puncto Materialien zu erreichen. Fernando Hernandez, Managing Director EMEA bei XYZprinting, sagt dazu folgendes: „Unsere Zusammenarbeit mit BASF Forward AM stellt das entscheidende Bindeglied dar, um mehr 3D-Drucklösungen für verschiedenste kommerzielle Anwendungen anbieten zu können. XYZprinting bietet eine breite Palette von Technologien an, und dank der einzigartigen Palette fortschrittlicher Polymere von BASF Forward AM können wir jetzt Kunden den Mehrwert bieten, zu wesentlich wettbewerbsfähigeren Kosten zu produzieren. Wir sind davon überzeugt, dass unsere innovativen 3D-Drucker in Kombination mit hochwertigen Materialien die Technologie auf die nächste Stufe der Exzellenz heben werden.“ François Minec, Managing Director bei BASF 3D Printing Solutions, ergänzt: „Die Zusammenarbeit zwischen XYZprinting und BASF Forward AM wird es industriellen Anwendern verschiedener additiver Fertigungstechnologien ermöglichen, von unseren Hochleistungsmaterialien in Kombination mit XYZprinting-Lösungen zu profitieren. Beispielsweise für das Prototyping oder der Fertigung von Endprodukten.“ Auf der Veranstaltung in Chicago wurden unter anderem die Materialien Ultrasint® PA6 MF, Ultrasint® PA11 Black, Ultracur3D® RG sowie Ultracur3D® ST präsentiert.

Die Zusammenarbeit zwischen XYZprinting und BASF Forward AM hat es möglich gemacht, die gesetzten Ziele für den Ausbau der additiven Fertigungsmaterialien zu erreichen | Credits: BASF

Was wissen wir bereits über den MfgPro236 xS von XYZprinting?

Mit dem neuesten Gerät, das mit der SLS-Technologie arbeitet, erweitert XYZprinting das Leistungsspektrum für industrielle Zwecke. Der neue MfgPro236 xS 3D-Drucker, ist ein Nachfolgemodell des MfgPro230 xS, stellt die leistungsstärkste und kosteneffizienteste Multi-Material-SLS 3D-Drucklösung dar, die XYZprinting bisher entwickelt hat und profitiert von Partnerschaft mit BASF Forward AM. Die Maschine verfügt über ein maximales Bauvolumen von 230x230x250 mm und zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie mit einer „offenen Materialplattform“ arbeitet. Dies stellt einen enormen Wettbewerbsvorteil für XYZprinting dar, da die meisten industriellen SLS-Lösungen auf dem Markt lediglich mit proprietären Materialien funktionieren. Die Hochtemperaturkammer ermöglicht die Verwendung sehr spezifischer und technischer Materialien, wie z. B. der gesamten PA6-Materialpalette sowie mit PA12-, PA11-, PA11CF-, PP- und TPU-Materialien, weshalb das Gerät die wohl vielseitigste SLS-Lösung im Sortiment darstellt.  Mit dieser Kompatibilität eignet sich der 3D-Drucker für Auftragsfertiger, Forschungseinrichtungen und Drittmateriallieferanten.

Die Maschine ist mit einem leistungsstarken 60-W-CO2-Laser ausgestattet, was diesen doppelt so stark macht im Vergleich zu konkurrierenden SLS-Desktop-Maschinen. Es kann eine Schichtdicke zwischen 0,06 mm und 0,12 mm erzielt werden. Mit dieser wird eine schnellere Herstellungsgeschwindigkeit erzielt sowie die Möglichkeit, mit mehreren Materialien zu drucken, um folglich eine bessere Qualität der Teile zu erhalten. Der 3D-Drucker integriert die erforderliche Software, einschließlich einer Buildware und dem XYZware SLS-Slicer. Zu den unterstützten Formaten zählen .stl, .3mf und XYZ (.3ws / .3wn). Der MfgPro236 xS kommt auf ein Gesamtgewicht von 360 kg und verfügt über ein internes Gasregelsystem sowie eine Thermofeldsteuerung mit 4 unabhängigen Heizungen zur Leistungssteigerung, die in der Sinterkammer bis zu 220 Grad Celsius erreichen.

Der MfgPro236 xS 3D-Drucker zeichnet sich durch die Integration einer „Open Material“-Plattform aus | Bild: XYZprinting

Ein weiterer Schritt zur industriellen Fertigung

Auf Grund der Markteinführung des MfgPro236 xS und der Zusammenarbeit mit BASF Forward AM gelingt es XYZprinting, das Engagement für den Einsatz der additiven Fertigung für industrielle Zwecke zu stärken. Mit den neuen Fertigungslösungen konkurriert das Unternehmen mit anderen branchenführenden Herstellern der additiven Fertigung. Um das Potenzial seiner Produkte zu demonstrieren, wird XYZprinting auf der internationalen Fachmesse Formnext 2021 in Frankfurt vor Ort sein. Besuchen Sie daher den Stand (12.1 – C51), um mehr über die neuen Produkte und industriellen Lösungen in Erfahrungen zu bringen! Weitere Informationen finden Sie hier.

*Titelbildnachweis: XYZprinting

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