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XJet verspricht Weltneuheit auf der Formnext mit neuem Metall-3D-Drucker

Auf 3. November 2016 von Alexander H. veröffentlicht

Der israelische Hersteller für Industrie-3D-Drucker XJet will in zwei Wochen auf der 3D-Druck Fachmesse Formnext in Frankfurt einen neuen Metall-3D-Drucker mit Nanopartikel Jetting-Technologie (NPJ) vorstellen. Es handelt sich dabei um den ersten Metall-3D-Drucker, der mit Flüssigmetall-Technologie arbeitet.

Weltneuheit Nanopartikel Jetting

Die additive Fertigung erfreut sich momentan einer großen Beliebtheit. Die Anzahl verkaufter 3D-Drucker hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Desktop- bzw. Home-3D-Drucker machen dabei den größten Teil des Wachstums aus. Experten sind jedoch der Meinung, dass die Zukunft bei den Industriedruckern liegen wird.

Der Grund ist ganz trivial und betrifft das zu verwendende Material: Metalle sind robuster und finden dadurch bessere Anwendungsmöglichkeiten wie bei Produkten der Luftfahrt- oder Automobilindustrie. Metalle können bislang nur auf hochleistungsstarken Industriedruckern verarbeitet werden. Die Technologien dafür heißen SLM (Selective Laser Melting), bei der ein Laser in einem Metallpulverbett das Objekt zusammen schmilzt; LMD (Laser Metal Deposition), wo das Metall als Pulver direkt auf die ausgewählte Stelle gedruckt wird und EBM (Electron Beam Melting), was ähnlich wie das SLM-Verfahren funktioniert, nur mit der Abweichung, dass ein Elektronenstrahl statt eines Lasers verwendet wird.

XJet präsentiert mit dem Nanopartikel Jetting (NPJ) eine Weltneuheit im 3D-Druck im Bereich Metalldruck. Komplett ohne Laser werden winzige Droplets flüssigen Metalls selektiv positioniert und anschließend erhitzt und somit erhärtet.

Über 50 Patente in 10 Jahren Forschung

Die neue Technik verspricht eine hohe Resolution mit einer Schichtdicke bis zu 2µm bei gleichzeitig geringeren Produktionskosten. Über den Preis der Maschine wurde bisher noch nichts gesagt.

„Wir sind sehr stolz auf unsere NanoParticle Jetting-Technologie, die ein Meilenstein in der additiv verarbeitenden Industrie ist. Es ist der Höhepunkt der jahrelangen Forschung in unseren Labors mit über 50 eingetragenen Patenten. Unsere Technologie überwindet viele der aktuellen Herausforderungen, die Additive Manufacturing bisher konfrontiert hat, was für viele Branchen von großem Nutzen sein wird“, sagte Hanan Gothait, CEO und Gründer XJet.

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Das NJP-Verfahren ist das Ergebnis einer 10-jährigen Arbeit, denn seit der Firmengründung im Jahr 2015 wird an dieser Technik gearbeitet. Das Projekt hat auch prominente Interessenten gefunden, als sich Anfang des Jahres Softwareunternehmen Autodesk in einer 25 Mio. € großen Finanzierungsrunde diverse Firmenteile sicherte.

„Diese zusätzliche Finanzierungsrunde ist ein weiteres Vertrauensbeweis für XJet und wird unsere Position als Marktführer in der 3D-Metalldruck-Arena sichern“, so Gothait.

Die Formnext-Messe verspricht dieses Jahr viele interessante Projekte und Produkte. Es wird spannend zu beobachten sein wie sich die Welt des 3D-Drucks entwickelt.

Mehr Informationen auf der Website von XJet.

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