{"id":61213,"date":"2025-02-19T15:00:29","date_gmt":"2025-02-19T14:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=61213"},"modified":"2025-02-17T15:30:29","modified_gmt":"2025-02-17T14:30:29","slug":"goatam-personalisierte-medizin-3d-pillendruck-190220251","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/goatam-personalisierte-medizin-3d-pillendruck-190220251\/","title":{"rendered":"Medikamente auf Knopfdruck: goatAM \u00fcber personalisierte Medizin und den 3D-Pillendruck"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Den <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-gedruckte-tabletten-130520201\/\">3D-Druck in der Pharmazie<\/a> neu definieren &#8211; mit dieser Vision wurde goatAM in K\u00f6ln gegr\u00fcndet. Die Gr\u00fcnder nutzen ihre Forschungserfahrung, um L\u00f6sungen f\u00fcr die Herstellung personalisierter Medikamente, darunter <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-gedruckte-arzneimittel-behandlung-krebs-bei-kindern\/\">3D-gedruckte Pillen<\/a> zu entwickeln. Mit diesem Ansatz m\u00f6chte goatAM au\u00dferdem den Zugang zu ma\u00dfgeschneiderten Therapien revolutionieren, den Weg f\u00fcr eine patientenorientierte Zukunft ebnen und <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/diese-krankenhaeuser-der-dach-region-nutzen-den-3d-druck-am-point-of-care-020920241\/\">3D-Druck am Point of Care<\/a> f\u00f6rdern. Wir hatten das Startup nun im Gespr\u00e4ch, um Einblicke in ihre Vision, ihre <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-technologies\/\">Technologien<\/a> sowie die Herausforderungen des 3D-Pillendrucks zu erfahren. Viel Spa\u00df beim Lesen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>3DN: K\u00f6nnten Sie sich kurz vorstellen und erz\u00e4hlen, wie Sie zum 3D-Druck gekommen sind und wie es dann zur Gr\u00fcndung von goatAM kam?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind Tilmann Spitz (CEO &amp; Gr\u00fcnder) und Fabian Loose (CTO &amp; Gr\u00fcnder) von goatAM aus K\u00f6ln. Wir haben beide Maschinenbau an der TH K\u00f6ln studiert und dort, im Labor f\u00fcr Fertigungssysteme, l\u00e4ngere Zeit in der Forschung gearbeitet. Im Laufe dieser T\u00e4tigkeit sind wir mit dem <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/additive-fertigung\/\">3D-Druck<\/a> vertraut geworden und haben haupts\u00e4chlich f\u00fcr den industriellen Bereich spezielle 3D-Drucksysteme und Prozesstechniken entwickelt. Darunter fielen unter anderem 6-Achs-Drucksysteme, der gro\u00dfvolumige 3D-Druck auf Polymerschaumbasis, aber auch <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/projekte-3d-druck-und-ki-220220241\/\">KI-unterst\u00fctzte<\/a> Analysetools f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-materialien-kunststoffe\/\">Kunststoffverarbeitung<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_61225\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61225\" class=\"wp-image-61225 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/goatam-team.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/goatam-team.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/goatam-team-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/goatam-team-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-61225\" class=\"wp-caption-text\">Das Team von goatAM. Links: Fabian Loose, rechts: Tilmann Spitz. (Bild: goatAm)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gr\u00fcndung von goaAM folgte nach der Beendigung mehrerer Projekte an der Hochschule. 2018 wurden wir seitens der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t aus D\u00fcsseldorf angesprochen, ob wir Interesse an Projekten zum Drucken von personalisierten Medikamenten h\u00e4tten. Da wir bis zu diesem Zeitpunkt ausschlie\u00dflich im klassischen Maschinenbau gearbeitet haben, klang dies erstmal ein wenig merkw\u00fcrdig. Nach ersten Gespr\u00e4chen hat sich jedoch eine sehr interessante Anwendung herauskristallisiert, bei der wir sehr gerne mitwirken wollten. Konkret entstanden daraus zwei Projekte zusammen mit der Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf, bei denen verschiedene Ans\u00e4tze verfolgt wurden. Auf der einen Seite ein direkter 3D-Druck aus einem Schneckenextruder f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere, zentralgefertigte Batchgr\u00f6\u00dfen von Monopillen und ein neuer Ansatz auf Basis des <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/ranking-kompakte-industrielle-fdm-3d-drucker-250420241\/\">FDM-Drucks<\/a> f\u00fcr eine dezentrale Anwendung, bei der die Maschinen sp\u00e4ter einmal in der Apotheke stehen sollen. Beide Projekte wurden erfolgreich beendet. Zu den Ergebnissen des zweiten Ansatzes, bei dem neben der Uni D\u00fcsseldorf auch Merck KGaA als Pharmaunternehmen mitgewirkt hat, gab es viel Zuspruch und diverse Nachfragen, ob und wann solche Systeme k\u00e4uflich erworben werden k\u00f6nnen. Das war f\u00fcr uns der Anlass, dieses Produkt weiterzuf\u00fchren, goatAM zu gr\u00fcnden und das System zur Marktreife weiterzuentwickeln.<\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-2396923175\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/app.swapcard.com\/event\/additiv-defense-2026\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (4)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/04\/LB-4.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>3DN: Welche 3D-Druck Technologie und welche Materialien verwenden Sie f\u00fcr 3D-gedruckte Pillen?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Bereich der 3D-gedruckten, personalisierten Medikamente gibt es einige Technologien, die eingesetzt werden. Von <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-durch-polyjetting\/\">PolyJet<\/a> \u00fcber Semisolid-Extrusion, <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3ddruck-laserschmelzen\/\">Pulverbett-Schmelzen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/selektives-lasersintern\/\">SLS<\/a> bis hin zu <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-schmelzschichtung\/\">Fused Deposition Modeling<\/a> ist alles dabei. Wir haben uns auf die Nutzung der FDM- und SME-Technologie spezialisiert. Bei uns gibt es jedoch einen gro\u00dfen Unterschied im Bereich des Materialhandlings im Vergleich zu anderen <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/top-11-3d-drucker-peek-ultem-020520181\/\">FDM Maschinen<\/a>. Wir arbeiten nicht mit Endlosspulen, sondern haben speziell entwickelte Magazine, in denen die mit Wirkstoff vermischten <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/category\/materialien\/\">Materialien<\/a> gelagert und dem Prozess zugef\u00fchrt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_61226\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61226\" class=\"wp-image-61226 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/goatam-drucker.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/goatam-drucker.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/goatam-drucker-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/goatam-drucker-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-61226\" class=\"wp-caption-text\">Der 3D-Pillendrucker des Unternehmens. (Bild: goatAm)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Herstellung dieser Materialien erfolgt in einem pharmazeutischen Schneckenextruder, \u00e4hnlich wie bei den allseits bekannten Materialien <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/abs-kunststoff-3d-druck-060620191\/\">ABS<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/pla-ein-leitfaden-zu-diesem-3d-druckmaterial-190820191\/\">PLA<\/a> und Co. Die zum Einsatz kommenden <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-materialien-kunststoffe\/\">Polymere<\/a> sind jedoch speziell f\u00fcr die Vermischung mit Wirkstoffen und die Verstoffwechselung im menschlichen K\u00f6rper entwickelt. Bei der Auswahl der Polymere wird darauf geachtet, dass das Polymer bei Vermischung mit dem jeweiligen Wirkstoff keine sch\u00e4dliche Reaktion eingehen kann. Eins dieser Materialien, welches im Forschungsbereich sehr h\u00e4ufig als Tr\u00e4gerpolymer eingesetzt wird, ist Eudragit der Firma Evonik. Dies kann jedoch nicht mit jedem Wirkstoff kombiniert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Forschungsprojekt, das an der TH K\u00f6ln zusammen mit der Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf und Merck durchgef\u00fchrt wurde, hat Merck deshalb ein spezielles Polymer entwickelt, das mit m\u00f6glichst vielen Wirkstoffen kombiniert werden kann. Da es jedoch nicht m\u00f6glich ist, alle Wirkstoffe in einen Feststoff zu verarbeiten, haben wir unser System auf den Bereich der Semisolids erweitert, um eine noch h\u00f6here Wirkstoffvielfalt verarbeiten zu k\u00f6nnen. Aufgrund unseres speziellen Maschinendesigns f\u00fcr die FDM-Verarbeitung von wirkstoffbeladenen Filamenten war der Schritt zum SME-Verfahren sehr einfach.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>3DN: Was sind die Vorteile Ihres 3D-Pillendruckers und von wem k\u00f6nnen die 3D-gedruckten Pillen verwendet werden?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vorteile einer 3D-gedruckten Tablette gegen\u00fcber einer konventionell gefertigten Tablette sind enorm. \u00dcber die gr\u00f6\u00dfte der Tabletten kann man nicht nur die Dosierung exakt einstellen, ohne eine \u00c4nderung in der Hardware vorzunehmen, es ist auch m\u00f6glich, die Freisetzung gezielt zu beeinflussen. \u00dcber die Wahl des Oberfl\u00e4chen-Volumen-Verh\u00e4ltnisses kann man bspw. die Wirkstofffreisetzung beeinflussen. Gr\u00f6\u00dfere Oberfl\u00e4chen bewirken, dass mehr Material gleichzeitig aus der Tablette gel\u00f6st wird und vom K\u00f6rper aufgenommen werden kann. Dar\u00fcber hinaus ist es sogar m\u00f6glich, mehrere Wirkstoffe in eine sogenannten Polypille zu kombinieren und so die Anzahl der Tabletten, die Patienten nehmen m\u00fcssen, zu reduzieren. Das ist vor allem f\u00fcr \u00e4ltere Patienten ein Segen und erh\u00f6ht zus\u00e4tzlich die Therapietreue.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Drucksystem ist einzigartig durch die Tatsache, dass es direkt am Point of Care, also beispielsweise in Krankenh\u00e4usern oder \u00f6ffentlichen Apotheken, eingesetzt werden kann. Daf\u00fcr haben wir ein besonderes Reinigungskonzept entwickelt, das daf\u00fcr sorgt, dass die Stillstandzeiten nach einem Materialwechsel m\u00f6glichst gering sind. So kann das System auch wirtschaftlich in den Apothekenalltag integriert werden. Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgt unser Drucksystem \u00fcber eine einzigartige KI-basierte Inline-Qualit\u00e4tskontrolle. Durch eine Vielzahl von Sensoren k\u00f6nnen wir w\u00e4hrend des Druckprozesses eine Vorhersage dar\u00fcber treffen, ob die Tablette den Spezifikationen entspricht. Ist dies nicht der Fall, werden automatisch relevante Prozessparameter angepasst, damit die Tablette am Ende den gew\u00fcnschten Anforderungen entspricht. Auf diese Weise vermeiden wir Ausschuss und reduzieren den Analyseaufwand der Tabletten nach dem Drucken enorm.<\/p>\n<div id=\"attachment_61233\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61233\" class=\"wp-image-61233 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/Druck-einer-Pille.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/Druck-einer-Pille.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/Druck-einer-Pille-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/Druck-einer-Pille-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-61233\" class=\"wp-caption-text\">Der 3D-Druck einer Pille. (Bild: goatAm)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis unsere Drucksysteme fl\u00e4chendeckend in der \u00f6ffentlichen Apotheke um die Ecke eingesetzt werden, ist es noch ein weiter Weg. Daher werden die Systeme zun\u00e4chst bei der Medikamentenentwicklung, in klinischen Studien und im Krankenhausalltag Anwendung finden. Am Anfang ist der Einsatz in der <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/working3d-sechs-fragen-3d-druck-manager-kinderkrankenhaus-280120251\/\">P\u00e4diatrie (Kinderheilkunde)<\/a> und Onkologie (Behandlung von Krebs) extrem spannend. Der Metabolismus von Kindern ver\u00e4ndert sich quasi im Wochentakt, teilweise noch schneller. Da ist eine wirtschaftliche Herstellung von personalisierten Kleinstchargen extrem hilfreich bei der Therapie. Im Bereich der Krebstherapie k\u00f6nnen bereits kleine Schwankungen in der Dosis einen gro\u00dfen Einfluss auf die Therapieergebnisse und damit den Heilungserfolg haben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>3DN: Woran arbeiten Sie derzeit und was waren bisher Ihre spannendsten Projekte?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derzeit verf\u00fcgen wir \u00fcber einen Prototypen, dessen Funktionsweise bereits im Labor validiert werden konnte. Wir arbeiten nun daran, den Prototypen in ein marktreifes Produkt zu \u00fcberf\u00fchren. Das beinhaltet vor allem die Reduktion der Maschinengr\u00f6\u00dfe auf ein Desktopger\u00e4t. Zudem arbeiten wir an einer Optimierung der Bedienung, sodass das Ger\u00e4t einfach in den Alltag der Apotheker oder Pharmazeuten integriert werden kann. Im Bereich der Maschinenkonstruktion werden die Baugruppen so optimiert, dass diese in einer Serienproduktion kosteng\u00fcnstig hergestellt werden k\u00f6nnen. Neben der Entwicklung der Maschine selbst gibt es weitere Baustellen, die bearbeitet werden m\u00fcssen. So sind wir derzeit in der Gestaltung und dem Aufbau von Marketing und Vertrieb. Zudem kommt auf der einen Seite die Akquise von Pilotkunden, mit denen wir unsere marktreifen Systeme testen und optimieren k\u00f6nnen. Auf der anderen Seite arbeiten wir an der Gewinnung von weiteren Partnern und Zulieferern, vor allem im Bereich der wirkstoffhaltigen Filamente, damit wir k\u00fcnftig eine gro\u00dfe Bandbreite an Medikamenten direkt mitanbieten k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_61229\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61229\" class=\"wp-image-61229 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/3D-PIllendruck.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/3D-PIllendruck.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/3D-PIllendruck-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/3D-PIllendruck-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-61229\" class=\"wp-caption-text\">(Bild: goatAm)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir hatten das Gl\u00fcck, Teil eines Konsortiums zusammen mit der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf und der Merck KGaA im Rahmen eines Forschungsprojektes zu sein, das vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung gef\u00f6rdert wurde. Im Rahmen des Projektes konnten wir nahezu die gesamte Prozesskette abdecken. W\u00e4hrend Merck spezielle Tr\u00e4gerpolymere f\u00fcr den pharmazeutischen 3D-Druck entwickelt hat und die Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf daf\u00fcr gesorgt hat, dass die Wirkstoffe in die Polymere kommen, konnten wir uns komplett auf die Entwicklung des Druckers, in dem Materialien verarbeitet werden, konzentrieren. Auf diese Weise konnten wir alles perfekt aufeinander abstimmen und das Arbeiten an den Schnittstellen zwischen diesen einzelnen Bereichen war extrem spannend und hat sehr viel Spa\u00df gemacht. Dar\u00fcber hinaus arbeiten wir derzeit in mehreren Fokusgruppen an der Fragestellung, wie man den Gegenwert einer 3D-gedruckten Tablette bestimmen kann. Da eine 3D-gedruckte Tablette viele Vorteile gegen\u00fcber einer herk\u00f6mmlich hergestellten Tablette hat, muss der zus\u00e4tzliche Nutzen in einem Kostenmodell ber\u00fccksichtigt werden. Faktoren wie bspw. eine schnellere Genesung oder der Wegfall von Sekund\u00e4rbehandlungen von Nebenwirkungen sind Kostenersparnisse, die durch den Einsatz dieser Technologie entstehen. Dies alles rechtfertigt einen gegebenenfalls h\u00f6heren Einzelpreis pro Tablette.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>3DN: Welche Herausforderungen bringt der 3D-Pillendruck mit sich und wie genau wollen Sie mit Ihrem 3D-Pillendrucker das Gesundheitswesen optimieren?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Hauptanstrengungen haben sich auf drei Aspekte fokussiert: die Anforderungen des Wirkstoffes, die Reinigbarkeit der Maschine und die Qualit\u00e4tskontrolle. Vom klassischen 3D-Druck ist bereits hinreichend bekannt, dass jedes Material seine eigenen Herausforderungen mit sich bringt. In unserem Fall ist es wichtig, zu kontrollieren, welchen Temperaturen der Wirkstoff ausgesetzt ist und wie lange er im aufgeschmolzenen Zustand verweilt, um eine Besch\u00e4digung zu vermeiden. Genauso relevant ist die Reinigbarkeit des Systems. Wenn eine Tablette hergestellt wird, d\u00fcrfen sich auf keinen Fall noch Wirkstoffr\u00fcckst\u00e4nde aus der vorherigen Produktion wiederfinden. Dementsprechend penibel muss die Reinigung der Hardware sein. Andererseits darf die Reinigung nat\u00fcrlich auch nicht mehrere Stunden dauern. Hier eine zufriedenstellende L\u00f6sung zu finden, war eine Herausforderung. Final geht es darum, daf\u00fcr zu sorgen, dass, wenn eine gewisse Menge Wirkstoff in der Tablette sein soll, diese auch wirklich darin vorhanden ist. Hierf\u00fcr mussten wir sehr viele Sensoren, einschlie\u00dflich W\u00e4gezellen, in das System integrieren. Basierend auf diesen Daten k\u00f6nnen die Prozessparameter so beeinflusst werden, dass jede Tablette den Anforderungen entspricht.<\/p>\n<div id=\"attachment_61230\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61230\" class=\"wp-image-61230 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/Verwendung-pillendruckers.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/Verwendung-pillendruckers.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/Verwendung-pillendruckers-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/Verwendung-pillendruckers-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-61230\" class=\"wp-caption-text\">(Bild: goatAm)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die personalisierte Medizin ist definitiv die Zukunft der Patientenversorgung. Einige gro\u00dfe Pharmakonzerne gehen sogar davon aus, dass ab 2030 alle neuen Therapien auf die Individualisierung ausgelegt sind. Die besten Therapieformen bringen jedoch nichts, wenn sie nicht wirtschaftlich an die Patienten gebracht werden k\u00f6nnen. Aktuelle Produktionssysteme sind darauf ausgelegt, mehrere hunderttausend Tabletten pro Stunde zu produzieren, und sind f\u00fcr eine Individualisierung schlichtweg nicht geeignet. Die einzig andere aktuell bestehende M\u00f6glichkeit der Individualisierung ist die Herstellung per Hand durch Apotheker. Das ist sehr aufwendig und in Anbetracht des Fachkr\u00e4ftemangels auch nicht fl\u00e4chendeckend durchf\u00fchrbar. Unser Drucksystem kann genau das erm\u00f6glichen: eine einfache, wirtschaftliche Herstellung von Medikamenten genau da, wo sie ben\u00f6tigt werden. Wir betrachten unser Drucksystem deshalb als einen T\u00fcr\u00f6ffner. Es ist ein Hilfsmittel, auf das von Mediziner, Apotheker und Pharmazeuten zur\u00fcckgegriffen werden kann, um neue Therapien zu entwickeln und allen Patienten die gesundheitliche Versorgung zukommen zu lassen, die ihnen zusteht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>3DN: Haben Sie noch abschlie\u00dfende Worte an unsere Leserschaft bez\u00fcglich der langfristigen Ziele und der Zukunft von goatAM? <\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie bereits gesagt, sind wir aktuell dabei, den Prototypen zu einem marktreifen System zu optimieren. Das wollen wir innerhalb eines Jahres abschlie\u00dfen. Ziel ist es nach sp\u00e4testens nach 1,5 Jahren unser Produkt auf den Markt zu verkaufen. Zun\u00e4chst planen wir einen europaweiten Rollout, jedoch nat\u00fcrlich mit dem Blick auf den Rest der Welt. Vor allem die USA und Asien sind gro\u00dfe M\u00e4rkte, die wir adressieren wollen. Am Anfang wird das System fast ausschlie\u00dflich von Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen und Klinikapotheken genutzt werden. In rund 5 Jahren gehen wir davon aus, die ersten Eins\u00e4tze in Versorgungs- und \u00f6ffentlichen Apotheken zu sehen. Bis dahin werden wir an einer Version 2 arbeiten und streben auch an, andere Einsatzgebiete zu adressieren. Extrem interessant sind bspw. personalisierte Nahrungserg\u00e4nzungsmittel oder die traditionelle Heilmedizin in Asien.<\/p>\n<div id=\"attachment_61227\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61227\" class=\"wp-image-61227 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/3d-pillen-.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/3d-pillen-.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/3d-pillen--600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/02\/3d-pillen--160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-61227\" class=\"wp-caption-text\">Zuk\u00fcnftig m\u00f6chte goatAM auch den Markt in Asien und der USA erobern. (Bild: goatAm)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Traum ist nat\u00fcrlich, dass wir irgendwann allen Patienten mit individualisierten, 3D-gedruckten Tabletten bei der Therapie helfen k\u00f6nnen. In diesem Szenario w\u00fcrde dann unser Drucksystem in der lokalen Apotheke um die Ecke stehen. Patienten w\u00fcrden im Krankheitsfall ihren Arzt oder ihre \u00c4rztin aufsuchen, wo ihr Metabolismus analysiert wird. Dieser Test k\u00f6nnte bspw. ein Abstrich \u00e4hnlich einem Covid-19 PCR Test sein. Der Arzt vermerkt die ideale Medikation und Dosierung auf einem Rezept bzw. neuerdings auf dem E-Rezept. Die Patienten k\u00f6nnen, wie sie es aktuell auch schon gew\u00f6hnt sind, das Rezept an die Apotheke ihrer Wahl \u00fcbermitteln. Dort m\u00fcssen die Apotheker lediglich Materialien in die Maschine einlegen, die \u00fcbermittelten Daten des Rezeptes in die Maschine laden und &#8222;play\u201c dr\u00fccken. Wenige Minuten sp\u00e4ter k\u00f6nnen dann die Medikamente entnommen werden. Patienten k\u00f6nnen somit im Idealfall direkt auf dem Nachhauseweg vom Arzt oder der \u00c4rztin ihre personalisierten Medikamente in der Apotheke abholen. Wir arbeiten daran, f\u00fcr dieses Szenario nicht nur die 3D-Drucker zu liefern, sondern in Kooperation mit Pharmaunternehmen auch die Materialien f\u00fcr die Systeme bereitzustellen und sogar Apotheken bei der Entwicklung hauseigener Rezepturen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pharmabereich ist leider ein sehr konservativer Bereich. Vor allem bei der Einf\u00fchrung neuer Technologien und M\u00f6glichkeiten der Herstellung herrscht h\u00e4ufig viel Gegenwind. Dazu kommt, dass die Entwicklung von Hardware immer ein l\u00e4ngeres Unterfangen ist. Um dem Wunsch, uns schnellstm\u00f6glich auf dem Markt zu etablieren, zu erf\u00fcllen, ist daher ein Investitionsbedarf im sechsstelligen Bereich n\u00f6tig. Deshalb liegt unsere Kernaufgabe derzeit in der Suche nach Investoren und Partnern, die den Weg mit uns gemeinsam gehen wollen. Vor allem suchen wir nach Vision\u00e4re, die unsere Technologie in anderen Bereichen einsetzen wollen, wie beispielsweise der <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/veterinaermedizin-additiven-fertigung-15120221\/\">Veterin\u00e4rmedizin<\/a> oder der Herstellung von wirkstoffhaltigen Implantaten. Wir hoffen, dass wir unsere Investitionsrunde schnellstm\u00f6glich schlie\u00dfen k\u00f6nnen, damit wir uns wieder voll und ganz auf die Entwicklung und die Markteinf\u00fchrung konzentrieren k\u00f6nnen. Mehr \u00fcber goatAM erfahren Sie <a href=\"https:\/\/www.goatam.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HIER<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was halten Sie \u00fcber den personalisierten 3D-Pillendruck von goatAM? Lassen Sie uns dazu einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf\u00a0<a id=\"menur5q4f\" class=\"fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn\" title=\"https:\/\/www.facebook.com\/3dnativesde\/\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Link Facebook\">Facebook<\/a>\u00a0oder\u00a0<a id=\"menur5q4h\" class=\"fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn\" title=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Link Facebook\">LinkedIN<\/a>\u00a0mit. Wenn Sie mehr zum 3D-Druck in der Medizin lesen m\u00f6chten, schauen Sie auf unserer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-in-medizin-und-zahnmedizin\/\">Landing Page<\/a>\u00a0vorbei. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? 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