{"id":53657,"date":"2024-02-12T15:00:19","date_gmt":"2024-02-12T14:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=53657"},"modified":"2024-02-12T10:38:57","modified_gmt":"2024-02-12T09:38:57","slug":"mitteldeutschland-als-3d-druck-region-120220241","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/mitteldeutschland-als-3d-druck-region-120220241\/","title":{"rendered":"Das AddiQ-Projekt: Mitteldeutschland als 3D-Druck-Region?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/infografik-3d-druck-in-der-verteidigungsindustrie-080220241\/\">3D-Druck<\/a> findet aufgrund seiner vielf\u00e4ltigen Vorteile immer h\u00e4ufiger Anwendung, auch in Deutschland. Bald k\u00f6nnte sich Mitteldeutschland sogar als &#8222;3D-Druck-Region&#8220; etablieren. Das zumindest ist die Mission der 15 Partner innerhalb des mitteldeutschen <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/foerderung-der-forschung-zum-3d-druck-im-bauwesen-081220231\/\">Forschungsprojekts<\/a> &#8222;Qualit\u00e4tssicherung in der <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/additive-fertigung\/\">Additiven Fertigung<\/a> (AddiQ)\u201c. Das regionale Netzwerk wurde ins Leben gerufen, um die Entwicklung und schrittweise Umsetzung moderner Herstellungsverfahren und Produkte voranzutreiben, wie etwa durch die Qualit\u00e4tssicherung f\u00fcr die additive Fertigung in der <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/context-industrielle-3d-drucker-rueckgang-181120241\/\">industriellen Produktion<\/a>. Teil des AddiQ-Netzwerkes sind Partner aus verschiedenen Bundesl\u00e4ndern Deutschlands, die in den Bereichen Grundlagen- und angewandte Forschung, Produktentwicklung und Fertigung t\u00e4tig sind, aber auch Anwender der Technologie, so Dr. Klaus Kr\u00fcger von der GMBU eV, Halle. Gef\u00f6rdert wird das Projekt im Rahmen des F\u00f6rderprogramms \u201eRubin &#8211; Regionale unternehmerische B\u00fcndnisse f\u00fcr Innovation\u201c durch das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vorteile der innovativen 3D-Druck-<a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/ziknes-ueber-software-071220231\/\">Technologie<\/a> werden insbesondere in der schnellen und flexiblen Herstellung von Bauteilen gesehen. Der 3D-Druck berge gro\u00dfes Potential im Hinblick auf geometrische Gestaltungsfreir\u00e4ume und eigne sich besonders gut f\u00fcr die Herstellung von Bauteilen kleinerer St\u00fcckzahlen, so das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS), einer der AddiQ-Partner. Zudem lasse sich mit Hilfe der Technologie optimal auf sich \u00e4ndernde Markt- und Kundenbed\u00fcrfnisse reagieren. Damit der 3D-Druck noch mehr in bestehende Produktionsweisen entlang der gesamten Prozesskette implementiert werden kann, m\u00fcssen jedoch noch einige Ma\u00dfnahmen zur Sicherung der Qualit\u00e4t entwickelt und erforscht werden. Als <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/loesliche-materialien-fdm-010220241\/\">Ausgangsmaterial<\/a> werden oftmals thermoplastische Kunststoffe eingesetzt, welche im Hinblick auf die Drucker und verwendete Materialien geringere Kosten als Metallpulver mit sich bringen, so das IMWS. Jedoch seien die mit Kunststoffen produzierten Bauteile und die dabei angewendeten Produktionsverfahren mit Schwierigkeiten bez\u00fcglich der Sicherung der Qualit\u00e4t verbunden. In erster Linie werde dies durch fehlende Erfahrungswerte, Messmethoden und Standards verursacht.<\/p>\n<div id=\"attachment_53687\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-53687\" class=\"wp-image-53687 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/02\/AddiQ.jpg\" alt=\"Mitteldeutschland\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/02\/AddiQ.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/02\/AddiQ-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/02\/AddiQ-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-53687\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Fraunhofer IMWS<\/p><\/div>\n<h3>Das Vorhaben des AddiQ-Projektes<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der AddiQ-Initiative der regionalen Partner ist vor allem daran gelegen, einen Wettbewerbsvorteil f\u00fcr Unternehmen in Mitteldeutschland zu schaffen durch die erleichterte Einf\u00fchrung additiver Fertigungsverfahren und folglich optimierter Performance. Realisiert werden soll das Vorhaben dadurch, dass Unternehmen <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/top-10-cad-software-fuer-jedes-niveau\/\">Software<\/a> Tools bereitgestellt werden, so das IMWS. Mit Hilfe dieser sollen die Dokumentation, die automatisierte Auswertung von Prozessdaten, Vorhersagen der Bauteilqualit\u00e4t und die Integration der verschiedenen Systeme entlang der Prozesskette erm\u00f6glicht werden. Qualit\u00e4tsgesicherte additive Fertigungsverfahren w\u00fcrden in der Folge dazu beitragen, dass auch Unternehmen, die regional produzieren, erm\u00f6glicht wird, qualitative und innovative Ware profitabel und mit hohem Automatisierungsgrad zu produzieren und in die Produktion zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-879390868\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/us06web.zoom.us\/webinar\/register\/3017742609846\/WN_qTQJLgBdT7qM81bWlSiRdQ\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (2)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/03\/LB-2.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das IMWS arbeitet unter anderem mit der SLV Halle GmbH, dem IKTR (Institut f\u00fcr Kunststofftechnologie &amp; -recycling e.V.) und der Studio.201 Software GmbH zusammen. Gemeinsam wollen sie den 3D-Druck anwenden, um gegen Ausf\u00e4lle von Gro\u00dfger\u00e4ten im <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/olympischen-spiele-2024-070420231\/\">Transportwesen<\/a>, wie etwa Waggons und <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/universitaet-bayreuth-3d-druck-3001202231\/\">Flugzeugen<\/a>, vorzugehen. Daf\u00fcr beabsichtigen sie, die Anwendung der besagten Technologie in der qualit\u00e4tsgerechten Herstellung passender Ersatzbauteile im Transport zu f\u00f6rdern, insbesondere weil oftmals nur geringe St\u00fcckzahlen defekt sind, weswegen jedoch ein gesamter Waggon ausf\u00e4llt. Laut dem IMWS stellt der 3D-Druck mit Kunststoffen, die an die Anforderungen im Transportwesen angepasst wurden, eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr die flexible Herstellung von Einzelteilen. Der Verbundkoordinator Hans-Joachim M\u00fcnch (SONOTEC, Halle) \u00e4u\u00dferte sich folgenderma\u00dfen: <em>&#8222;Mit unserer Forschungsarbeit legen wir den Grundstein f\u00fcr ein zuk\u00fcnftiges Zentrum f\u00fcr Qualit\u00e4tssicherung in der additiven Fertigung in unserer Region mit europaweiter Ausstrahlung.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was halten Sie von dem Vorhaben des AddiQ-Projektes? Lassen Sie uns gerne einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">Facebook<\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">LinkedIN<\/a>\u00a0 mit. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? 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