{"id":53207,"date":"2024-01-25T13:00:59","date_gmt":"2024-01-25T12:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=53207"},"modified":"2024-01-24T16:03:35","modified_gmt":"2024-01-24T15:03:35","slug":"archiv-stuttgart-3d-modell-schaetze-250120241","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/archiv-stuttgart-3d-modell-schaetze-250120241\/","title":{"rendered":"Archiv in Stuttgart erstellt 3D-Modelle von Sch\u00e4tzen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Erstellung von <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/cults-plattform-fuer-3d-modelle-031020221\/\">3D-Modellen<\/a> wird bereits in vielen Bereichen vorgenommen, wie etwa im Bau- und Industriesektor, der Lebensmittelindustrie und dem Gesundheitswesen. Auch in der Digitalisierung und Erhaltung von Kulturg\u00fctern werden immer h\u00e4ufiger 3D-Modelle erstellt, wie etwa im neusten Anwendungsfall des Landesarchiv Baden-W\u00fcrttemberg. Das Hauptstaatsarchiv in Stuttgart, der Sitz des Landesarchivs, arbeitet derzeit an der Erstellung digitaler 3D-Modelle von 20 Kultursch\u00e4tzen. Diese sollen in etwa zwei Monaten auf der Website des Landesarchivs und im Kulturportal des Landes, dem LEO-BW, der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung stehen. Insbesondere Wissenschaftlern soll mit Hilfe der 3D-Modelle die Betrachtung der Sch\u00e4tze zu Forschungszwecken erm\u00f6glicht werden. Mit Hilfe der neuen <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/ziknes-ueber-software-071220231\/\">Technologie<\/a>, die das Archiv zurzeit testet, soll das Drehen der 3D-Scans, die Verwendung von <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/ar-kontaktlinsen-3d-druck-220220231\/\">Augmented Reality (AR)<\/a> sowie die Inkludierung in Videospiele erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">K\u00fcrzlich wurde bereits eines der wertvollen St\u00fccke mit der zu erprobenden neuen Scanner-Technologie 3D-<a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/ceralab-keramik-3d-druck-interview-181020231\/\">digitalisiert<\/a>, n\u00e4mlich die Goldene Bulle, welches eines von nur sieben Exemplaren des &#8222;Grundgesetzes&#8220; von 1356 weltweit ist, und welche Teil des Weltdokumentenerbes der Unesco ist. In den Hunderten von Jahren von 1356 bis 1806 war die Goldene Bulle das wichtigste Verfassungsdokument des Heiligen R\u00f6mischen Reiches Deutscher Nation. Zu den 20 Sch\u00e4tzen, die das Landesarchiv 3D-digitalisieren m\u00f6chte, geh\u00f6ren au\u00dferdem einige Fu\u00dfballschuhe mit der Unterschrift der Nationalelf von 1954, der Spazierstock des letzten w\u00fcrttembergischen K\u00f6nigs, Wilhelm II., Zylinder und Uhr des letzten Staatspr\u00e4sidenten von Baden in den Jahren von von 1947 bis 1952, Leo Wohleb, und die Pistolen, mit denen ein Attent\u00e4ter 1861 den preu\u00dfischen K\u00f6nig Wilhelm I. (1797-1888) w\u00e4hrend eines Kuraufenthaltes in Baden-Baden versuchte zu t\u00f6ten. Mit den 3D-Modellen verfolge man das Ziel, die Objekte nicht nur aufzubewahren, sondern sie auf moderne technische Weise der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen, so der Leiter des Hauptstaatsarchivs, Peter R\u00fcckert. Durch die <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-digitalisierung-alexander-newski-kathedrale-03072015\/\">3D-Digitalisierung<\/a> werde die Betrachtung der Sch\u00e4tze f\u00fcr Jeden und die dauerhafte Pr\u00e4sentation der Goldenen Bulle gar erst erm\u00f6glicht, da sich diese die meiste Zeit unzug\u00e4nglich im Tresor des Landesarchivs bef\u00e4nde.<\/p>\n<div id=\"attachment_53218\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-53218\" class=\"wp-image-53218 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/01\/Archiv_Text.jpg\" alt=\"3D-Modell\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/01\/Archiv_Text.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/01\/Archiv_Text-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/01\/Archiv_Text-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-53218\" class=\"wp-caption-text\">Fu\u00dfballschuhe mit Unterschriften der deutschen Fu\u00dfballweltmeister 1954 (links); Spazierstock Wilhelm der II. von W\u00fcrttemberg (Rechts)<\/p><\/div>\n<h3>Der Prozess der Digitalisierung<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der 3D-Digitalisierung der Archivsch\u00e4tze hilft Verus Digital aus Darmstadt, eine Ausgr\u00fcndung des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Graphische Datenverarbeitung (IGD). Genauer werden die Objekte auf einem Drehteller platziert, woraufhin ein von der IGD entwickelter <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/roboterarm-ermoeglicht-3d-gedruckte-fashion-030220231\/\">Roboterarm<\/a> die Sch\u00e4tze von allen Seiten scannt. Auf diese Weise wird mit Hilfe der neuen Technologie ein realistisches, farbiges und virtuelles 3D-Modell der komplexen Sch\u00e4tze erstellt, welches anschlie\u00dfend auf einen Computer \u00fcbertragen wird. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glicht die integrierte <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/software-fuer-kuenstliche-intelligenz-im-3d-druck-200720231\/\">k\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> eine besonders hohe Aufl\u00f6sung der 3D-Modelle. Die Dauer eines Scanprozesses beschr\u00e4nke sich laut Martin Schurig von Verus Digital auf ein bis zwei Stunden pro Objekt. Als Letztes werden die gemessenen Rohdaten noch abschlie\u00dfend berechnet und die Gr\u00f6\u00dfe der Gigabytes heruntergebrochen, was zus\u00e4tzliche zehn bis f\u00fcnfzehn Stunden in Anspruch nehme.<\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-1630810349\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/us06web.zoom.us\/webinar\/register\/3017742609846\/WN_qTQJLgBdT7qM81bWlSiRdQ\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (2)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/03\/LB-2.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Referatsleiter Audiovisuelles und digitales Archivgut des Landesarchivs, Wolfgang Krauth, vermutet, dass die Erstellung von 3D-Scans im Kontext der Archive in den kommenden Jahren zunehmen wird. Zudem sei laut Maier denkbar, eines Tages 3D-Drucke der 3D-Scans f\u00fcr Forscher herzustellen. Ein aus Kunststoff additiv produzierter Klon habe gegen\u00fcber dem herk\u00f6mmlichen Gussverfahren den Vorteil geringerer Kosten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr weitere Informationen gelangen Sie <a href=\"https:\/\/www.landesarchiv-bw.de\/de\/aktuelles\/nachrichten\/76338\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HIER<\/a> zur Website des Landesarchivs Baden-W\u00fcrttemberg. Was halten Sie von der Erstellung der 3D-Modelle des Hauptstaatsarchiv in Stuttgart f\u00fcr die Website?\u00a0Lassen Sie uns dazu einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">Facebook<\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">LinkedIN<\/a>\u00a0mit. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? 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