{"id":53010,"date":"2024-01-17T00:01:53","date_gmt":"2024-01-16T23:01:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=53010"},"modified":"2024-01-16T16:52:12","modified_gmt":"2024-01-16T15:52:12","slug":"fehler-beim-3d-metalldruck-geraeusche-170120241","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/fehler-beim-3d-metalldruck-geraeusche-170120241\/","title":{"rendered":"Fehler beim 3D-Metalldruck mithilfe von Ger\u00e4uschen erkennen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">An der Ecole Polytechnique F\u00e9d\u00e9rale de Lausanne (EPFL) hat sich ein Team von Wissenschaftlern mit der Frage von Fehlern beim <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-metalldruck\/\">3D-Metalldruck<\/a> besch\u00e4ftigt, insbesondere bei der Verwendung eines Laserverfahrens. Ihr Ziel war es, eine Methode zu entwickeln, die auf der Analyse der Ger\u00e4usche des 3D-Druckers basiert, um Druckfehler vorherzusehen und somit bessere Ergebnisse zu erm\u00f6glichen. Sie untersuchten also die Ger\u00e4usche einer Maschine w\u00e4hrend eines fehlerfreien Prozesses und die eines 3D-Druckers, der w\u00e4hrend des Druckens Fehler aufwies. In Zusammenarbeit mit dem Paul Scherrer Institut (PSI) und der Eidgen\u00f6ssischen Materialpr\u00fcfungs- und Forschungsanstalt (Empa) platzierte die EPFL ein Mikrofon in der Druckkammer, um Verschiebungen im akustischen Signal bei der \u00c4nderung des Zustands des Metallpulvers zu erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wie-koennen-3d-druck-fehler-vermieden-werden-071020201\/\">Erkennung von Druckfehlern<\/a> ist nicht neu und in den letzten Jahren haben sich zahlreiche Projekte entwickelt, um zuverl\u00e4ssige und wiederholbare Ergebnisse zu gew\u00e4hrleisten. Dieser Prozess st\u00fctzt sich in der Regel auf Algorithmen, die in der Lage sind, Schlussfolgerungen aus bereits bekannten Situationen zu ziehen. Folglich sind sie h\u00e4ufig unvollkommen und erfordern recht umfangreiche Testphasen. Die Wissenschaftler der EPFL setzen auf eine Technik, die auf Kl\u00e4ngen basiert und wollen sich von der Einschr\u00e4nkung der Tests befreien.<\/p>\n<div id=\"attachment_82306\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-82306\" class=\"wp-image-82306 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/LPBF_schema.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" \/><p id=\"caption-attachment-82306\" class=\"wp-caption-text\">Grafische Darstellung des Versuchsaufbaus zum Abh\u00f6ren von Druckfehlern (Bild: 2023 EPFL \/ Titouan Veuillet &#8211; CC-BY-SA 4.0)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3ddruck-laserschmelzen\/\">Laserschmelzverfahren<\/a> wird eine d\u00fcnne Schicht Metallpulver erhitzt, um das gew\u00fcnschte Objekt Schicht f\u00fcr Schicht zu formen. Das Material durchl\u00e4uft also verschiedene Phasen &#8211; fest, fl\u00fcssig und gasf\u00f6rmig -, wodurch dann ein Schmelzbad entsteht. Die EPFL erkl\u00e4rt: &#8222;<em>Es kann vorkommen, dass der Prozess aufgrund von Variablen wie dem Winkel des Lasers oder dem Vorhandensein bestimmter geometrischer Attribute im Pulver oder im Werkst\u00fcck fehlschl\u00e4gt. Diese Probleme, die als <\/em>Interregime-Instabilit\u00e4ten<em> bezeichnet werden, k\u00f6nnen manchmal zu \u00dcberg\u00e4ngen zwischen zwei Schmelzmodi f\u00fchren, dem <\/em>Conduction<em>-Regime und dem <\/em>Keyhole<em>-Regime.<\/em>&#8220; Die Teams gehen von R\u00f6ntgenbildern aus, um dieses Bad (in Breite und Tiefe) zu messen und haben eine Methode entwickelt, mit der sie die Ver\u00e4nderungen des Metalls sehen k\u00f6nnen, wenn es fl\u00fcssig ist. Mithilfe eines Mikrofons, das in der Druckkammer installiert ist, k\u00f6nnen sie dann die Ger\u00e4usche aufzeichnen, die bei den \u00dcberg\u00e4ngen zwischen den Regimen entstehen, und eventuelle Verschiebungen feststellen. Sind diese vorhanden, wurde ein Fehler entdeckt.<\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-2340586679\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/us06web.zoom.us\/webinar\/register\/3017742609846\/WN_qTQJLgBdT7qM81bWlSiRdQ\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (2)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/03\/LB-2.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der leitende Forscher Milad Hamidi Nasab f\u00fcgt hinzu: &#8222;<em>Die Synergien zwischen der Bildgebung mit dem R\u00f6ntgen-Synchrotron und akustischen Aufzeichnungen erm\u00f6glichen es uns, die Funktionsweise des LPBF-Prozesses in Echtzeit zu verstehen, was die Erkennung von Fehlern, die die Integrit\u00e4t des Produkts gef\u00e4hrden k\u00f6nnten, erleichtert.<\/em>&#8220; Die Forscher stehen noch am Anfang ihrer Experimente und sind zuversichtlich, was die Zukunft dieser L\u00f6sung angeht. Sicher ist, dass sie es erm\u00f6glichen d\u00fcrfte, Teile zuverl\u00e4ssiger und wiederholbar zu konstruieren, was heutzutage f\u00fcr viele Industrieunternehmen ein Schl\u00fcsselfaktor ist. Die offizielle Pressemitteilung finden Sie <a href=\"https:\/\/actu.epfl.ch\/news\/laser-additive-manufacturing-listening-for-defec-7\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HIER<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was halten Sie von dem Ansatz, Fehler im 3D-Metalldruck anhand von Ger\u00e4uschen zu erkennen? Lassen Sie uns gerne einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">Facebook<\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">LinkedIN<\/a>\u00a0mit. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? 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