{"id":51109,"date":"2023-10-30T13:00:14","date_gmt":"2023-10-30T12:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=51109"},"modified":"2023-10-30T09:32:11","modified_gmt":"2023-10-30T08:32:11","slug":"tinymaker-open-source-harz-3d-drucker-301020231","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/tinymaker-open-source-harz-3d-drucker-301020231\/","title":{"rendered":"TinyMaker, der Open-Source Harz-3D-Drucker, der in die Handfl\u00e4che passt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der aktuelle Trend eher zu <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/experteninterview-was-sie-ueber-den-grossformatdruck-wissen-sollten\/\">gro\u00dfen Formaten<\/a> geht, scheinen sich einige Akteure abheben zu wollen und das genaue Gegenteil anzubieten. Ein Beispiel daf\u00fcr ist TinyMaker, die Marke hinter einem der kleinsten Harz-3D-Drucker auf dem Markt. Er passt in die Handfl\u00e4che und kann \u00fcberall hin mitgenommen werden, denn das Ziel ist es, m\u00f6glichst vielen Menschen die Vorteile des 3D-Drucks zug\u00e4nglich zu machen. Die Frage ist nur, wozu diese kleine Maschine wirklich dienen soll und ob die Versprechungen des Herstellers auf den Crowdfunding-Plattformen eingehalten werden k\u00f6nnen. Der TinyMaker soll n\u00e4mlich f\u00fcr rund 110 Euro erh\u00e4ltlich sein, wobei die Auslieferung urspr\u00fcnglich bereits im Februar dieses Jahres beginnen h\u00e4tte sollen. Bisher sieht es so aus, als w\u00e4re der Hersteller in Verzug: Ist dieser kleine Harz-3D-Drucker tats\u00e4chlich eine echte Innovation oder nur ein Hype, dem man lieber nicht nachgehen soll?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht das erste Mal, dass wir Ihnen einen 3D-Drucker vorstellen, der durch seine Gr\u00f6\u00dfe \u00fcberrascht: Erinnern Sie sich an das <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/kleinster-3d-drucker-060320231\/\">Projekt My N M<\/a>, eine Maschine, die nicht gr\u00f6\u00dfer als ein Streichholz ist? Zwangsl\u00e4ufig \u00fcberraschen solche L\u00f6sungen, denn der Markt ist eher an Maschinen gew\u00f6hnt, die auf gr\u00f6\u00dfere Druckvolumen, hohe Geschwindigkeiten und bew\u00e4hrte Wiederholbarkeit setzen. Im Fall des TinyMaker geht es darum, den 3D-Druck noch zug\u00e4nglicher zu machen und einen Druckvorgang von jedem Ort aus starten zu k\u00f6nnen. Die Entwicklung dauerte zwei Jahre und es wurden mehrere Prototypen erdacht, bevor das richtige Design und die passenden Funktionen gefunden wurden.<\/p>\n<div id=\"attachment_80736\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-80736\" class=\"size-full wp-image-80736\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/tinymaker_resin.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" \/><p id=\"caption-attachment-80736\" class=\"wp-caption-text\">Der Harz-3D-Drucker TinyMaker (Bild: TinyMaker)<\/p><\/div>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Eigenschaften des TinyMaker<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der 3D-Drucker ist mit seinen Abmessungen von 100 x 115 x 155 mm und einem Gewicht von 600 Gramm sehr kompakt. Er verbraucht nur sehr wenig Energie und der Benutzer kann ihn an eine externe Batterie anschlie\u00dfen, um ihn zu betreiben. Die Druckplatte ist mit einer Gr\u00f6\u00dfe von 30,6 x 40,8 x 60 mm und einer Schichtdicke von 0,05 bis 0,1 mm zwangsl\u00e4ufig begrenzt. Der kleine Harz-3D-Drucker ist Open-Source und k\u00f6nnte daher von \u00c4nderungen profitieren, die von der Nutzergemeinschaft vorgenommen werden. Die Technologie des TinyMaker basiert auf <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wie-unterscheiden-sich-der-sla-und-msla-3d-druck-voneinander\/\">MSLA<\/a> (Masked Stereo-Lithography Apparatuses) und verwendet daher einen LCD-Bildschirm, der die UV-Lichtquelle abdeckt.<\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-1935675145\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/app.swapcard.com\/event\/additiv-defense-2026\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (4)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/04\/LB-4.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie sollten wissen, dass die Marke auch <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/loesungen-zur-nachbearbeitung-3d-druck-291020201\/\">L\u00f6sungen f\u00fcr die Nachbearbeitung entwickelt<\/a> hat, die genauso kompakt sind wie das Ger\u00e4t selbst. Es handelt sich um eine Reinigungsl\u00f6sung und eine W\u00e4rmebehandlungsmaschine f\u00fcr nur etwa 30 Dollar. Alles wurde so konzipiert, dass es leicht transportierbar und wieder einmal \u00fcberall einsetzbar ist. Ob das Ergebnis stimmt, bleibt abzuwarten: Ist das Werkst\u00fcck wirklich gereinigt und von allen Halterungen befreit? Man kann zweifeln.<\/p>\n<div id=\"attachment_80739\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-80739\" class=\"size-full wp-image-80739\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/tinkymaker.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" \/><p id=\"caption-attachment-80739\" class=\"wp-caption-text\">Der 3D-Drucker ist leicht zu transportieren. (Bild: TinyMaker)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das aus gutem Grund: Auf den Plattformen Kickstarter oder Indiegogo wurde das Ziel weitgehend erreicht &#8211; sogar \u00fcbertroffen. Das Problem liegt in der Auslieferung der Maschinen, die auf Kickstarter f\u00fcr Februar 2023 und auf Indiegogo f\u00fcr April 2023 geplant war. Wenn man auf die jeweiligen Websites geht, stellt man fest, dass die Kickstarter-Kampagne bereits vor mehreren Monaten gestartet wurde und auf die noch offene Indiegogo-Kampagne umleitet. Wir sind daher etwas skeptisch, was die Ernsthaftigkeit dieser Kampagne angeht: Sammelt das Unternehmen immer noch Geld, obwohl es sein urspr\u00fcngliches Ziel weitgehend erreicht hat? Wie sieht es mit der Produktion der Maschinen und ihrer Auslieferung aus? Die geteilten Bilder und Videos sehen jedoch vielversprechend aus. Darin liegt die &#8222;Gefahr&#8220; von <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/crowdfunding-3d-druck-190720171\/\">Crowdfunding-Plattformen<\/a> und der 3D-Druck ist keine Ausnahme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser TinyMaker ist es trotzdem wert, geteilt zu werden, denn das Konzept ist interessant und zeigt, dass die 3D-Technologie zug\u00e4nglicher und f\u00fcr die meisten Menschen offen sein kann. Wir bleiben dennoch zur\u00fcckhaltend, was das Volumen der Teile und ihre Qualit\u00e4t angeht, aber bei einer Maschine f\u00fcr weniger als 150 Euro darf man nicht zu anspruchsvoll sein. Die Kampagne des Herstellers finden Sie <a href=\"https:\/\/www.indiegogo.com\/projects\/tinymaker-open-source-3d-printer--2#\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HIER<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was halten Sie vom TinyMaker? Lassen Sie uns gerne einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">Facebook<\/a>\u00a0oder\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">LinkedIN<\/a>\u00a0 mit. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? Dann registrieren Sie sich jetzt f\u00fcr unseren\u00a0<a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-newsletter\/\">w\u00f6chentlichen Newsletter<\/a>.<\/p>\n<p><em>*Titelbildnachweis: TinyMaker<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der aktuelle Trend eher zu gro\u00dfen Formaten geht, scheinen sich einige Akteure abheben zu wollen und das genaue Gegenteil anzubieten. Ein Beispiel daf\u00fcr ist TinyMaker, die Marke hinter einem der kleinsten Harz-3D-Drucker auf dem Markt. 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