{"id":43530,"date":"2023-01-04T14:00:44","date_gmt":"2023-01-04T13:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=43530"},"modified":"2023-01-03T16:17:05","modified_gmt":"2023-01-03T15:17:05","slug":"max-planck-instituts-040120231","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/max-planck-instituts-040120231\/","title":{"rendered":"AM-Forscher des Max-Planck-Instituts erh\u00e4lt 1,5 Millionen Euro F\u00f6rderung von Europ\u00e4ischen Forschungsrat"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">M\u00f6glicherweise mag Ihnen der Begriff der mikroelektromechanischen Systeme (MEMS) direkt nichts sagen, allerdings k\u00f6nnen wir Ihnen versichern, dass Sie tagt\u00e4glich mit diesen in Ber\u00fchrung kommen: ob Notebooks, <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/t3d-220920171\/\">Smartphones<\/a> oder andere elektronische Ger\u00e4te, nahezu in all diesen verstecken sich solche. Dass wir dessen Funktionalit\u00e4t und auch Zuverl\u00e4ssigkeit ben\u00f6tigen, zeigt sich vor allem in der Tatsache der von den individuellen Altersgruppen genutzten Smartphone-Nutzer. In einer vom Bundesverband Informationswirtschaft durchgef\u00fchrten Studie gibt diese n\u00e4mlich an, dass sich dessen Gesamtanzahl in Deutschland auf mehr als 60 Millionen im Jahr 2021 belief, wovon je nach Altersgruppe vor allem die 30- bis 39-j\u00e4hrigen Personen mit 96 % herausstechen. Gefolgt wird diese Gruppe von den 20- bis 29-J\u00e4hrigen mit 95,5 % und 94,2 % bei den 14- bis 19-J\u00e4hrigen. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich die Forschung von Dr. Rajaprakash Ramachandramoorthy mit seinen Forschungsgruppen &#8222;Extreme Nanomechanik&#8220; und &#8222;Additive Fertigung&#8220; am D\u00fcsseldorfer Max-Planck-Institut f\u00fcr Eisenforschung (MPIE) der Produktion und Testung von dreidimensionalen Metall-Mikroarchitekturen f\u00fcr solche MEMS gewidmet. Dies liegt besonders der Tatsache zugrunde, dass solche Testungen oftmals nicht unter realistischen Bedingungen erfolgen k\u00f6nnen und so die mechanische Zuverl\u00e4ssigkeit nie garantiert werden kann &#8211; und genau da setzt die <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/additive-fertigung\/\">additive Fertigung<\/a> ein!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ramachandramoorthy, der vor seiner aktuellen T\u00e4tigkeit am <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/damaszener-stahl-050720201\/\">Max-Planck-Institut<\/a> f\u00fcr Eisenforschung in D\u00fcsseldorf als Marie-Curie-Postdoktorand an der Eidgen\u00f6ssischen Materialpr\u00fcfungsanstalt in der Schweiz t\u00e4tig war und an der Northwestern University (USA) in theoretischer und angewandter Mechanik promoviert, wurde f\u00fcr seien Forschungsleistungen ausgezeichnet: der Wahl-D\u00fcsseldorfer erhielt den Starting Grant des Europ\u00e4ischen Forschungsrates, die ihn bei der Forschung mit 1,5 Millionen Euro f\u00fcr f\u00fcnf Jahre unterst\u00fctzten wird. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass hierbei europaweit 2932 Vorschl\u00e4ge eingereicht worden sind, wobei Ramachandramoorthy und 407 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erfolgreich waren. <em>&#8222;Ich bin sehr gl\u00fccklich, dankbar und stolz, dass der ERC mein Projekt f\u00f6rdert. Der Zuschuss erm\u00f6glicht es mir, meine Forschung weiter zu verfolgen und ist ein wichtiger Schritt in meiner Karriere\u201c<\/em>, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<div id=\"attachment_43538\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-43538\" class=\"wp-image-43538 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/01\/Untitled-design-2023-01-03T155952.381.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/01\/Untitled-design-2023-01-03T155952.381.jpg 400w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/01\/Untitled-design-2023-01-03T155952.381-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/01\/Untitled-design-2023-01-03T155952.381-160x160.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-43538\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Rajaprakash Ramachandramoorthy erh\u00e4lt eine F\u00f6rderung von 1,5 Millionen Euro durch den Europ\u00e4ischen Forschungsrat (Bild: Max-Planck-Institut f\u00fcr Eisenfoschung)<\/p><\/div>\n<h3>Welchen Einsatz findet die additive Fertigung?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konkret wird es sich bei diesen Testungen um die Zuverl\u00e4ssigkeit der mikro- und nanomechanischen Eigenschaften handeln, die unter Extrembedingungen wie zum Beispiel bei Geschwindigkeit, St\u00f6\u00dfen oder auch Temperaturen gepr\u00fcft werden. Damit dies aber \u00fcberhaupt einem Test unterzogen werden kann, m\u00fcssen die MEMS-Bauteile erst einmal hergestellt werden. Mit Fokus auf den additiven Herstellungsprozess der Teile bekr\u00e4ftigt das Forschungsteam, dass diese Variante im Vergleich zum Einsatz von UV-Lithographie, welche besonders zu Anfang sehr kostspielig ist, g\u00fcnstiger ist. Dr. Ramachandramoorthy erkl\u00e4rt, wie eine m\u00f6gliche Nutzung der beiden Prozesse in Frage kommen k\u00f6nnte:<em> &#8222;Ich denke, dass in Zukunft eine Kombination aus beiden Prozessen ideal ist. Die UV-Lithographie wird die Methode der Wahl bleiben, wenn es um die Herstellung von 2,5D-Mikroarchitekturen auf Siliziumbasis geht. Die additive Mikrofertigung hingegen wird immer dann interessant, wenn 3D-Mikroarchitekturen mit einer gr\u00f6\u00dferen Auswahl an Metallen ben\u00f6tigt werden oder die Einbindung von Fl\u00fcssigkeiten angestrebt wird\u201c<\/em><\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-3921976466\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/app.swapcard.com\/event\/additiv-defense-2026\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (4)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/04\/LB-4.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem bem\u00e4ngelt man bei der aktuellen Herstellungsweise durch UV-Lithographie die eingeschr\u00e4nkten Designm\u00f6glichkeiten und Materialauswahlen, da sich hierbei lediglich Silizium und einige ausgew\u00e4hlte weitere Metalle eignen. <em>\u201eIn meinem Projekt werde ich die additive Fertigung, also den <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/ubersicht-hersteller-metall-3d-druck\/\">3D-Druck von Metallen<\/a>, nutzen, um 3D-Architekturen im Mikro- und Nanometerbereich zu drucken. Das sind Strukturen, die teilweise 100-mal d\u00fcnner sind als ein menschliches Haar. Additive Mikrofertigung erweitert die Designfreiheit f\u00fcr mikroelektronische Anwendungen. Dar\u00fcber hinaus basiert die Herstellung auf lokaler galvanischer Abscheidung. Diese Methode l\u00e4sst das Drucken mit einer Vielzahl verschiedener Metalle wie Kupfer, Gold, Kobalt, Nickel und Silber zu\u201c<\/em>, f\u00fchrt Ramachandramoorthy weiters aus. Wenn Sie mehr dar\u00fcber erfahren m\u00f6chten, dann finden Sie <a href=\"https:\/\/www.mpie.de\/4845649\/erc-ramachandramoorthy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HIER<\/a> die Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts.<\/p>\n<div id=\"attachment_43541\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-43541\" class=\"wp-image-43541 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/01\/Untitled-design-2023-01-03T160426.473.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/01\/Untitled-design-2023-01-03T160426.473.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/01\/Untitled-design-2023-01-03T160426.473-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/01\/Untitled-design-2023-01-03T160426.473-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-43541\" class=\"wp-caption-text\">Der Metall-3D-Druck und mechanische Pr\u00fcfung von 3D-Mikroarchitekturen (Bild:R. Ramachandramoorthy, T. You, Max-Planck-Institut f\u00fcr Eisenforschung GmbH)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was halten Sie von den Forschungen am Max-Planck-Institut? Lassen Sie uns dazu einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">Facebook<\/a>\u00a0oder\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">LinkedIN<\/a>\u00a0\u00a0mit. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? 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