{"id":3261,"date":"2016-10-05T09:31:48","date_gmt":"2016-10-05T07:31:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=3261"},"modified":"2024-02-20T15:34:31","modified_gmt":"2024-02-20T14:34:31","slug":"3d-druck-beim-militar-051020161","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-beim-militar-051020161\/","title":{"rendered":"10 Anwendungen der 3D-Drucktechnik f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Vor einigen Jahren gelang es einem Amerikaner die erste 3D-gedruckte Handfeuerwaffe herzustellen und zum ersten Mal wurde der Welt klar, dass mit dem 3D-Druck auch Schaden angerichtet werden kann. Die Folge war, dass amerikanische Rechtssprecher die Herstellung von 3D-gedruckten Waffen und Munition untersagten. Nichtsdestotrotz wurde das Potential der Technologie in den Verteidigungsministerien und R\u00fcstungsindustrien \u00a0der Welt erkannt. Sehen Sie hier 10 Anwendungsm\u00f6glichkeiten des 3D-Druck f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">1. Russland und seine 3D gedruckten Panzer<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Mai 2015 auf der j\u00e4hrlichen Milit\u00e4rparade in Moskau auf dem Roten Platz zum Tag des Sieges \u00fcber Nazi-Deutschland, wurde ein kolossaler Panzer erstmals der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt &#8211; der T14. Dieses milit\u00e4rische Kampffahrzeug wurde von der Firma Electronmashina\u00a0entwickelt, einem Hersteller f\u00fcr gepanzerte Fahrzeuge f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie und geh\u00f6rt der Armata-Familie an. JSC ist Teil des staatlichen R\u00fcstungskonzerns <a href=\"http:\/\/uralvagonzavod.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Uralvagonzavod<\/a> und begann 3D-Drucktechnologie f\u00fcr ihre neue Armata-Serie einzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bislang handelt es sich bei den\u00a0gedruckten Teilen um Prototypen, mit denen Funktionalit\u00e4tstests simuliert wurden, um die Mechanik und Funktionalit\u00e4t zu pr\u00fcfen. Zur Zeit arbeitet\u00a0die staatliche R\u00fcstungsfirma JSC daran Titaniumteile additiv zu fertigen. Sie erwarten, dass das Verfahren in den n\u00e4chsten Monaten die hohen Sicherheitsstandards der Industrie erf\u00fcllen kann und anschlie\u00dfend als Standardverfahren zur Produktion von Serienteilen angewendet werden kann.<\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-4226758206\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/us06web.zoom.us\/webinar\/register\/3017742609846\/WN_qTQJLgBdT7qM81bWlSiRdQ\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (2)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/03\/LB-2.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3262 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_tank.jpg\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_tank.jpg 620w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_tank-600x319.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_tank-160x85.jpg 160w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_tank-300x160.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">2. 3D-gedruckte Raketen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.raytheon.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Raytheon<\/a>, der f\u00fchrende Hersteller f\u00fcr Lenkflugraketen aus den USA, hat damit begonnen mit 3D-Druck zu experimentieren. Die j\u00fcngste Akquisition von 3D-Druckern dient haupts\u00e4chlich der Produktion von Ersatzteilen f\u00fcr Raketen, gleichzeitig wird damit der Ersetzungsprozess beschleunigt. Zus\u00e4tzlich dazu werden in Zukunft 3D-gedruckte Schalt- und Lenksysteme erwartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die additive Fertigung auf Basis von Metall erm\u00f6glicht die Herstellung von ganzen Teilen, die vorher zusammen geschwei\u00dft werden mussten. Durch diese Technologie wird der Materialverbrauch verringert und gleichzeitig die Gr\u00f6\u00dfe und Positionierung von inneren Elementen wie Sprengstoff, Sensoren und etc. optimiert. In Zukunft soll es m\u00f6glich Raketen direkt im Kampfgebiet herzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3263 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_missile.jpg\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_missile.jpg 620w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_missile-600x319.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_missile-160x85.jpg 160w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_missile-300x160.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">3. 3D-gedruckte Rationen f\u00fcr Soldaten<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Forscher der <a href=\"https:\/\/www.army.mil\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US Army<\/a> haben damit begonnen <a href=\"https:\/\/www.army.mil\/article\/130154\/Chow_from_a_3_D_printer__Natick_researchers_are_working_on_it\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3D-gedrucktes Essen f\u00fcr Soldaten<\/a> im Kampfgebiet herzustellen. Die Idee ist es Rationen herzustellen, die auf die individuell\u00a0Nahrungsgewohnheiten des jeweiligen Soldaten angepasst werden, sodass jeder Soldat sein personalisiertes Essen bekommt. Um die jeweiligen Bed\u00fcrfnisse jedes Soldaten herauszufinden, wurde ein Ger\u00e4t entwickelt, das die einzelnen Bed\u00fcrfnisse misst. Anschlie\u00dfend kann ein spezieller Drucker ein Pulvershake oder einen Riegel herstellen, um jene Bed\u00fcrfnisse zu decken.\u00a0Obwohl die Umsetzung der Idee erst in den n\u00e4chsten 10-15 Jahren erwartet wird, ist es erwiesen, dass gedrucktes Essen f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke immer wichtiger wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3264 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_3dFood.jpg\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_3dFood.jpg 620w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_3dFood-600x319.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_3dFood-160x85.jpg 160w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/armyranking_3dFood-300x160.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<h3 class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">4. Drohne zur Bek\u00e4mpfung von Landminen<\/span><\/h3>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Anwendung von 3D-Druck zu milit\u00e4rischen Zwecken ist ein komplett 3D-gedruckte Drohne, die v\u00f6llig ohne menschliche Beteiligung Landminen aufsp\u00fcren und beseitigen kann. Die Drohne wurde durch die Crowdsourcing-Plattform Kickstarter finanziert und tr\u00e4gt den Namen \u201e<a href=\"https:\/\/www.kickstarter.com\/projects\/massoudhassani\/mine-kafon-drone\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mine Kafon Drone<\/a>\u201d. Die Idee, die dahinter steckt, hat einen humanit\u00e4ren Ursprung. Weltweit sind etwa 100 Millionen Minen in ehemaligen Kriegsgebieten vergraben und t\u00e4glich sterben bis zu 10 Personen daran oder werden verst\u00fcmmelt.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Die Antiminen-Drohne Kafon geht dabei in 3 Schritten vor: Der erste Schritt besteht im Mapping bzw. in der Eingrenzung des Landabschnitts. Im zweiten Schritt wird der Bereich gescannt, wobei die genauen Postionen der Minen gespeichert werden. Im letzten Schritt platziert die Drohne einen ballf\u00f6rmigen Detonator auf jede lokalisierte Mine, um sie aus sicherer Entfernung sprengen zu k\u00f6nnen. Diese herausragende Idee \u00fcbertrifft bisherige Methoden zur Minenaufsp\u00fcrung in Sachen Schnelligkeit, Sicherheit und Kosten\u00a0bei weitem.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3265 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/demining_drone.jpeg\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/demining_drone.jpeg 620w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/demining_drone-600x319.jpeg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/demining_drone-160x85.jpeg 160w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/demining_drone-300x160.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<h3 class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">5. Kriegsverletzungen mit 3D-Bioprinting behandeln<\/span><\/h3>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Das US-Milit\u00e4r begann im Jahr 2014 in Bioprinting f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke zu investieren. Das Ziel ist es Hautzellen mit Hilfe eines 3D-Druckers auf die Wunden der Kriegsverletzten zu drucken, um vollst\u00e4ndige Regenerierung zu erm\u00f6glichen. Bei 10- 30 % der Kriegsverletzungen handelt es ich um Brandwunden, dessen Narben die Beweglichkeit des Opfers f\u00fcr immer beeintr\u00e4chtigen. Forscher des <span class=\"s2\"><a href=\"http:\/\/www.afirm.mil\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Armed Forces Institute of Regenerative Medicine (AFIRM)<\/a> machen gro\u00dfe Fortschritte dabei die Haut mit hochqualitativen Gewebematerial zu regenerieren, das sowohl Schwei\u00dfdr\u00fcsen, angepasste Hautpigmentation und Hautfollikel wiederherstellt. <\/span><\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Die verbrannte Stelle wird zun\u00e4chst gescannt, um eine digitalisierte \u201eLandkarte\u201d von der Verletzung zu erstellen. Anhand dieser Karte orientiert sich der Druckkopf und bewegt sich wie ein normaler Farbdrucker \u00fcber die zu behandelnde Stelle. Statt Farben befinden sich jedoch verschiedene Zellentypen in den Tintenpatronen und werden Schicht f\u00fcr Schicht verspr\u00fcht bis ein neues Gewebe entsteht.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3267 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Sanxqsqcs-titre.png\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Sanxqsqcs-titre.png 620w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Sanxqsqcs-titre-600x319.png 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Sanxqsqcs-titre-160x85.png 160w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Sanxqsqcs-titre-300x160.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<h3 class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"s1\">6. 3D-Druck in der israelischen Luftwaffe<\/span><\/h3>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Anwendungsm\u00f6glichkeit der additiven Fertigung f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke ist die Integration von 3D-gedruckten Teilen in israelischen Kampfjets und Helikoptern. Mit dem aus den USA importierten Drucker wurden bereits erfolgreiche Tests an der gr\u00f6\u00dften unbemannten israelischen Drohne Eitan durchgef\u00fchrt. Die verbauten Teile stammen sowohl aus einem leistungsf\u00e4higen Plastik als auch aus Metall. Der verwendete 3D-Drucker wurde nicht weiter erw\u00e4hnt, kostet aber \u201emehrere Hundertausend Euro\u201d und stammt aus den USA.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Die Luftfahrtindustrie bedient sich schon seit langem der 3D-Druck-Technologie, da sie einige Vorteile mit sich bringt. Zum einen wird durch das geringere Gewicht der 3D-gedruckten Teile erheblich an Treibstoff gespart. Zum anderen k\u00f6nnen Ersatzteile schnell und kosteng\u00fcnstig hergestellt werden. Das Ziel ist es in Zukunft komplette Kampfjets samt Motor zu drucken.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3268 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/top10_military_isrealairforce.jpg\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/top10_military_isrealairforce.jpg 620w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/top10_military_isrealairforce-600x319.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/top10_military_isrealairforce-160x85.jpg 160w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/top10_military_isrealairforce-300x160.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<h3 class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">7. 3D-Druck als L\u00f6sung\u00a0f\u00fcr Logistikprobleme auf Flugzeugtr\u00e4gern<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eins der gr\u00f6\u00dften Probleme auf Flugzeugtr\u00e4gern ist der geringe Lagerplatz f\u00fcr die gro\u00dfen Mengen an\u00a0Vorr\u00e4te. Flugzeugtr\u00e4ger sind oft f\u00fcr mehrere Wochen und Monate auf Meermissionen und daher von Nachschubseinheiten abgeschnitten. 2014 plante die US Navy daher ihre Flugzeugtr\u00e4ger wie die Sussex mit 3D-Druckern auszustatten. Das Projekt tr\u00e4gt den Namen <a href=\"http:\/\/www.navsea.navy.mil\/Portals\/103\/Documents\/NSWC_Dahlgren\/WhatWeDo\/PrinttheFleet\/InHouse_DNeck_Print_the_Fleet_Trifold.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201ePrint the Fleet\u201c<\/a>. Die Flugzeugtr\u00e4ger w\u00e4ren damit in der Lage Ersatzteile und andere wichtige Materialien unabh\u00e4ngig vom Nachschub autonom herzustellen. Mit der additiven Fertigung k\u00f6nnten sie so Teile On Demand herstellen und dadurch logistische Probleme signifikant verringern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3269 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printing-US-Navy.jpeg\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printing-US-Navy.jpeg 620w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printing-US-Navy-600x319.jpeg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printing-US-Navy-160x85.jpeg 160w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printing-US-Navy-300x160.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">8. 3D-gedruckte Teile in der Britischen Air Force<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Britische BEA Systems Gruppe entwickelte 2014 3D-gedruckte Teile, die in ihre Tornado GR4 Fighter der Royal Air Force implementiert wurden. Spezialisiert in Verteidigung und Luftfahrt hat <a href=\"http:\/\/www.baesystems.com\/en\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BAE Systems<\/a> die Cockpitschutzhaube, das Landesystem und Teile f\u00fcr das Luftanzugssystem gedruckt. Die Vorteile liegen erneut in der schnellen und g\u00fcnstigen Herstellung bei unter \u00a3 100. Die additive Fertigung hat das Potential die R\u00fcstungskosten erheblich zu senken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3270 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/288cc6498cd8a48b.gif\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" \/><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">9. Komplett 3D-gedruckte Kampfausr\u00fcstung<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die n\u00e4chste milit\u00e4rische Anwendung des 3D-Drucks kommt ebenfalls aus den USA. Das US-Forschungslabor\u00a0<a href=\"http:\/\/www.peosoldier.army.mil\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PEO Soldier<\/a> untersucht derzeit die M\u00f6glichkeit die komplette Kampfausr\u00fcstung f\u00fcr Soldaten g\u00e4nzlich drucken zulassen. Insbesondere zielt das Projekt darauf ab die allgemeine Performance zu verbessern, da die Ausr\u00fcstung mehr als 50 kg wiegt. Die Forscher wollen <a href=\"https:\/\/www.army.mil\/article\/109309\/Army_uses_3D_printing_to_better_equip_Soldiers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">leichtere R\u00fcstungsgegenst\u00e4nde<\/a> entwickeln und unn\u00f6tige Gadgets entfernen. Dabei wird der Soldat zu erst gescannt, um eine 3D Modell von seinem Equipment zu erlangen, anschlie\u00dfend wird analysiert wie man die Objekte gradliniger anordnen und entwickeln kann. Beispielsweise wurde schon ein biometrischer Sensor integriert, der Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung \u00fcberwacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3272 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-military-devices.jpg\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-military-devices.jpg 620w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-military-devices-600x319.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-military-devices-160x85.jpg 160w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-military-devices-300x160.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">10. 3D-geruckte Antipersonen-Minen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn es sich hierbei nicht um scharfe Minen handelt, werden die Atrappen genutzt, um das Training der Soldaten zu verbessern. Die Firma <a href=\"http:\/\/www.eodlife.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EOD Life<\/a> hat die YM-1 Minen entwickelt, um Milit\u00e4r\u00fcbungen besser simulieren zu k\u00f6nnen. Auch wenn die Minen kein Sprengstoff im Inneren besitzen, signalisiert ein Buzzer beim Auftreten auf die Mine, dass der Soldat in einem echten Gefecht getroffen w\u00e4re. Diese per FDM-Technologie 3D-gedruckte Anwendung ist besonders interessant, da sie sehr g\u00fcnstig ist. Diese \u201eFake\u201c-Mine kostet zwischen \u20ac66 und \u20ac77 und ist somit fast 10x billiger, als die \u00fcblichen Trainingsmittel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3271 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-landmine.jpg\" alt=\"3D-Druck beim Milit\u00e4r\" width=\"620\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-landmine.jpg 620w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-landmine-600x319.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-landmine-160x85.jpg 160w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/3D-printed-landmine-300x160.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3Dnatives\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/3Dnatives_DE\"><span class=\"s2\">auf Twitter folgen<\/span><\/a>\u00a0und\u00a0per\u00a0<a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/feed\/\"><span class=\"s2\">RSS-Feed<\/span><\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/3dnatives\"><span class=\"s2\">Facebook<\/span><\/a>\u00a0stets auf dem Laufenden bleiben!<\/p>\n<p class=\"p1\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einigen Jahren gelang es einem Amerikaner die erste 3D-gedruckte Handfeuerwaffe herzustellen und zum ersten Mal wurde der Welt klar, dass mit dem 3D-Druck auch Schaden angerichtet werden kann. 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