{"id":30335,"date":"2021-06-23T14:00:04","date_gmt":"2021-06-23T12:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=30335"},"modified":"2021-06-24T09:08:26","modified_gmt":"2021-06-24T07:08:26","slug":"eth-zuerich-stiftung-origen-beton-3d-druck-230620211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/eth-zuerich-stiftung-origen-beton-3d-druck-230620211\/","title":{"rendered":"Beton-3D-Druck: 23 Meter hoher Turm wird zur Kulturst\u00e4tte in Bergidylle"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Die ETH (Eidgen\u00f6ssische Technische Hochschule) Z\u00fcrich ist im Bereich der additiven Fertigung sehr aktiv. Das belegen nicht nur die zahlreichen Partnerschaften, welche neue Innovationen zum Vorschein bringen &#8211; wie z. B. k\u00fcrzlich bioresorbierbare <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-bioresorbierbare-atemwegsstents-050320211\/\">3D-gedruckte Atemwegsstents<\/a> &#8211; sondern auch die lange Liste an Spin-offs, unter der sich einige Unternehmen, beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/9t-labs-3d-druck-von-hochwertigen-kohlenstoff-verbundwerkstoffen-in-industriequalitaet-281020191\/\">9T Labs<\/a>, dem 3D-Druck widmen. Nun ist die Technische Hochschule erneut eine Partnerschaft eingegangen und besch\u00e4ftigt sich somit mit einem ganz neuen 3D-Druck-Projekt: Zusammen mit der Schweizer Stiftung Origen soll im Fr\u00fchling 2022 <strong>eine Kulturst\u00e4tte aus Beton in 3D<\/strong> gedruckt werden.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Konkret handelt es sich hierbei um einen <strong>23 Meter hohen Turm,<\/strong> der in dem Dorf Mulegns am Julierpass erbaut wird. Das kleine charmante Dorf hat mittlerweile nur noch um die 20 Einwohner &#8211; ein Anliegen, das Giovanni Netzer, Intendant der Origen Stiftung, pers\u00f6nlich am Herzen liegt. Er m\u00f6chte wieder Leben in das kleine \u00d6rtchen bringen und die Kultur und Geschichte erhalten. Nach der Wiederer\u00f6ffnung eines Hotels plant er nun deshalb das Projekt des wei\u00dfen Turms mithilfe von Architekten und Ingenieuren der ETH, welche den Entwurf erstellt haben und die Bauweise planen. Die Kunstst\u00e4tte wird aus 3D-gedruckten, organisch geformten, wei\u00dfen Betons\u00e4ulen bestehen und vier Etagen, die zwischen vier und acht Metern hoch sind, besitzen. Auf der Spitze des Turms wird sich eine Kuppel befinden, auf der Auff\u00fchrungen stattfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_30337\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30337\" class=\"wp-image-30337 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/eth-2.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/eth-2.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/eth-2-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/eth-2-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-30337\" class=\"wp-caption-text\">Der wei\u00dfe Turm wird in dem kleinen Schweizer Dorf Mulegns erbaut werden.<\/p><\/div>\n<h3 class=\"p1\">3D-Druck als Bauweise<\/h3>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Um die komplexen Geometrien des Turms erstellen zu k\u00f6nnen und den <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-drucker-beton-200120211\/\">Beton<\/a> genau dort einzusetzen, wo er f\u00fcr die Tragstruktur auch ben\u00f6tigt wird, entschieden sich die Projektbeteiligten f\u00fcr die additive Fertigung als bevorzugte Bauweise. Tats\u00e4chlich ist die geplante Kulturst\u00e4tte mit 23 Metern<strong> eine der h\u00f6chsten jemals 3D- gedruckten, von Robotern gebauten Strukturen<\/strong>. Bei der Planung eines solchen Kunstwerks in 3D gibt es einige Faktoren zu beachten: ETH-Professoren k\u00fcmmern sich um die richtige Betonmischung, die Tragstruktur und die Verbindungen der gedruckten Beton-Elemente sowie um die Vermessung und Formkontrolle. Zwei Vorteile des 3D-gedruckten Turms sind zum einen, dass der Bau insgesamt weniger Rohmaterialien verbraucht, da die Schalung entf\u00e4llt, und zum anderen, dass die Betonelemente voneinander getrennt werden k\u00f6nnen, sodass die Kulturst\u00e4tte abgebaut und woanders wieder aufgebaut werden k\u00f6nnte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-3550827414\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/app.swapcard.com\/event\/additiv-defense-2026\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (4)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/04\/LB-4.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Gestern, am 22. Juni, wurde das Projekt erstmals von der Stiftung pr\u00e4sentiert. Pers\u00f6nlich \u00fcberzeugen lie\u00dfen sich der Bundespr\u00e4sident Guy Parmelin und Mario Cavigelli, Regierungsrat des Kantons Graub\u00fcnden. Auch Detlef G\u00fcnther, ETH- Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Forschung, war anwesend, um das Projekt zu unterst\u00fctzen. Wenn alles nach Plan verl\u00e4uft, wird im April 2022 eine \u00f6ffentliche Baustelle eingerichtet. Der Roboter wird den wei\u00dfen Beton Schicht f\u00fcr Schicht auftragen, wobei er f\u00fcr ein drei Meter hohe S\u00e4ule lediglich zwei Stunden ben\u00f6tigt. F\u00fcr alle Neugierigen gibt es gro\u00dfartige Neuigkeiten: Jeder kann den Bau des wei\u00dfen Turms vor Ort beobachten.<span class=\"Apple-converted-space\"> Alle weiteren Informationen erhalten Sie in der <a href=\"https:\/\/ethz.ch\/de\/news-und-veranstaltungen\/eth-news\/news\/2021\/06\/kulturstaette-und-pionierbau-aus-dem-3D-drucker.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">offiziellen Pressemitteilung<\/a>.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_30338\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30338\" class=\"wp-image-30338 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/eth-1.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/eth-1.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/eth-1-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/eth-1-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-30338\" class=\"wp-caption-text\">Bei der gestrigen Vorstellung des Projekts anwesend: Giovanni Netzer, Detlef G\u00fcnther,\u00a0Bundespr\u00e4sident Guy Parmelin und Mario Cavigelli (von links)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was denken Sie \u00fcber dieses neue Projekt von der Stiftung Origen und der ETH Z\u00fcrich? Lassen Sie uns zu diesem Thema gerne einen Kommentar da oder teilen Sie uns Ihre Meinung auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">Facebook<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/3Dnatives_DE\">Twitter<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">LinkedIN<\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.xing.com\/communities\/groups\/3d-druck-und-additive-fertigung-94e8-1091770\/posts\">Xing<\/a>\u00a0mit. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? Dann registrieren Sie sich jetzt f\u00fcr unseren\u00a0<a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-newsletter\/\">w\u00f6chentlichen Newsletter<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ETH (Eidgen\u00f6ssische Technische Hochschule) Z\u00fcrich ist im Bereich der additiven Fertigung sehr aktiv. 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