{"id":29399,"date":"2021-05-20T00:01:34","date_gmt":"2021-05-19T22:01:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=29399"},"modified":"2021-05-19T14:00:24","modified_gmt":"2021-05-19T12:00:24","slug":"kunst-akustikelement-peter-lang-200520211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/kunst-akustikelement-peter-lang-200520211\/","title":{"rendered":"3D-gedrucktes Kunstobjekt von Peter Lang dient als Akustikelement"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Akustikelemente werden, wie es der Name verr\u00e4t, vorrangig zur Verbesserung der Raumakustik von vielen verschiedenen Interessenten, vor allem aber von Musikern, verwendet. Gleichzeitig sollen diese Elemente, die meist an den W\u00e4nden oder an der Decke angebracht werden, den Raum stilistisch versch\u00f6nern. Genau hier setzt der K\u00fcnstler Peter Lang an: Er konnte eine Raumskulptur als Akustikelement namens \u201eStilles Orchester\u201c mithilfe des <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-technologies\/\">3D-Drucks<\/a> erschaffen. Dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Kunstobjekt mit schallabsorbierender Funktion besteht aus unterschiedlich gro\u00dfen, wabenartig angeordneten R\u00f6hren und Tuben.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Bei seinem <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/category\/designkunst\/\">Kunstdesign<\/a> lie\u00df sich der Maler und Grafikdesigner von Wespen- und Hornissennestern inspirieren. Schlie\u00dflich konnte er seine Grundidee in Zusammenarbeit mit Akustikexperten der FH Rosenheim ausfeilen und entwickeln. Zur letztendlichen Umsetzung seines Projektes hat sich der Bayer mit additive tectonics zusammengetan. Bei diesem Unternehmen handelt es sich um eine Tochter der FIT Additive Manufacturing Group, ein international f\u00fchrender Industriepartner f\u00fcr die Additive Fertigung, der seit \u00fcber 25 Jahre Prototypen, Produktionshilfsmittel, 3D-gedruckte Ersatzteile oder additiv gefertigte Endbauteile f\u00fcr ein breites Kundenspektrum fertigt.<\/p>\n<div id=\"attachment_29404\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29404\" class=\"wp-image-29404 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/05\/Peter-1.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/05\/Peter-1.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/05\/Peter-1-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/05\/Peter-1-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-29404\" class=\"wp-caption-text\">Peter Lang posiert neben seinem Kunstwerk &#8222;Stilles Orchester&#8220;. (Bildnachweis: FIT AG\/Martin Hangen)<\/p><\/div>\n<h3 class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Der Herstellungsprozess<\/h3>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich vergingen von der Grundidee bis zum Herstellungsbeginn ganze 10 Monate. In dieser Zeit entschied sich Peter Lang dazu, sein einzigartiges Kunstobjekt mit einer Mischung von herk\u00f6mmlichen und innovativen Verfahren zu produzieren. Das hei\u00dft, er wollte sowohl analog als auch digital arbeiten. Als erstes zerlegte er also das Modell in 43 Schichten und zeichnete die Objektkontur jeder einzelnen Schicht per Hand auf 3 x 6 Meter gro\u00dfe Vliesbahnen. Nach diesen analogen Schritten kam die Digitalisierung ins Spiel: Die Zeichnungen wurden aufgeh\u00e4ngt, angeordnet, fotografiert und anschlie\u00dfend online bearbeitet. So konnte ein dreidimensionales, digitales Datenmodell erstellt werden, das die Basis eines jeden 3D-Drucks darstellt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-2844036840\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/us06web.zoom.us\/webinar\/register\/3017742609846\/WN_qTQJLgBdT7qM81bWlSiRdQ\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (2)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/03\/LB-2.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Die additive Fertigung erfolgte mit dem klassischen <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-schmelzschichtung\/\">FDM-Verfahren<\/a>\u00a0durch einen Roboterarm, der \u00fcber eine Extrusionsd\u00fcse das Material schichtweise auftr\u00e4gt. Bei dem verwendeten Material handelt es sich um das Biopolymer Arboblend von Tecnaro, das zu 100 % bio-basiert ist, was diesem Projekt wiederum einen nachhaltigen Faktor verleiht. Peter f\u00fcgte au\u00dferdem Bier als nat\u00fcrliches Klebemittel sowie handverlesenen Pigmente hinzu. Um eine m\u00f6glichst gleichm\u00e4\u00dfige Ebene zu erschaffen, haben Entwicklungsingenieure von additive tectonics au\u00dferdem einen komplexen Algorithmus programmiert, der f\u00fcr das gesamte Objekt einen Verfahrweg der Extrusionsd\u00fcse ohne \u00dcberschneidungen erm\u00f6glicht. Nach zwei Monaten Produktion konnte sein Projekt dann fertiggestellt werden. Das Ergebnis? Ein einmaliges Kunstwerk mit schalloptimierende Wirkung, das feinste Handarbeit mit neuester Technologie verbindet.<\/p>\n<div id=\"attachment_29408\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29408\" class=\"wp-image-29408 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/05\/Kunstwerk.jpg\" alt=\"Akustikelement\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/05\/Kunstwerk.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/05\/Kunstwerk-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/05\/Kunstwerk-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-29408\" class=\"wp-caption-text\">Die 3D-gedruckte Raumskulptur dient als Akustikelement. (Bildnachweis: FIT AG\/Martin Hangen)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was denken Sie \u00fcber das 3D-gedruckte Kunstwerk von Peter Lang, das als Akustikelement verwendet werden kann? Lassen Sie uns dazu gerne einen Kommentar da oder teilen Sie uns Ihre Meinung auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">Facebook,<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/3Dnatives_DE\">Twitter<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">LinkedIN\u00a0<\/a>oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.xing.com\/communities\/groups\/3d-druck-und-additive-fertigung-94e8-1091770\/posts\">Xing<\/a>\u00a0mit. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? 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