{"id":29306,"date":"2021-05-17T14:00:36","date_gmt":"2021-05-17T12:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=29306"},"modified":"2024-02-20T15:39:43","modified_gmt":"2024-02-20T14:39:43","slug":"daimler-buses-3d-druck-mobile-container-170520211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/daimler-buses-3d-druck-mobile-container-170520211\/","title":{"rendered":"Daimler Buses entwickelt 3D-Druckzentrum im mobilen Container"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die additive Fertigung ist heute zu einem festen Bestandteil der <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/rolle-der-additiven-fertigung-in-automobilindustrie\/\">Automobilindustrie<\/a> geworden. Die Technologie wird gerne zum Prototyping, f\u00fcr den Werkzeugbau aber auch f\u00fcr die Herstellung von Ersatzteilen eingesetzt. Auch bei Daimler Buses, einer Tochtergesellschaft des deutschen Automobilherstellers Daimler, wurde j\u00fcngst ein Pilotprojekt f\u00fcr den 3D-Druck von Ersatzteilen gestartet: Mit der Servicemarke Omniplus wurde ein 36 Quadratmeter gro\u00dfer mobiler Container konzipiert, in welchem additive Fertigungsl\u00f6sungen integriert sind. Mit diesem sollen Komponenten, in diesem Fall Ersatzteile, am Bedarfsort gefertigt werden k\u00f6nnen. Vorerst wird diese Produktionsfl\u00e4che bei BusWorld Home (BWH) in Hamburg in Betrieb genommen. Das Ziel des Herstellers ist es jedoch, die Anzahl der digitalisierten und 3D-gedruckten Teile zu erh\u00f6hen und schlie\u00dflich Online-3D-Drucklizenzen anzubieten. In einem von Daimler Buses zertifizierten additiven Fertigungszentrum sollen Kunden dann die M\u00f6glichkeit erhalten, ihre individuellen Teile zu fertigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das deutsche Unternehmen z\u00e4hlt seit einigen Jahren zu den Bef\u00fcrwortern der additiven Fertigung, welche bereits seit \u00fcber 30 Jahren bei der Herstellung von Prototypen eingesetzt wird. Heute stellen die 3D-Druck Verfahren eine effektive Methode zur Herstellung von Ersatzteilen, beispielsweise f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/oldtimer-ersatzteile-210520191\/\">Oldtimer<\/a> oder im Fall von Daimler f\u00fcr Busse, dar. Derzeit hat Daimler Buses nach eigenen Angaben \u00fcber <strong>40.000 Ersatzteile<\/strong> in 3D gedruckt. Berichten zufolge arbeitet das Unternehmen derzeit an 7.000 weiteren Modellen und bietet damit eine ziemlich beeindruckende Angebot von 3D-Dateien. Mit der Entwicklung mobiler Mikrofabriken will es noch weiter gehen und ein lokales, schnelleres und umweltfreundliches Fertigungsmodell anbieten.<\/p>\n<div id=\"attachment_63445\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63445\" class=\"size-full wp-image-63445\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/daimler.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" \/><p id=\"caption-attachment-63445\" class=\"wp-caption-text\">Dank der additiven Fertigung kann der Automobilhersteller zahlreiche digitale Ersatzteile bei Bedarf drucken (Bildnachweis: Daimler Buses)<\/p><\/div>\n<h3>Daimler Buses und seine mobile Fertigungseinheit<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zw\u00f6lf mal drei Meter gro\u00dfe Container w\u00e4re leicht per Lkw zu transportieren und w\u00fcrde f\u00fcr den Betrieb Strom und einen Internetanschluss ben\u00f6tigen. Im ersten Raum finden Anwender eine<a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3D-compare\/imprimante\/hp-jet-fusion-4200\"> HP Jet Fusion 4200<\/a> Maschine sowie eine Verarbeitungseinheit, weloche das Material (in diesem Fall ein Polymerpulver) mischt, l\u00e4dt und eine schnelle Abk\u00fchlung der Teile erm\u00f6glicht.\u00a0 Im zweiten Raum befindet sich eine Entl\u00f6tl\u00f6sung, ein Luftfilter und eine Klimaanlage. Ziel ist es, eine rundum L\u00f6sung zu bieten, welche die Konstruktion von Qualit\u00e4tskomponenten erm\u00f6glicht &#8211; von der Modellierung bis zur Nachbearbeitung.<\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-912957319\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/app.swapcard.com\/event\/additiv-defense-2026\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (4)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/04\/LB-4.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bernd Mack, Leiter Kundendienst und Teile bei Daimler Buses, sagt dazu: \u201eDurch die mobilen 3D-Druck-Center k\u00f6nnen wir die Vorteile des 3D-Drucks weiter ausspielen und nehmen noch mehr Geschwindigkeit in der Bereitstellung von Ersatzteilen auf. Durch die bedarfsgerechte, dezentrale Fertigung werden Lagerhaltungskosten vermieden und Transportwege verk\u00fcrzt. Somit k\u00f6nnen wir mit dem 3D-Druck nicht nur schnell, flexibel und wirtschaftlich auf eingehende Kundenbedarfe reagieren, sondern verbessern auch unseren \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck f\u00fcr die Produktion von Ersatzteilen\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_63444\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63444\" class=\"size-full wp-image-63444\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/daimler_machine.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" \/><p id=\"caption-attachment-63444\" class=\"wp-caption-text\">Die Ausstattung in einer der Einheiten (Bildnachweis: Daimler Buses)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die additive Fertigung stellt mit diesem Vorhaben einmal mehr ihre Vorteile in Bezug auf eine bedarfsgerechte, lokale und effiziente Produktion unter Beweis. Die Teams des &#8222;Center of Competence 3D-Printing&#8220; bei Daimler Bus arbeiten derzeit an 7.000 neuen Teilen: Diese sollen digitalisiert werden, um den digitalen Bestand des Herstellers zu erweitern. Die 3D-Dateien umfassen unter anderem Druckanweisungen f\u00fcr jedes Teil, was den Herstellungsprozess zuk\u00fcnftig noch schneller machen soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich k\u00f6nnen Kunden in Zukunft auf der Omniplus On-Webseite 3D-Drucklizenzen erwerben und deren Fertigung in einer der mobilen Einheiten anfordern. Das sei jedenfalls das Ziel von Daimler Buses. Das Unternehmen will den Einsatz dieser Container demokratisieren. Weitere Informationen finden Sie in der <a href=\"https:\/\/media.daimler.com\/marsMediaSite\/de\/instance\/ko\/Mobiles-3D-Druck-Center-fuer-noch-mehr-Kundennaehe-und-schnelle-Ersatzteilverfuegbarkeit.xhtml?oid=49951660\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">offiziellen Pressemeldung.<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was denken Sie \u00fcber diesen Ansatz von Daimler Buses? Lassen Sie uns dazu gerne einen Kommentar da oder teilen Sie uns Ihre Meinung auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">Facebook,<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/3Dnatives_DE\">Twitter<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">LinkedIN\u00a0<\/a>oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.xing.com\/communities\/groups\/3d-druck-und-additive-fertigung-94e8-1091770\/posts\">Xing<\/a>\u00a0mit. 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