{"id":27660,"date":"2021-03-18T16:02:03","date_gmt":"2021-03-18T15:02:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=27660"},"modified":"2021-03-18T16:02:03","modified_gmt":"2021-03-18T15:02:03","slug":"eos-audi-metall-3d-druck-180320211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/eos-audi-metall-3d-druck-180320211\/","title":{"rendered":"Metall-3D-Druck: EOS und Audi erreichen weiteren Meilenstein"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Seit Jahren nutzt der Automobilhersteller Audi die additive Fertigung zum Prototypenbau, sowie zur Herstellung von Hilfswerkzeugen. So wird im Audi <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Anlauf- und Analysezentrums <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">in Neckarsulm der <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/audi-hilfswerkzeuge-3d-druck-100420191\/\">Kunststoff-3D-Druck<\/a> bereits seit geraumer Zeit als wesentlicher Bestandteil in den Produktionsprozess integriert. Der Automobil-Riese, Teil des Volkswagen Konzern, hat 2017 ein eigenes <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/audi-metall-060320181\/\">Metall-3D-Druckzentrum<\/a> in Ingolstadt er\u00f6ffnet.\u00a0 Dort lag der Fokus zun\u00e4chst auf der Herstellung von Ersatzteilen &#8211; heute produziert das Unternehmen einige <strong>Werkzeugteile bereits ausschlie\u00dflich im SLM-Verfahren<\/strong>. Dabei setzt das Unternehmen auf <strong>EOS M 400 Modelle<\/strong>, welche es Audi f\u00fcr einige Teile erm\u00f6glicht, sich vollst\u00e4ndig von traditionellen Fertigungsmethoden wie dem Spritzguss zu verabschieden.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_27666\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-27666\" class=\"wp-image-27666 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/2-1.jpg\" alt=\"EOS Audi\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/2-1.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/2-1-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/2-1-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-27666\" class=\"wp-caption-text\">Audi nutzt den industriellen 3D-Drucker EOS M 400 zur Fertigung von Werkzeugsegmenten (Bildrechte: AUDI AG).<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/audi-eos-partnerschaft-240120171\/\">EOS und Audi<\/a> arbeiten bereits seit Jahren gemeinsam an der Weiterentwicklung der additiven Fertigung innerhalb des Unternehmens. Im Jahr 2016 hat EOS den Automobilproduzenten beim Aufbau des Metall-3D-Druckzentrum beratend zur Seite gestanden. Seither werden dort Werkzeuge und Bauteile aus Metallpulver im <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3ddruck-laserschmelzen\/\">Laserschmelzverfahren<\/a> produziert. In den vergangenen Jahren konnten die Audi-Experten in Ingolstadt mehr als 100.000 Teile herstellen, welche in ausgew\u00e4hlten Modellen verbaut und so allm\u00e4hlich den Weg zur Serienfertigung gefunden haben. Laut EOS stellt der jetzig Wandel einen bedeutenden Meilenstein in der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen dar. <\/span>Demnach soll Audi ausgew\u00e4hlte Werkzeugsegmente zur Warmumformung nur noch additiv fertigen. Nach Angaben von EOS wird die EOS-Technologie aktuell bei zw\u00f6lf Segmenten von vier Werkzeugen zur Warmumformung eingesetzt. Der Druck von deutlich mehr Segmenten sei geplant. Momentan dienen die Werkzeugsegmente zur Herstellung von Karosserieteilen, unter anderem f\u00fcr den Audi A4. Die additive Fertigung soll jedoch in Zukunft auch den Bau von <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/projekt-chameleon-3d-gedrucktes-elektrofahrzeug-271020201\/\">Elektrofahrzeugen<\/a> unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Der Umstieg von traditionellen Herstellungsverfahren zur additiven Fertigung bietet zahlreiche Vorteile f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/rolle-der-additiven-fertigung-in-automobilindustrie\/\">Automobilhersteller<\/a>. Ein wesentlicher Faktor stellt die M\u00f6glichkeit Werkzeuge intern selbst produzieren zu k\u00f6nnen dar. Dadurch k\u00f6nnen nicht nur Lieferzeiten signifikant reduziert sondern <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">eine erh\u00f6hte Flexibilit\u00e4t, Effizienz und Individualisierung der Produkte<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> erzielt werden. Die additive Fertigung kann aber beispielsweise auch zur Produktion von individuellen Ersatzteilen genutzt werden, welche heute serienm\u00e4\u00dfig nicht mehr produziert werden. Au\u00dferdem erm\u00f6glicht der 3D-Druck die Integration hochkomplexer, bauteilspezifischer K\u00fchlkan\u00e4le, welche in den Werkzeugen f\u00fcr eine homogenere K\u00fchlung sorgen. Dies sorgt f\u00fcr k\u00fcrzere Zykluszeiten und stellt sicher, dass die Fahrzeugteile zu hervorragender Qualit\u00e4t f\u00fcr die Serienproduktion produziert werden k\u00f6nnen. Mit dem EOS M 400 werden Werkzeugsegmente mit einer L\u00e4nge von bis zu 400 mm und einem Gewicht von bis zu 120 kg hergestellt.<\/span><\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-518418679\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/app.swapcard.com\/event\/additiv-defense-2026\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (4)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/04\/LB-4.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<div id=\"attachment_27665\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-27665\" class=\"wp-image-27665 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/1.png\" alt=\"Audi Werkzeugment\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/1.png 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/1-600x343.png 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/1-160x91.png 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-27665\" class=\"wp-caption-text\">Darstellung eines Topologie optimierten, 3D-gedruckten Werkzeugsegments mit optimierter K\u00fchlung. (Bildrechte: Audi AG)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Matthias Herker, technischer Projektleiter im Audi 3D-Druckzentrum Metall, sagt: &#8222;Von der ersten Qualifikation durch EOS \u00fcber die interne Weiterentwicklung der gesamten Prozesskette bis hin zur Standardisierung eines neuen Fertigungsverfahrens: Nun ernten wir die Fr\u00fcchte einer jahrelangen Entwicklung innerhalb der Audi Produktion. Wann immer die konventionellen Herstellungsmethoden an ihre Grenzen sto\u00dfen, greifen wir auf die additive Fertigung zur\u00fcck \u2013 und k\u00f6nnen somit die Qualit\u00e4t beziehungsweise Fertigungszeit einhalten.&#8220;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kennen Sie weitere Beispiele f\u00fcr den Einsatz der additiven Fertigung in der Automobil-Branche? Lassen Sie uns dazu einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">\u00a0Facebook,<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/3Dnatives_DE\">\u00a0Twitter<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">\u00a0LinkedIN<\/a>\u00a0oder<a href=\"https:\/\/www.xing.com\/communities\/groups\/3d-druck-und-additive-fertigung-94e8-1091770\/posts\">\u00a0Xing<\/a>\u00a0mit. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? Dann registrieren Sie sich jetzt f\u00fcr unseren<a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-newsletter\/\">\u00a0w\u00f6chentlichen Newsletter.<\/a><\/p>\n<p>*Titelbild Bildrechte: EOS<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahren nutzt der Automobilhersteller Audi die additive Fertigung zum Prototypenbau, sowie zur Herstellung von Hilfswerkzeugen. 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