{"id":27365,"date":"2021-03-10T14:00:54","date_gmt":"2021-03-10T13:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=27365"},"modified":"2021-03-10T14:28:18","modified_gmt":"2021-03-10T13:28:18","slug":"jugend-forscht-projekte-3d-druck-100320211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/jugend-forscht-projekte-3d-druck-100320211\/","title":{"rendered":"Jugend forscht: Projekte mit 3D-Technologien"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Jugend forscht ist Deutschland\u2019s bekanntester Wettbewerb, was die F\u00f6rderung von Jugendlichen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik betrifft, und wurde bereits im Jahre 1965 das erste Mal durchgef\u00fchrt. Ziel ist es, junge Talente ab der 4. Klasse bis zum 21. Lebensjahr zu f\u00f6rdern und sie bei ihren innovativen Ideen zu unterst\u00fctzen. Heutzutage gibt es bundesweit 120 Jugend forscht Wettbewerbe pro Jahr, wobei zwischen Regional-, Landes- und Bundeswettbewerben unterschieden wird. Dieses Jahr konnte der Wettbewerb rund 9,000 Anmeldungen und \u00fcber 5,000 Projekte verzeichnen. Unter diesen zahlreichen interessanten Projekten befinden sich immer mehr Konzepte im Zusammenhang mit 3D-Druck-Technologien &#8211; und genau diese werden heute genauer unter die Lupe genommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h3 class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Lukas H\u00f6hne und Lukas G\u00e4rtner mit ihrem 3D-Rotationsdrucker<\/h3>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Beginnen wir im Jahr 2014, in dem die beiden Gymnasiasten in Sachsen-Anhalt mit ihrem 3D-Rotationsdrucker den Bundessieg im Bereich Technik und somit den Preis des Bundespr\u00e4sidenten ergattern konnten. Die Intention hinter ihrer Erfindung war, die <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wie-koennen-3d-druck-fehler-vermieden-werden-071020201\/\">Schw\u00e4chen<\/a> eines \u00fcblichen 3D-Druck-Verfahrens von Kunststoffteilen zu verringern. Denn oft entstehen bei diesem Prozess Hohlr\u00e4ume, die mit Supportmaterial gef\u00fcllt werden m\u00fcssen, wodurch zus\u00e4tzliche Kosten und Mehraufwand entsteht. Dank ihrem 3D-Rotationsdrucker wird das Supportmaterial bei vielen Formen &#8211; vor allem bei rotationssymmetrischen K\u00f6rpern &#8211; \u00fcberfl\u00fcssig, was zu einer kosteng\u00fcnstigeren und einfacheren Produktion f\u00fchrt. Erreichen konnten die Sch\u00fcler dieses Ergebnis, indem sie den 3D-Drucker auf einer drehenden Walze drucken lassen, anstatt auf einem ebenen Tisch oder einer ebenden Platte.<\/p>\n<h3 class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Tobias Neidhart und sein Tool-Changer f\u00fcr den 3D-Druck<\/h3>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Der aus Baden-W\u00fcrttemberg kommende Gymnasiast konnte 2019 mit seiner Erfindung im Bereich Technik den 2. Preis gewinnen. Genau wie Lukas H\u00f6hne und Lukas G\u00e4rtner hat es sich Tobias zum Ziel gemacht, Schw\u00e4chen des 3D-Drucks anzugehen und zu verbessern. Dabei handelt es sich dieses Mal um den 3D-Druck von <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-farbe-140920161\/\">mehrfarbigen<\/a> Kunststoffteilen, der auf gro\u00dfe qualitative Probleme st\u00f6\u00dft. Um dies zu beheben, konstruierte der Sch\u00fcler einen Zusatz f\u00fcr den 3D-Drucker, der verschiedene Druckd\u00fcsen automatisch wechseln kann. Durch einen Elektromagneten bleibt die D\u00fcse w\u00e4hrend des Druckens stabil mit dem Ger\u00e4t verbunden. Dank seiner Erfindung erzielt er nicht nur einen saubereren Farb\u00fcbergang am gedruckten Teil, sondern auch weniger Materialabfall. Tats\u00e4chlich \u00fcberzeugte der \u201eTool-Changer\u201c so sehr, dass Tobias ihn zum Patent angemeldet hat.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-2223945273\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/us06web.zoom.us\/webinar\/register\/3017742609846\/WN_qTQJLgBdT7qM81bWlSiRdQ\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (2)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/03\/LB-2.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<div id=\"attachment_27366\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-27366\" class=\"wp-image-27366 size-full\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/jugendforscht_Tobias.jpg\" alt=\"Jugend forscht\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/jugendforscht_Tobias.jpg 700w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/jugendforscht_Tobias-600x343.jpg 600w, https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/03\/jugendforscht_Tobias-160x91.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-27366\" class=\"wp-caption-text\">Tobias Neidhart pr\u00e4sentiert seine bunten 3D-gedruckten Kunststoffteile (Bildnachweis: Jugend forscht)<\/p><\/div>\n<h3 class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Franziska V\u00f6lzgen und ihr 3D-gedrucktes, nachhaltiges Korsett<\/h3>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\">Bei dem Projekt von Franziska V\u00f6lzgen, der Sch\u00fclerin aus Bonn in Nordrhein-Westfalen, handelt es sich um die Entwicklung eines nachhaltigen Korsetts, das gegen Skoliose (Wirbels\u00e4ulenverkr\u00fcmmung) helfen soll. Die Sch\u00fclerin besch\u00e4ftigte sich mit der Frage, ob es eine nachhaltige Alternative zu Polyethylen, das f\u00fcr die Herstellung von Korsetts verwendet wird, geben w\u00fcrde. Nach eigenen Tests und Forschungen konnte Franziska mehr als gl\u00fccklich mit ihrem Ergebnis sein: Sie schaffte es, ein optimal angepasstes Korsett in Originalgr\u00f6\u00dfe aus PLA zu entwickeln und 3D zu drucken. Das Korsett ist dank dem verwendeten <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-materialien-kunststoffe\/\">PLA<\/a>, das aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, biologisch abbaubar. Mit ihrer nachhaltigen Alternative konnte sie letztes Jahr den zweiten Preis im Bereich Arbeitswelt gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese drei Erfindungen sind nur wenige Beispiele von den vielen Innovationen, die es bei Jugend forscht im Bereich 3D-Technologien gibt. Wir sind sehr gespannt, welche 3D-Druck-Projekte in Zukunft noch im Rahmen dieses Wettbewerbs vorgestellt werden. Bis dahin k\u00f6nnen Sie alle vergangenen Projekte <a href=\"https:\/\/www.jugend-forscht.de\/projektdatenbank.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">HIER<\/a> finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welches Potential sehen Sie in diesen Erfindungen? Lassen Sie uns dazu einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\">\u00a0Facebook,<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/3Dnatives_DE\">\u00a0Twitter<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/13502336\/\">\u00a0LinkedIN<\/a>\u00a0oder<a href=\"https:\/\/www.xing.com\/communities\/groups\/3d-druck-und-additive-fertigung-94e8-1091770\/posts\">\u00a0Xing<\/a>\u00a0mit. M\u00f6chten Sie au\u00dferdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? 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