{"id":11118,"date":"2018-01-29T10:23:14","date_gmt":"2018-01-29T09:23:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/?p=11118"},"modified":"2024-02-20T15:51:04","modified_gmt":"2024-02-20T14:51:04","slug":"bugatti-bremsen-290120181","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/bugatti-bremsen-290120181\/","title":{"rendered":"Bugatti Chiron: Bremsen aus dem 3D-Drucker"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der franz\u00f6sische Automobilhersteller Bugatti, seit 1998 eine Tochtergesellschaft des Volkswagen Konzerns, wagt sich nun an die additive Fertigung. F\u00fcr das Hypercar Chiron wurde der Bremsattel aus Titan &#8222;ausgedruckt&#8220;. Erstmals hat ein Autohersteller die Bremsen f\u00fcr seine Modelle per 3D-Druckverfahren hergestellt. Seit Anfang des Jahres arbeitet Bugatti mit dem deutschen Laser Zentrum Nord in Hamburg an der Produktion dieser Titan-Komponente zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die additive Fertigung spielt in der Automobilindustrie mittlerweile eine wichtige Rolle. Die Firma SmarTech Publishing ver\u00f6ffentlichte 2016 einen Bericht, demnach der Markt bis 2021 2,3 Milliarden US-Dollar gro\u00df sein w\u00fcrde. Eine Chance, die viele Hersteller nutzen und den 3D-Druck zu implementieren um Einzelteile zu drucken oder sogar <a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/top-12-3d-gedruckte-fahrzeuge-020220171\/\">ganze Fahrzeuge zu erstellen<\/a>!<\/p>\n<div id=\"attachment_34540\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-34540\" class=\"size-full wp-image-34540\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/wp-content\/uploads\/bugatti3.jpg\" alt=\"bugatti impression 3D\" width=\"700\" height=\"400\" \/><p id=\"caption-attachment-34540\" class=\"wp-caption-text\">1500 PS &#8211; Der Bugatti Chiron<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die franz\u00f6sische Luxusmarke Bugatti hat die additive Fertigung zur Herstellung der Bremss\u00e4tteln f\u00fcr ihren Bugatti Chiron verwendet. Dabei handelt es sich um ein High-End-Sportwagen, der daf\u00fcr bekannt ist, \u00fcber sehr kr\u00e4ftige Bremsen und eine recht beeindruckende Geschwindigkeit zu verf\u00fcgen &#8211; im vergangenen Jahr erzielte der Chiron einen Weltrekord mit 400 km\/h in nur 42 Sekunden. Daher ist es bei diesem Fahrzeugtyp umso wichtiger Hochleistungsbremss\u00e4ttel zu haben.<\/p><div class=\"dnati-inside-article\" id=\"dnati-2158104280\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/app.swapcard.com\/event\/additiv-defense-2026\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"LB (4)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/04\/LB-4.gif\" alt=\"\"  width=\"850\" height=\"150\"   \/><\/a><\/div>\n<h3>Gewichtsreduzierter Bremssattel durch 3D-Druck<\/h3>\n<p>Der Weltrekord soll aber nicht von langer Dauer sein. Die Konstrukteure griffen auf die additive Fertigung zur\u00fcck mit dem eindeutigen Ziel das Gewicht des vorherigen Bremssattels zu reduzieren.\u00a0Ein Ziel, das die Wahl von Titan und nicht von Aluminium rechtfertigen w\u00fcrde &#8211; ein Material, das h\u00e4ufiger bei der Herstellung von Raketen und Flugzeugen verwendet wird. Das Ergebnis: Der Bremssattel h\u00e4lt einem Druck von 125 kg pro Millimeter stand und wiegt nur 2,9 kg, w\u00e4hrend die derzeit verwendete Aluminiumkomponente 4,9 kg wiegt. Eine Gewichtsreduzierung von mehr als 40%.<\/p>\n<div id=\"attachment_34538\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-34538\" class=\"size-full wp-image-34538\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/wp-content\/uploads\/bugatti1.jpg\" alt=\"bugatti impression 3D\" width=\"700\" height=\"400\" \/><p id=\"caption-attachment-34538\" class=\"wp-caption-text\">Der komplette Bremssattel<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bugatti berichtet den gr\u00f6\u00dften Bremssattel f\u00fcr ein Auto produziert zu haben. Mit 8 Titankolben auf jedem vorderen Bremssattel und sechs auf der R\u00fcckseite. Er ist 41 cm lang, 21 cm breit und 13,6 cm hoch. Frank Gotzke, Leiter f\u00fcr neue Technologien und Technische Entwicklung bei Bugatti, erkl\u00e4rt: &#8222;In Bezug auf das Volumen ist es das gr\u00f6\u00dfte funktionelle Bauteil, das durch additive Fertigungstechniken aus Titan hergestellt wird. Jeder ist \u00fcberrascht von seiner Leichtigkeit trotz seiner Gr\u00f6\u00dfe. Technisch gesehen ist es ein sehr beeindruckender Bremssattel, der obendrauf noch gut aussieht. &#8222;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bugatti erkl\u00e4rt, dass das Bremssattel-Konzept im ersten Schritt von seinen Ingenieuren erstellt wurde, bevor die Modelle im zweiten Schritt zum 3D-Druck an das Laser Zentrum Nord geschickt wurden. Das Laser Zentrum berichtet man habe 2213 Schichten Titanpulver zusammen gesintert hat und dabei mit einer Laserleistung von 400 W durch 4 Laser gearbeitet hat. Der Druck hat 45 Stunden gedauert.<\/p>\n<div id=\"attachment_34539\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-34539\" class=\"size-full wp-image-34539\" src=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/wp-content\/uploads\/bugatti.jpg\" alt=\"bugatti impression 3D\" width=\"700\" height=\"500\" \/><p id=\"caption-attachment-34539\" class=\"wp-caption-text\">Franck Gotzke<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Monate seien n\u00f6tig gewesen, um alles von der ersten Entwurfsphase bis zu den Nachbearbeitungs- und Endbearbeitungsarbeiten zu produzieren. Zufrieden mit den Ergebnissen in Bezug auf Zeit, Gewicht und Kosten, erkl\u00e4rt der Hersteller, dass dieses St\u00fcck der Beginn einer langen Reihe von 3D-gedruckten Bauteilen sein wird. Er hofft, dass die additive Fertigung dazu beitragen wird, die Leistung seiner Luxusfahrzeuge zu verbessern.<\/p>\n<h3>Wie finden Sie diese neue Entwicklung in der Automobilindustrie?<\/h3>\n<p>Erfahren Sie mehr \u00fcber den gr\u00f6\u00dfen jemals 3D gedruckten Bremssattel auf der offiziellen <a href=\"https:\/\/www.bugatti.com\/de\/media\/news\/2018\/bugatti-weltpremiere-bremssattel-aus-dem-3d-drucker\/\">Homepage<\/a> von Bugatti.<\/p>\n<p>Diskutieren Sie mit uns auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/3Dnativesde\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/?lang=en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Twitter<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/plus.google.com\/u\/0\/b\/110137870176740423201\/?pageId=110137870176740423201\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Google+<\/a>,\u00a0oder abonnieren Sie unseren\u00a0<a href=\"https:\/\/www.3dnatives.com\/de\/3d-druck-newsletter\/\">w\u00f6chentlichen Newsletter<\/a>, um stets auf dem Laufenden zu bleiben und keine Innovationen mehr zu verpassen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der franz\u00f6sische Automobilhersteller Bugatti, seit 1998 eine Tochtergesellschaft des Volkswagen Konzerns, wagt sich nun an die additive Fertigung. 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