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Tinkercad: Was Sie über das kostenlose 3D-Modellierungsprogramm wissen sollten

Auf 16. August 2021 von Sandra S. veröffentlicht

Tinkercad ist ein kostenloses Online-Modellierungsprogramm zur Erstellung von 3D-Modellen. Angeboten wird die 3D-Software von Autodesk und soll auch absoluten Anfängern die Erstellung von 3D-Modellen ermöglichen. Die Tinkercad CAD-Software basiert auf einer konstruktiven Festkörpergeometrie, die es Benutzern ermöglicht, komplexe Modelle zu erstellen, indem simple Objekte miteinander verbunden werden. Dank diesem Prinzip ist die 3D-Modellierungssoftware benutzerfreundlich und wird derzeit von einer breiten Masse genutzt: darunter Lehrer, Kinder, Designer und Hobbytüftler. Ein weiterer Vorteil: Die Software ist vollkommen kostenlos! Das einzige das Sie für die Benutzung benötigen, ist eine stabile Internetverbindung sowie einen User-Account.

Tinkercad stellt für Anfänger eine sinnvolle Alternative zu anderen 3D-Modellierungsprogrammen wie beispielsweise SketchUp oder Fusion360 dar – weitere Programme der Marke Autodesk. Tatsächlich hat das führende Softwareunternehmen Tinkercad im Jahr 2013 gekauft, zwei Jahre nachdem es vom ehemaligen Google-Ingenieur Kai Backman und seinem Mitbegründer Mikko Mononen auf den Markt gebracht wurde. Der Hauptvorteil: Tinkercad ist kostenlos und erlaubt dennoch mehr Modellierungsfreiheit, als man auf den ersten Blick erwarten würde! Derzeit gibt es die Software in 16 verschiedenen Sprachen.

Was sind die Hauptmerkmale von Tinkercad?

Auch wenn sich Tinkercad perfekt für Anfänger eignet ist, bedeutet dies nicht, dass Personen, welche mehr Erfahrung mit der 3D-Modellierung haben, diese Software nicht auch zu schätzen wissen. Da diese, zur Erstellujng von Festkörper-Modellen, auf CSG basiert, kann das Modell nach der Erstellung jederzeit modifiziert werden, indem diesem weitere Formen hinzugefügt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Software das Hinzufügen elektronischer Schaltkreise zu 3D-Designs, um Objekte mit Licht und Bewegung zu erzeugen. Das Endergebnis kann sogar in der Software simuliert werden und erlaubt Ihnen zu überprüfen, wie die Komponenten in der Realität reagieren werden. Außerdem können Sie mit Tinkercad einen 3D-Entwurf in konstruierbare Bausteinmodelle umwandeln, ähnlich wie beim Bau mit Legobausteinen. Diejenigen, die Minecraft lieben, sollten mit dieser Art des Baus bereits vertraut sein!

Tinkercad kann für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen eingesetzt werden, einschließlich für die additive Fertigung. Die 3D-Modelle können in drei verschiedenen Formaten gespeichert werden: STL, OBJ und SVG. Sobald Sie eine STL-Datei Ihres Modells haben, können Sie mit einer Slicing-Software weiterarbeiten. Die Slicing-Software wandelt das 3D-Modell in eine Reihe von dünnen Schichten um und erzeugt eine G-Code-Datei mit Anweisungen, die auf einen bestimmten Druckertyp zugeschnitten sind. Mit anderen Worten, sie unterteilt das Objekt in einen Stapel flacher Schichten und beschreibt diese Schichten als lineare Bewegungen des Extruders des 3D-Druckers. Wenn Sie keinen 3D-Drucker haben, können Sie Ihr Modell auch über den Online-Service von Tinkercad bestellen. Sie sollten auch wissen, dass es im SVG-Format zum Laserschneiden exportiert werden kann.

Festkörpermodellierung  (CSG) verbindet simple Modelle zu einem komplexen Gebilde

Die rund 35 Millionen Anwender loben vor allem, wie intuitiv die CAD-Software sei. Modelle können leicht erstellt und modifiziert werden. Darüber hinaus stellt Autodesk seiner Community zahlreiche Ressourcen zur Verfügung. In der Blog-Rubrik der Seite finden Sie zum Beispiel Inspirationen, Tipps und Tricks sowie Videos und Kurse, welche Ihnen den Einstieg in die 3D-Modellierung erleichtern werden! Die Software funktioniert mit jedem Computer mit einer Internetverbindung, es muss dafür lediglich ein Konto erstellt werden. Es gibt außerdem die Möglichkeit die 3D-Modelle in der Cloud zu speichern. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Haben Sie bereits Tinkercad genutzt? Falls ja, dann teilen Sie doch gerne mit uns was genau Sie entworfen haben! Möchten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach? Registrieren Sie sich jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter und folgen Sie uns auf Facebook und Twitter um stets auf dem Laufenden zu bleiben! Außerdem sind wir auch auf LinkedIN und auf Youtube zu finden. Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Webinar an!

Ein Kommentar

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  1. Stocker sagt:

    Leider erlaubt Tinkercad keine Zwischenspeicherungen und läd immer nur die letzte bearbeitete Version. Man kann Zwischenstufen exportieren, aber nicht importieren. Logischerweise erlaubt es auch nicht den Import von 3D Modellen. Daher für mich recht nutzlos und stressig. Tinkercad ist relative leicht zu lernen, ist aber wegen der fehlenden Einbindung nur als Spielzeug zu gebrauchen.

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