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Ultimaker stellt 3. Generation von 3D-Druckern vor

Auf 18. Oktober 2016 von Alexander H. veröffentlicht
Ultimaker 3

Nach Tagen der Spannung enthüllte der niederländische Hersteller Ultimaker heute um 15:30 Uhr in mehreren Ländern seine neueste Generation von 3D-Druckern! Mit dem Ulitmaker 3 und dem Ultimaker 3 Extended wurden gleich zwei neue Produkte präsentiert, die mehrere technologische Neuheiten mit sich bringen.

Ultimaker 3 und Ultimaker 3 Extended

Mit der 3. Generation markiert das Unternehmen den nächsten wichtigen Schritt in ihrer jungen Firmengeschichte, nachdem es kürzlich in den prestigeträchtigen Apple-Produktkatatlog aufgenommen wurde, was die Tür zum amerikanischen Markt für FDM-Drucker öffnete.

Ultimaker 3

Der Ultimaker 3 (rechts) und der Ultimaker 3 Extended

Mit diesem Modell will Ultimaker den noch überschaubaren Markt von Doppelextruder-Druckern betreten und konkurriert dabei mit Marken wie Sigma des spanischen Herstellers BCN Technologies oder N2 Dual von Raise3D, dem Stream 30 Dual von Volumic oder dem Creator Pro von FlashForge.

Die beiden neuen 3D-Drucker sind hinsichtlich der Leistung vergleichbar mit seiner großen Schwester – dem Ultimaker 2+. Untereinander unterscheiden sich der Ultimaker 3 und seine Extended Version nur hinsichtlich der Baugröße. Während der Ultimaker 3 eine eine Baugröße von 215 x 215 x 200 mm aufweist, ist die Extended Version etwas länger mit einer Baugröße von 215 x 215 x 300 mm. Bei den technischen Daten hat sich im Vergleich zum Ultimaker 2 nichts geändert. Die Mindestschichtdicke beträgt minimal 20 µm und die Druckgeschwindigkeit 300 mm/s.

Dual-Extrusion-System und Materialerkennungs-Technologie

Die wichtigste Neuerung ist das Dual-Extrusion-System, mit der gleichzeitig mehrere Farben oder Materialien kombiniert werden können und erstmals Industriequalität auf dem Schreibtisch erreicht wird. „Ultimaker 3 schließt die Lücke zwischen dem Desktop-3D-Druck und dem industriellen 3D-Druck. Die neuen und erschwinglichen Lösungen für den professionellen Bereich werden die Integration der additiven Fertigung in die Industrie 4.0 maßgeblich beschleunigen“, sagt Diogo Quental, CEO von iGo3D.

Ultimaker 3

Chip Core Doppel-Extrusions System

Die Doppel-Extrusionstechnik ermöglicht zudem den Einsatz von wasserlöslichen Filamenten, die vornehmlich als Supportmaterial verwendet werden, während gleichzeitig mit dem AA-Extruder das Objekt gedruckt wird. Der BB-Extruder ist austauschbar, sodass verschiedenfarbige Hauptfilamente verwendet werden können. Eine weitere Neuheit ist die intelligente Materialerkennung über NFC-Technologie. Sie ermittelt für jedes Material die bestmöglichen Einstellungen für das Printbett etc.

Ultimaker 3

Wasserlösliches Supportmaterial

Eine weitere Neuheit ist der integrierte Kamera am Druckraum, mit der alle Druckaufträge bequem per Smartphone oder am Laptop verfolgt werden können. Bezogen auf die Software setzt Ultimaker weiterhin auf das Slicingprogramm Cura.

Bereits im Handel erhältlich

„Der Ultimaker 3 ist das Ergebnis von drei Jahren konsequenter Entwicklungsarbeit, bei der wir uns ganz auf die wachsenden Anforderungen des Marktes konzentriert haben“, sagt Jos Burger, CEO von Ultimaker. „Wir sind sehr gespannt, welche Innovationen mithilfe unseres neuen Ultimaker 3 zukünftig realisiert werden.“

Bezüglich des Preisniveaus wird der niederländische Hersteller seine neuesten Ergänzungen zum Preis von € 3.599 Euro (Extended Version für 4.399 €) anbieten. Beide 3D-Drucker sind bereits im Handel und können bestellt werden.

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