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Top 5 Videos: SEAT schafft Zentrum für die additive Fertigung

Auf 2. August 2020 von Sandra S. veröffentlicht

Dieses Wochenende gewähren wir Ihnen Einblick in das 3D-Druckzentrum bei SEAT. Der Automobilkonzern hat sich dazu entschieden, die Produktion per additiver Fertigung nicht länger auszulagern, sondern ein speziell dafür errichtetes Zentrum zu schaffen. Nach dem von BMW geschaffenen Kompetenzzentrum für additive Fertigung und dem POLYLINE-Projekt, wendet sich offensichtlich ein neuer Automobilkonzern dem 3D-Druck zu. Darüber hinaus erfahren Sie in den Videos mehr zu Anycubics neuem Metall-Drucker, dem 4Max Metal und dem Architekturbüro Māk Studio. Auch der Bereich Luftfahrt wird in einem sehr interessanten Video aufgegriffen. Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Ansehen der Videos!

TOP 1: Das 3D-Druckzentrum von SEAT:

Der Automobilhersteller Seat hat in mehrere 3D-Drucker investiert, 9 um genau zu sein – einen HP Multi Jet Fusion, eine SLS-Maschine, 6 FDM-3D-Drucker und eine PolyJet-Lösung. Dank der Vielfalt dieser Technologien ist SEAT in der Lage, Teile mit notwendigen mechanischen Eigenschaften und weiteren fortschrittlichen Funktionalitäten herzustellen. Die Maschinen sind 24 Stunden am Tag in Betrieb und produzieren durchschnittlich 50 Teile pro Tag. Nach Angaben des Herstellers handelt es sich dabei zu 80 % um Prototypen, die zur schnelleren Entwicklung von Fahrzeugen verwendet werden, der Rest sind hauptsächlich Werkzeug- und Individualisierungskomponenten.

TOP 2: 3D-gedruckte Flugzeugteile

Im TechTalk gewährt Jannik Bühring Einblick in einen konkreten Anwendungsfall des 3D-Drucks im Bereich Luftfahrt. Er ist Mitarbeiter am Institut für Strukturmechanik und Leichtbau der RWTH Aachen und forscht seit 2018 zu additiv gefertigten Bauteilen für die Luftfahrt. Im Talk gibt er einen Überblick über die verschiedenen Vorteile des 3D-Drucks in seinem Anwendungsfall, darunter beispielsweise Einsparungen von Gewicht, die gerade im Bereich Luftfahrt von essenzieller Bedeutung sind. Weitere Informationen finden Sie im nachfolgenden Video.

TOP 3 : Laserschmelzen am Fraunhofer ILT

Das Fraunhofer Institut für Laser Technik bringt immer wieder spannende Projekte rund um die additive Fertigung hervor. So hat es einen Hochleistungsdiodenlaser entwickelt, der interessante Eigenschaften für den Einsatz in der additiven Fertigung aufweis. Aufgrund ihrer vergleichsweise niedrigen Strahlqualität sind Diodenlaser jedoch nur schwer in konventionelle scannerbasierte LPBF-Maschinen zu integrieren. Im Rahmen des Fraunhofer-Leuchtturmprojektes „futureAM“ wurde ein LPBF-Maschinenaufbau, der einen industriellen Hochleistungsdiodenlaser, einen Galvanometer-Scanner und eine kundenspezifische F-Theta-Linse kombiniert, entwickelt und für die Bearbeitung von Edelstahl validiert. Dieser Ansatz liefert vergleichbare Bauteileigenschaften und Maschinenproduktivität wie konventionelle faserlaserbasierte LPBF-Systeme. Das Video verschafft Ihnen einen Einblick in diese spannende Thematik:

TOP 4: Additive Fertigung und Architektur

Māk studio ist ein 2014 gegründetes Architekturstudio, das Wände und Decken und andere Dekorationsgegenstände herstellt. Sie hat in einen re:3D-Drucker investiert, genauer gesagt in den Gigabot, weil Designer und Architekten große Schwierigkeiten hatten, ihren Kunden ein Rendering vor der endgültigen Fertigstellung zu zeigen. Viele von ihnen waren daher ziemlich überrascht oder sogar enttäuscht. Durch die Hinwendung zur additiven Fertigung konnte das Studio diese Schwierigkeit jedoch überwinden und ist in der Lage, seinen Kunden eine erste Version zu präsentieren, bevor es in Produktion geht.

TOP 5: Der 4Max Meta von Anycubic

Der Hersteller Anycubic ist seit einigen Jahren auf den 3D-FDM-Druck spezialisiert und hat eine breite Palette von Maschinen sowohl für Hobbyanwender als auch für Profis entwickelt. Bis jetzt hat sich das Unternehmen hauptsächlich auf Kunststoffe konzentriert und bietet Drucklösungen an, die an jeden seiner Kunden angepasst sind. Sie hat jedoch den 4Max Metal entwickelt, der immer noch durch Extrusion arbeitet, jedoch mit Filamenten, die mit Metallpulver angereichert sind. Nach der Herstellung des Teils muss es Sinterschritte durchlaufen, um alle gewünschten Eigenschaften zu erhalten:

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