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Top 5: Das 3D-gedruckte Motorboot von Pioner und mehr

Auf 3. Januar 2021 von Michelle J. veröffentlicht
Das 3D-gedruckte Motorboot von Pioner

Auch in diesem Jahr ändert sich nichts: Wie jede Woche haben wir auch diesen Sonntag für Sie die spannendsten Videos rund um den 3D-Druck und die additive Fertigung ausgewählt. Diese Woche erfahren Sie, ob das 3D-gedruckte Motorboot von Pioner dem Härtetest standhalten konnte, warum die TUM zum Beton Carbonfaser hinzufügt, bevor sie damit drucken und was es mit dem 3D-Druckverfahren FRESH auf sich hat. Zudem erhalten Sie einen Einblick in Nacherstellung und Reparatur von Kunstwerken mit Hilfe von 3D-Technologien und in 3D-Metalldruck von Zahnkronen. Viel Spaß beim Anschauen!

Top 1: Das 3D-gedruckte Motorboot von Pioner

Das in 1959 gegründete, norwegische Unternehmen, Pioner, ist bekannt für seine Qualitätsboote. Aus diesem Grund gehören sie zu den meistverkauften Booten in Europa. Nun hat sich der Hersteller am 3D-Druck versucht. In Zusammenarbeit mit dem Research Institutes of Sweden (RISE) entwickelten sie eine vollständig in 3D-gedruckte Version ihres Modells Pioner 14 Active Darkline. Das 3D-gedruckte Motorboot wurde am 16. Dezember ohne große Nachbearbeitung im Stockholmer Schärengarten auf seine Seetauglichkeit getestet. Pioner selbst wusste bis zu diesem Tag nicht, ob ihr Experiment funktionieren wird, insbesondere dadurch, dass das Boot direkt draußen statt in einem Pool getestet wurde. Ob das 4,2 Meter lange 3D-gedruckte Motorboot den Test bestanden hat, erfahren Sie im Video.

Top 2: 3D-Druck mit Carbonfaserbeton

Die Technische Universität München (TUM) versucht Zugelemente in den Druckprozess zu integrieren, um eine wirtschaftliche Lösung für eine baupraktische Anwendung zu finden. Aus diesem Grund fügen sie Carbonfaser zum Beton hinzu, um die Zugfestigkeit bereits auf Mikroebene zu erhöhen. Der 3D-Druckprozess begünstigt die Fertigung mit Carbonfaser, da diese von der Düse des 3D-Druckers beim Extrudieren ausgerichtet wird. So lässt sich nicht nur die Zugfestigkeit erhöhen, sondern auch die Orientierung der höheren Zugfestigkeit gezielt in Richtung der Hauptzugspannung steuern. Mehr dazu erfahren Sie im Video!

Top 3: 3D-gedrucktes Herzmodell in der Größe eines menschlichen Herzens

An der Carnegie Mellon University in Pittsburgh hat ein Forscherteam ein Druckverfahren namens FRESH (Freeform Reversible Embedding of Suspended Hydrogel) entwickelt. Mit Alginat als Material ermöglicht dieses Verfahren die Reproduktion des weichen und elastischen Aussehens des Organgewebes Herz. Dadurch wird es zu einem viel realistischeren medizinischen Instrument, das es den Chirurgen ermöglicht, beispielsweise Nähte durchzuführen, was bei undurchdringlichem Plastik unmöglich wäre. Bisher stehen wir noch am Anfang, aber es ist denkbar, dass zukünftig Medikamente an solchen Modellen getestet werden können. Wer weiß, vielleicht können sie irgendwann sogar als Organspende dienen. Weitere Information zum Forschungsprojekt erhalten Sie im Video.

Top 4: Die berühmtesten Kunstwerke mit 3D-Technologien nachstellen

Mit dem Ziel neue Technologien und handwerkliche Kunst miteinander zu vereinen, um das kulturelle Erbe aufrechtzuerhalten, wurde Factum Arte in 2001 gegründet. Mit Hilfe von 3D-Scannern und Modellierungssoftwares erhalten die Designer genauste Informationen über die Kunstwerke, um diese mit Hilfe des 3D-Drucks zu reproduzieren. Allerdings lassen sich die Originale nicht nur kopieren, sondern auch wieder aufwerten: Die 3D-Technologien können unter anderem Farbverluste ausbessern oder Reparaturen vornehmen. Auf diese Weise können die Kunstwerke lange erhalten bleiben und erneut zum Leben erweckt werden, so dass mehrere Museen dieses Stück ausstellen können. Im Video erhalten Sie Einblicke in einige Projekte des Factum Arte in Madrid.

Top 5: 3D-Metalldruck für Zahnkronen

Mittlerweile ist die Integration der additiven Fertigung in der Zahnmedizin keine Neuheit mehr. Viele Zahnlabore verfügen über einen 3D-Drucker, um Zahnschienen, Brücken, Kronen und Co. herzustellen. Die Wahl des Druckers ist davon abhängig, welches Material man verwenden möchte. Im Video erhalten Sie einen Einblick in den 3D-Metalldruck von Zahnkronen mit dem EP-M150T von E-Plus. Dieser verfügt über ein maximales Druckvolumen von Ф150*80 mm³ und ist mit Metallen wie Titanium, Kobalt-Chrom, rostfreier Stahl usw. kompatibel.

Glauben Sie, dass das 3D-gedruckte Motorboot nach dem Erfolg im Experiment den Weg in Pioners Sortiment findet? Lassen Sie uns dazu einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf Facebook, Twitter LinkedIN oder Xing mit. Möchten Sie außerdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? Dann registrieren Sie sich jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter.

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