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Top 10 der erstaunlichsten 3D gedruckten Roboter

Auf 16. November 2016 von Alexander H. veröffentlicht
Roboter

Die 3D-Drucktechnologie wird von Makern und Hobbybastlern sehr geschätzt, da sie ihnen die Möglichkeit gibt ihre verrücktesten DIY-Ideen zum Leben zu erwecken. Kombiniert mit ein wenig Elektronik und Programmierung, erhält man erstaunliche Projekte wie supercoole Drohnen, seinen eigenen RepRap-Drucker oder einen nützlichen Roboter.

Von humanoiden Robotern in Realgröße zu Spinnenrobos oder automatischen Greifarmen, entdeckt unsere Auswahl der besten 3D gedruckten Roboter, welche erstellt wurden, um zu lehren, zu unterhalten und Innovation und Technik zu demokratisieren.

Platz 10 – Plen 2

Den Anfang unserer Liste macht dieser kleine putzige Roboter mit dem Namen Plen 2. Er wurde ursprünglich durch ein Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter finanziert – und für alle Kritiker: Er wurde auch versendet. Die Kampage brachte rund 66.000 $ ein – viel Arbeit für den japanischen Erfinder Natsuo Akazawa. Der Roboter selbst wird als Kit geliefert und Akazawa versichert, dass kein technologisches Wissen nötig sei, um den Roboter aufzubauen.

Doch was kann er eigentlich? Beim Plen 2 handelt es sich um einen Mirror-Roboter, der die Bewegungen seines Gegenübers nachahmt. Zusätzlich lässt er sich über das Smartphone steuern.

Platz 9 – Xpider Spinnenroboter

Xpider erinnert an Mike Wazowski von der Monster AG. Er ist der kleinste programmierbare Roboter der Welt. Im Inneren befindet sich ein Intel-Board und Curie. Der Roboter kann entweder per Smartphone oder Gamecontroller gesteuert werden. Das Auge besteht aus einer kleinen Kamera und bietet einen einzigartigen Blick aus der Perspektive eines Roboters direkt auf das Smartphone.

Xpider ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozess, der im August 2015 gestartet wurde. Zahlreiche Prototypen wurden hergestellt bis sich das finale runde Design durchgesetzt hat. Fans können sich freuen, denn der Roboter ist auf Wevolver downloadbar.

Platz 8 – Dtto, der etwas andere Roboter

Der preisgekröntes Roboter mit dem schwer ausprechbaren Namen „Dtto“ entspricht nicht zu 100% der Vorstellung eines Roboters. Es handelt sich dabei um einen sogenannten modularen Roboter, der sich aus einer beliebigen Anzahl an Modulen zusammensetzt. Der Erfinder und Designer Alberto Molina gewann mit Dtto den 150.000$ dotierten Hackaday-Preis.

Molinas Idee bei der Entwicklung von Dtto war es ihn als Erkunder bei Naturkatastrophen einzusetzen. Überall da, wo Rettungskräfte nur schwer rein kommen und ihr Leben riskieren, kann Dtto aushelfen. Der Vorteil von Dtto ist, dass sich die einzelnen Module dank der Magnete selbst finden und eigenständig zusammenfügen können. Zusätzlich lassen sich Thermalkameras, Lautsprecher und Mikrofone am Dtto-Robo anbringen.

Platz 7 – Moveo Roboterarm

BCN3D aus Spanien ist ein bekannter Hersteller für 3D-Drucker. Mit Moveo wagen sie sich nun ins Terrain der Robotik. Bei Moveo handelt es sich um einen Roboterarm, wie man sie aus großen Industrieanlagen kennt – hier jedoch in Schreibtischformat. Anders als die restlichen BCN3D-Produkte ist Moveo kostenlos zu haben. Das heißt alle Druckpläne sowie die Elektronik stehen auf der Plattform Github kostenlos zum Download zur Verfügung.

Doch was kann man mit Moveo machen? Nun ehrlich gesagt nicht viel. Es liegt in der Natur eines Armes zu greifen – und das kann Moveo sehr gut und zuverlässig. Der Hauptgedanke liegt eher in der Bildung. BCN3D hält Unis, Schulen und andere Bildungseinrichtungen dazu an den Aufbau dieses Greifarmes als Projekt in den Lehrplan aufzunehmen. Sehr spannende Idee.

Platz 6 – MIT Roboter

Die Fakultät für Informatik sowie das Labor für Künstliches Intelligenz des US-amerikanischen MITs entwickelten einen 3D-gedruckten Roboter aus festem und flüssigem Material zugleich. Die Technik, die vom MIT verwendet wird, druckt den gesamten Roboter in einem Einzelstück. Selbst die mechanischen bewegbaren Komponenten wurden in einem Rutsch gedruckt und mussten nicht einzeln eingebaut werden.

Das Verfahren ist eine Polyjet-Technologie, die flüssiges Kunststoffmaterial positioniert, welches durch ein UV-Licht anschließend erhärtet wird. Das Ergebnis ist ein 3D-bedruckter Roboter, der dank eines einfachen Gleichstrommotors und hydraulischer Energie kriechen kann.

Platz 5 – Poppy der kleine Roboter

Auf Platz 5 unserer Top 10 Liste landet Poppy der kleine Roboter aus Frankreich. Entwickelt wurde Poppy von Flowers Laboratory. Wie die meisten Roboter in der Liste, ist Poppy ebenfalls ein Open-Source-Projekt. Poppy ist ein humanoider Roboter, mit einer Körpergröße von 83 cm bei 3,5 kg Körpergewicht. Hergestellt wurde er größtenteils aus Polyamid, was den Roboter widerstandsfähiger und leichter macht.

Für ca. 8000 € kann man seinen eigenen Roboter, als Kit nach Hause geliefert, kaufen. Mit seinen 3 integrierten Mikrofonen und seinen 2 Kameras kann Poppy sehen und hören und somit auf Sprachbefehle reagieren oder Bewegungen ausführen. Die Poppy-Plattform wurde für Bildungszwecke in der Robotik konzipiert, ist aber auch für Künstler und Wissenschaftler geeignet.

Platz 4 – Jimmy der kluge Open-Source Roboter

Der Jimmy Roboter ist ein Projekt, das von der Firma 21st Century Robot ins Leben gerufen wurde. Mit Jimmy wollen sie die Menschen dazu bringen, ihren eigenen Roboter zu kreieren. Auf der Website kann man zwischen 4 verschiedenen Jimmy-Robotern wählen. Zu jedem Roboter gibt es eine ausführlich beschriebene PDF-Datei, die alle Informationen – von Einkaufsliste bis Druckanweisungen – enthält. Zusätzlich kann man ein bereits zusammengestelltes Kit kaufen und den Roboter somit eigenhändig zusammenbauen. Die Website bietet zudem die Möglichkeit seinen Roboter mit sog. Shells zu individualisieren.

Platz 3 – Pleurobot, der Salamander aus dem 3D-Drucker

Dieser 3D gedruckte Roboter mimt die Bewegungen eines Salamanders nach. Er soll dabei helfen die Bewegungsabläufe von Wirbeltieren zu medizinischen Zwecken näher zu erforschen. So sollen Fortschritte in der Behandlung von Querschnittsgelähmten erreicht werden. Evolutionstechnisch gibt es gerade in Übergangszeit von Schwimm- zu Landbewegungen Forschungslücken, die es zu erforschen gilt. Mit dem Pleurobot der Schweizer Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne wurden dahingehend erste Versuche unternommen.

Platz 2 – Octobot, autonom und weich

Auf Platz 2 unserer Top 10 Liste ist diese außergewöhnliche Entwicklung. Die Octobot ist der erste völlig weiche und autonome Roboter der Welt. Er wird durch eine Kombination von eingebettetem 3D-Druck, Modellierung und Softlithographie hergestellt. Inspiriert von realen Kraken aus den Tiefen der Meere, hat auch der Octobot keine steifen Elemente. Er wird durch eine chemische Reaktion mit Strom versorgt und mit einer Mikrofluid-Logik gesteuert, die den Fluss von Kraftstoff steuert. Es handelt sich hierbei um einen Beitrag von Wissenschaftlern der Harvard University zum Thema autonome Roboter ohne starre Teile.

Platz 1 – Humanoider Roboter InMoov

Wir sind bei Platz 1 unserer besten 3D-gedruckten Roboter angelangt. InMoov ist der erste Open Source 3D gedruckte Roboter der Welt. Designer dieses atemberaubendem Projekts, welches im Jahr 2012 gestartet wurde, ist der Franzose Gael Langevin. Open Source bedeutet, dass jeder, der einen 3D-Drucker besitzt, diesen Roboter nachbilden kann. Die Idee dahinter steckt: Mit der Freischaltung aller Pläne, konnten Tausende Maker dazu beitragen den Roboter zu verbessern.

Das Ergebnis ist der vermutlich beste 3D-gedruckte Roboter der Welt. Bevor Langevin das Projekt startete, besaß er keinerlei Erfahrung in der Robotik. Heute verfügt der Roboter über 2 bewegbare Kameras in den Augen, die jede Bewegung verfolgen und anhand der bewegbaren Arme und Gelenke nachahmen kann. Der InMoov-Roboter kann dank zwei eingebauter Lautsprecher reden und reagiert auf Sprachbefehle. Das Beste ist: Jeder kann ihn downloaden und zu Hause herstellen.

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