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thyssenkrupp und Wilhelmsen arbeiten zusammen, um den 3D-Druck maritimer Ersatzteile zu fördern

Auf 7. Oktober 2020 von Michelle J. veröffentlicht
thyssenkrupp und Wilhelmsen fördern 3D-Druck maritimer Ersatzteile

Der größte Stahlhersteller Deutschlands, thyssenkrupp, und der weltweit größte maritime Dienstleister, Wilhelmsen Ship Services, sind ein Joint Venture eingegangen. Ihr Ziel ist es den 3D-Druck maritimer Ersatzteile zu fördern. Zur Unterstützung dieses arbeitet das Joint Venture ebenfalls mit dem Startup Ivaldi Group zusammen. Ivaldi Group ist ein Technologiepartner, der seine Plattform nutzt, um 3D-Produkte für die maritime Industrie zu vermarkten und anzubieten. Espen Sivertsen, CEO der Ivaldi Group, ist positiv gestimmt: “Wir sind privilegiert, Teil dieser spannenden Zusammenarbeit zu sein, die den Weg für AM in der maritimen Industrie ebnet. Die Bündelung unserer Fähigkeiten wird sich sicherlich positiv auf den Sektor sowie auf alle unsere Kunden und Partner in der ganzen Welt auswirken.“

Bisher hat sich die additive Fertigung im maritimen Sektor im Vergleich zur Automobil– und Luftfahrtindustrie nur langsam entwickelt.  Abhinav Singhal, Direktor von thyssenkrupp Innovations erklärt diese Entwicklungen anhand des Vorhandenseins eines hohen Budgets für Forschung und Entwicklung in diesen Sektoren, sagt aber auch, dass der maritime Sektor die Möglichkeiten nun auch für sich erkannt hat: “Der maritime Sektor hat gesehen, wie die Entwicklung für diese Sektoren aussieht. Wir sehen ebenso attraktive Möglichkeiten auch im maritimen Sektor, der mit veralteten Teilen und verteilten Lieferketten arbeitet und der Notwendigkeit, die Kosten zu senken.”

3D-Druck maritimer Ersatzteile

Ein 3D-gedrucktes U-Boot-Teil von thyssenkrupp

Laut thyssenkrupp kosten die Ersatzteile die Seefahrtsflotten derzeit jedes Jahr um die 13 Milliarden Dollar. Die hohen Kosten stellen aber nicht das einzige Problem dar. Auch die begrenzte Verfügbarkeit, ebenso wie die langen Vorlaufzeiten sind problematisch. Der 3D-Druck maritimer Ersatzteile würde diesen Problemen entgegen sehen. So können die Ersatzteile beispielsweise je nach Bedarf in der Nähe des Standorts hergestellt werden zu einem Teil der bisherigen Kosten. Hakon Ellekjaer, Leiter des Ventures, 3D-Druck, Wilhelmsen, sagt: „Wir freuen uns sehr darauf, Hand in Hand mit thryssenkrupp in die nächste Phase unserer 3D-Druck-Reise einzutreten. Dieses Joint Venture wird, so glauben wir, die Führung als De-facto-Lieferant von 3D-gedruckten maritimen Ersatzteilen übernehmen und den Schifffahrtskunden weiterhin die Vorteile der additiven Fertigungstechnologie bieten, indem es die Ersatzteilkosten, die Vorlaufzeiten und den ökologischen Fußabdruck reduziert.”

Das Joint Venture wird seinen Hauptsitz voraussichtlich in Singapur haben. Von dort aus wollen die Unternehmen die wichtigsten Hafenstandorte in der ganzen Welt bedienen und einen maßgeschneiderten, bedarfsgerechten und effizienteren Prozess zur Beschaffung ausgewählter Ersatzteile anbieten. Jan Lüder, CEO von ThyssenKrupp Asia Pacific, ist begeistert von der Zusammenarbeit: „Wir freuen uns sehr über diesen neuen Meilenstein für uns auf dem Gebiet der Additive Manufacturing. Nachdem wir uns die weltweit erste zertifizierte Anlage für den 3D-Druck für die Schifffahrt gesichert haben, arbeiten wir nun mit einer der größten Reedereien der Welt zusammen, um unseren Kunden aus der Schifffahrt auf der ganzen Welt unsere AM-Kompetenz zur Verfügung zu stellen.”

Der 3D-Druck maritimer Ersatzteile unter der Zusammenarbeit der drei Unternehmen könnte den Durchbruch der additiven Fertigung im maritimen Sektor bedeuten.

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