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Studiengänge zum Thema 3D-Druck und additive Fertigung

Auf 11. Oktober 2017 von Moritz M. veröffentlicht
studiengänge 3D-Druck

Nach dem der 3D-Druck und die additive Fertigung in vielen Unternehmen bereits Einzug gehalten haben, wollten wir wissen, wie es um den Nachwuchs in diesem Bereich bestellt ist beziehungsweise wie man sich in diesem Bereich akademisch weiterbilden kann. Es gibt inzwischen an zahlreichen Universitäten und Hochschulen Veranstaltungen oder Spezialisierungen, die sich mit additiven Verfahren beschäftigen. Allerdings sind die Studiengänge, die sich komplett den 3D-Drucktechnologien verschrieben haben, bislang rar gesät. Im Folgenden findest du eine kleine Übersicht, die sich Interessierten in diesem Bereich im deutschsprachigen Raum bieten:

Bachelor in High Tech Manufacturing am FH Campus Wien

Dieser Bachelorstudiengang kombiniert Produktions- und Fertigungstechnologien, Maschinenbau, Automatisierung und Robotim mit Management und Wirtschaft. Darüber hinaus erlernst du in diesem deutschsprachigen Bachelor in den ersten beiden Semester zunächst die Grundlagen in Mathematik, Mechanik, Fertigungstechnologie, Elektronik und Informatik. Im Anschluss daran folgen Veranstaltungen aus dem Bereichen Betriebswirtschaft und Management. Im fünften Semester sammelst du Praxiserfahrungen im Rahmen eines Praktikums, bevor man sich im sechsten Semester spezialisiert.

Als Bewerber für diesen Bachelor solltest du eine Begeisterung für Technik, Konstruktion und technische Verfahrensweisen mitbringen, wozu du in diesem Studium weiteres Wissen erlangen wirst, welches durch wirtschaftliche Gesichtspunkte ergänzt werden wird. Die Bewerbungsfrist für das Studienjahr 2018/19 läuft aktuell noch bis zum 15. Juni 2018. Weitere Informationen zu diesem Studiengang findest du hier.

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Der FH Campus Wien stellt sich auf einer Informationsveranstaltung mit 3D-Drucker vor. Bild via FH Campus Wien

Master Biofabrication an der Universität Bayreuth

Mit diesem viersemestrigen, englischsprachigen Masterstudiengang richtet sich die Uni Bayreuth an Absolventen, die einen Bachelorabschluss in Materialwissenschaft, Werkstofftechnik, Engineering Science oder ein gleichwertiges Studium abgeschlossen haben. Als weitere Zugangsvorraussetzungen listet die Universität enstprechende Englischkenntnisse(B2), ein 13-wöchiges Industriepraktikum und das Bestehen eines Eignungsverfahrens auf. Dieser international ausgerichtete Studiengang ist als Ingenieurstudium mit Überschneidungen zu Technik, Biochemie, Medizin, Materialwissenschaften und Biologie einzuordnen.

Mit einem weitverzweigten Partnernetzwerk zahlreicher Forschungseinrichtungen, sowie Partnerschaften in Australien, Thailand, Frankreich, den USA, den Niederlanden und Spanien bietet der Studiengang Biofabrication unzählige Möglichkeiten, Erfahrungen zwischen Theorie und Praxis zu sammeln. Der Studiengang kann jeweils zum Sommer- und zum Wintersemester begonnen werden. Weitere Informationen zum Masterstudiengang Biofabrication findest du hier.

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Die britische Universität in Central Lancashire hat einen 3D-Drucker entwicklet, der Tabletten drucken kann. Bild via PackagingWorld

Master Angewandte Materialwissenschaften an der HS Furtwangen

Die Hochschule Furtwangen bietet mit dem Master in Angewandten Materialwissenschaften einen Studiengang, der darauf abzielt, Experten in den Bereichen Materialwissenschaften und Werkstofftechnik auszubilden. Im Rahmen dieses dreisemestrigen Master of Science erwirbst du in enger Zusammenarbeit mit der Industrie vertiefte Kenntnisse in den Bereichen Materialwissenschaften, Werkstofftechniken und Fertigungstechnik.

Für das kommende Sommersemester kannst du dich noch bis zum 15. Januar 2018 bewerben, um einen der sieben Plätze in diesem Studiengang zu ergattern. Um in diesem Studiengang aufgenommen werden, musst du bereits ein MINT-Fach erfolgreich abgeschlossen haben, 210 ECTS- Punkte vorweisen können und das Auswahlverfahren erfolgreich gemeistert haben. Weitere Informationen findest du auf der Website zum Studiengang Angewandte Materialwissenschaften.

Anwendungstechniker (FH) für Additive Verfahren/Rapid-Technologien an der HS Schmalkalden

Die Hochschule Schmalkalden bietet mit dieser berufsbegleitenden Weiterbildung eine Möglichkeit, ein Hochschulzertifikat zum Thema „Additive Verfahren/ Rapid-Technologien“ zu erwerben. Damit richtet sich die Hochschule vorrangig an technische Fachkräfte kleinerer und mittlerer Unternehmen, die weitere fachliche Kenntnisse zu den unterschiedlichen Technologien, Werkstoffen und Konstruktionsweisen der Additiven Fertigung erlangen möchten. Darüber hinaus zielt dieses Studium darauf ab, die Chancen und Risiken der Rapid-Technologien analysieren, bewerten und eigenständig umsetzen zu können.

Dieses Fernstudium umfasst unter anderem Veranstaltungen in den Bereichen Materialkunde, Projektmanagement, Kommunikation sowie Praxisanwendungen und eine Projektarbeit. Als Studienvorraussetzung nennt die Hochschule Schmaldalden einen technischen/ naturwissenschaftlichen Hochschul-, Real- oder Meisterabschluss oder Abitur mit jeweils Praxiserfahrung. Der Bewerbungsschluss zum Sommersemester 2018 ist der 31.01.2018. Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website der Hochschule Schmalkalden.

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Studenten basteln an einem 3D-Drucker. Bild via Hochschule Schmalkalden

Wie und wo hast du dein Wissen zum Thema 3D-Druck erlangt?

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