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Siemens hilft Nexa3D die QLS Produktlinie auf die Industrie 4.0 vorzubereiten

Auf 29. September 2020 von Michelle J. veröffentlicht

Siemens und Nexa3D haben vor kurzem ihre Zusammenarbeit angekündigt. In dieser wollen sie die gesamte QLS Produktlinie von Nexa3D mit den Siemens Technologien zur Fabrikautomatisierung ausstatten. Bei der QLS Produktlinie handelt es sich um 3D-Drucker basierend auf der SLS Technologie oder wie Nexa3D sie nennt: QLS Technologie. Das steht für Quantum Laser Sintering. Der erste Drucker, der die Technologien von Siemens integrieren soll, ist der QLS 350. Dieser soll voraussichtlich im ersten Quartal 2021 ausgeliefert werden können. 

Obwohl Siemens auch additive Hardware-Lösungen im Sortiment hat, liegt der Schwerpunkt des Unternehmens doch auf software-basierenden Dienstleistungen. Die Automatisierungssoftware von Siemens, die in die QLS Drucker von Nexa3D integriert werden soll,  ist bereits kommerziell verfügbar.  Mit ihr wird eine direkte und sichere Übertragung von Maschinendaten an ein zentrales System zur Verwaltung, Bereitstellung und Aktualisierung rund um die Uhr möglich. Diese Daten bieten Nexa3D-Kunden dann zukünftig eine vorausschauende Wartung, eine Optimierung ihrer Fertigungsprozesse und ihres Drucks. 

So sagt Kuba Graczyk, Leiter des Geschäftsbereichs Thermoplastische Additive bei Nexa3D über die Zusammenarbeit mit Siemens: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Siemens, dem weltweit führenden Anbieter von Technologien zur Fabrikautomatisierung und Digitalisierung, um unseren Kunden gemeinsam die nächste Generation von Fertigungsmöglichkeiten anbieten zu können. Wir glauben, dass diese Zusammenarbeit angesichts der Stärken der 3D-Druckindustrie, wie sie sich während der Covid-19-Pandemie gezeigt haben, unerlässlich ist, und dies ist der richtige Zeitpunkt, um das gemeinsame Potenzial, das diese Partnerschaft zum Nutzen unseres wachsenden Kundenstamms freisetzt, zu realisieren.”

QLS

Bildnachweis: Nexa3D

Und auch Siemens scheint begeistert, so sagt im Bell, Leiter Additive Manufacturing, Siemens Industry, Inc.: “Wir freuen uns sehr, unsere Kräfte mit Nexa3D zu bündeln und gemeinsam die Leistungsfähigkeit und das Potenzial unserer Produkte freizusetzen, um widerstandsfähigere und nachhaltigere Lieferketten zu schaffen. Covid-19 unterstrich die unglaublich schnelle und flexible Natur unserer kombinierten Technologien zur Fabrikautomatisierung und additiven Fertigungsmöglichkeiten im Vergleich zur traditionellen Fertigung und zeigt, wie anfällig die globale Fertigungslieferkette für unerwartete Unterbrechungen ist. In Zusammenarbeit mit Nexa3D bringen wir unsere jahrzehntelange Erfahrung und Technologie in der Fabrikautomatisierung von Siemens in die additive Fertigung ein, um unsere Kunden dabei zu unterstützen, unternehmenskritische Produktionswerkzeuge für zukünftige Fertigungsstrategien zu etablieren.”

Das Ziel der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist es, die QLS Systeme auf die Industrie 4.0 vorzubereiten. Und dieses Ziel wird nicht nur von Siemens und Nexa3D verfolgt, sondern auch von vielen weiteren Unternehmen im Bereich der additiven Fertigung, da automatisierte, sich selbst versorgende Produktionslinien den Menschen ganz aus dem lokalisierten Entscheidungsprozess herausnehmen könnten. Das stärkt die Designflexibilität und Widerstandsfähigkeit der Lieferketten, was gerade zu Zeiten wie diesen von Vorteil ist.

Bildnachweis: Siemens

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