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PYLO, der Fahrradhelm der additive Fertigung und Hightech verbindet

Am 15. August 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

In der vergangenen Zeit hat die additive Fertigung uns viele Projekte rund um das Fahrrad vorgestellt: ob Fahrradsattel, –Gestell oder auch –vorbau. Nun reiht sich auch der additiv hergestellte Fahrradhelm in die Liste dieser Projekte ein. Das besondere an diesem Fahrradhelm, der den Namen PYLO trägt, ist auf der einen Seite natürlich seine 3D-gedruckte Herstellungsweise, auf der anderen Seite glänzt er aber auch mit seinen smarten Ausstattungsmerkmalen. Verantwortlich für diesen wohl revolutionären Fahrradhelm ist das im Jahr 2020 gegründete Unternehmen nFrontier. Mit Sitz in der deutschen Hauptstadt Berlin hat man es sich innerhalb des Design Studios zum Ziel gesetzt, an einer „bessere Zukunft, die durch wirkungsorientierte Produkte, Geschäftsmodelle und Unternehmungen ermöglicht werden“ zu arbeiten.

Zwar ist der PYLO Fahrradhelm das erste Produkt, das nFrontier seit seiner Gründung 2020 dem Markt vorstellt, so ist dieser aber ein Zusammenspiel aus unterschiedlichen Technologien: hier können wir Design, additive und innovative Fertigung wie auch digitales Hightech erkennen. Besonders wichtig war es hierbei für das Unternehmen, dass ein Fahrradhelm die Bedürfnisse von Sportlern und Freizeitfahrer erfüllen sollte. Das bedeutete also konkret, dass bei der Verwendung leichtes Material, welches den Kopf nicht zu stark belastet, mit der Kombination von modernem und eleganten Design eingesetzt werden sollte.

Bild: nFrontier

Wie ein Fahrradhelm mittels 3D-Druck verbessert werden konnte

Nachdem nFrontier die Jahre seit seiner Gründung hauptsächlich mit der Suche nach passenden Technologiepartnern zur Verwirklichung seines PYLO Fahrradhelmes beschäftigt war, ist das Resultat besonders spannend: nFrontier verwendete Autodesk 3DSMax für den Softwareteil und bezüglich des finalen Drucks, so nutzte man hierbei die 3D-Drucker F370 und J55 – beide vom 3D-Druckhersteller Stratasys. Was konkret in 3D-gedruckt worden ist, ist das Innenfutter des Helms. Dieser bestärkt den Fahrradhelm selbst nicht nur in seiner Beweglichkeit, sondern er wirkt sich auch bequem für den Helmträger aus.

Allerdings hebt sich dieser Fahrradhelm nicht nur mit der Nutzung der additiven Fertigung hervor, sondern auch mit weiteren spannenden Merkmalen. So enthält PYLO außerdem einen Airbag, der im Falle eines Unfalls die Kieferknochen, Zähne und Augen schützt. Dieser öffnet sich von alleine. Zusätzlich verfügt über LED-Lichter, die auf der hinteren Seite des Helms angebracht worden sind. Kopf- und Rücklichter, wie auch Blinder aus LED können mittels doppelten Antippen während des Fahrens angeschaltet werden. Ein weiteres Highlights von PYLO ist gleichzeitig für den Fahrradfahrer am wichtigsten: die LIDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) ist ein Sicherheitssystem, welches den Radfahrer erkennen lässt, wann sich im toten Winkel Gefahren sammeln oder auch wenn sich Fahrzeuge aller Art mit einer zu hohen Geschwindigkeit an den Fahrradfahrer nähern.

Der Fahrradhelm PYLO enthält einen selbstöffnenden Airbag (Bild: nFrontier)

Daniel Büning, CEO von nFrontier sagte dazu: „Um die Sicherheit von Radfahrern zu verbessern, sehen wir die dringende Notwendigkeit eines Technologietransfers aus der Automobil-, Elektronik- und Computerindustrie. Die Verringerung der Unfallzahlen ist ein entscheidender Faktor für die Nutzung des Fahrrads als Mittel der nachhaltigen Mobilität.“ Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, dann klicken Sie HIER.

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*Titelbildnachweis: nFrontier

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