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Olli 2.0 – Welche neuen Funktionen hat das 3D-gedruckte autonome Shuttle?

Auf 6. September 2019 von Lukas Johannes B. veröffentlicht
olli 2.0

Sie erinnern sich wahrscheinlich an Olli, diesen eigenständigen Kleinbus, der in 3D gedruckt und vom us-amerikanischen Unternehmen Local Motors entworfen wurde. Eine kleine Revolution im Automobilsektor, die bereits damals gezeigt hat, dass die additive Fertigung in dieser anspruchsvollen Branche einen echten Vorteil hat. Das Fahrzeug steht nun erneut im Rampenlicht: Der Hersteller enthüllt Olli 2.0, eine verbesserte Version des 2016 vorgestellten. Nennenswert ist, dass Olli 2.0 mehr 3D-Druckteile als sein großer Bruder hat, sowie eine bessere Reichweite, zwei zusätzliche Sitze und programmierbare Beleuchtung.

Im Jahr 2016 präsentierte Local Motors sein neues Konzept eines autonomen Shuttles, Olli, das in der Lage ist, ein Dutzend Personen zu transportieren, ihre Fragen zu beantworten und Informationen aus seiner Umgebung dank der Anwesenheit zahlreicher Sensoren zu analysieren. Das kleine Fahrzeug wurde teilweise in 3D mit Hilfe der Big Area Additive Manufacturing-Technologie gedruckt und in mehreren Gebieten der Vereinigten Staaten eingesetzt, darunter auch auf Universitätsgeländen, wo es den Studenten eine einfache Reise ermöglicht, in Krankenhäusern und Militärbasen. Obwohl die Lösung effektiv ist, wollte Local Motors einige Verbesserungen vorschlagen und stellt nun Olli 2.0 vor.

Die erste Version von Olli

Olli 2.0 besitzt insgesamt mehr Bauteile als die Vörgängerversion

Der Hersteller behauptet, dass 80% der Olli 2.0-Teile in 3D gedruckt wurden, wobei die gleiche Technologie wie vor 3 Jahren verwendet wurde. Eine weitere Angabe war, dass der Druckprozess etwa 10 Stunden dauert. Der Hauptvorteil des 3D-Drucks für Local Motors besteht darin, dass sie ihre Fahrzeuge iterativ (schrittweise) entwickeln und damit verschiedene Versionen einfach testen können. Der elektrische Kleinbus hat eine Reichweite von 160 km (gegenüber 60 km in der ersten Version) und eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Er hat die Autonomiestufe 4, d.h. er kann ohne jeglichen menschlichen Eingriff innerhalb eines zuvor definierten Umfangs fahren. Eine der wichtigsten Änderungen ist sicherlich die Position der Elektromotoren: Sie sind nicht mehr auf den Achsen, sondern direkt in die 4 Räder integriert.

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat der Kleinbus eine verbesserte Benutzeroberfläche und ein besseres Soundsystem. Olli 2.0 hat mehrere Bildschirme an der Vorder- und Rückseite, die für Fußgänger sichtbar sind. Local Motors erklärt, dass es das Shuttle „humanisieren“ und zugänglicher machen wollte. Im Inneren verbindet ein großer Touchscreen die Passagiere mit Olli 2.0 – beachten Sie, dass der autonome Kleinbus mündlich mit den Personen, die ihn benutzen, kommunizieren kann.

olli 2.0

An der Vorderseite können zwei Bildschirme die Augen von Olli 2.0 darstellen

Die Produktion von Olli 2.0 begann im Juli letzten Jahres und die ersten Lieferungen sollen bis Ende des Jahres erfolgen, zunächst in die USA. Local Motors will auch ein Produktionszentrum in Europa eröffnen: Wann werden autonome Shuttles an deutschen Universitäten oder anderen öffentlichen Orten verfügbar sein? Weitere Informationen finden Sie HIER.

Das anpassbare Interieur beinhaltet eine verbesserte Benutzeroberfläche

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