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Restaurierung eines Oldtimers von Jaguar mit 3D-Druck

Auf 25. August 2020 von Michelle J. veröffentlicht
Jaguar

Mittlerweile ist es ziemlich bekannt, dass die Automobilindustrie einer der Sektoren ist, der die Vorteile der additiven Fertigung am meisten nutzen. Porsche hat den 3D-Druck für seine Motorkolben für das berühmte 911 GT2 RS-Modell benutzt, Lamborghinis Sian Roadster hat 3D-gedruckte Luftauslässen und BMW hat sogar ein ganzes Kompetenzzentrum für additive Fertigung eröffnet. Dies sind nur einige der jüngsten Fälle, in denen 3D-Drucktechnologien für die Herstellung von Autoteilen eingesetzt wurden. Man kann also davon ausgehen, dass der Einsatz von Additive Manufacturing in der Automobilindustrie nicht nur von Dauer ist, sondern ziemlich schnell weiter zunehmen wird. Im jüngsten Fall geht es nicht um neue Modelle, sondern um Oldtimer: Der Jaguar E-Type, der jahrzehntelang nicht mehr produziert wurde, wird jetzt mit dem HP Jet Fusion 4200 restauriert.

Eagle restauriert Jaguar E-Type

Eagle ist ein in Großbritannien ansässiges Unternehmen, das seit 1984 den luxuriösen Jaguar E-Type restauriert. Dieser Oldtimer war von 1961 bis 1975 in Produktion. Eagle stellt den E-Type nach den modernen Qualitätsstandards wieder her. Die Restaurierung eines einzelnen E-Type-Autos dauert normalerweise etwa 4.000 Stunden. Zu sagen, dass der britische Autohändler einen guten Ruf hat, wäre wahrscheinlich eine Untertreibung. „Ich denke, dies ist bei weitem das schönste Auto, das ich je gesehen habe. Es könnte tatsächlich das schönste sein, was ich je gesehen habe“, Jeremy Clarkson für BBC Top Gear.

Die Autos, die Eagle restauriert, mögen zwar klassisch sein, aber die Herstellungsmethoden sind alles andere als traditionell. Das Unternehmen setzt bereits seit 4 Jahren 3D-Drucktechnologien ein. Zu diesem Zweck hat es mit Graphite Additive Manufacturing Ltd. zusammengearbeitet, einem 3D-Druckdienstleister mit Sitz in Großbritannien. Erst kürzlich wandte man sich jedoch an HP, genauer gesagt an dessen Jet Fusion 4200-System.

jaguar

Bildnachweis: Eagle

Welche Vorteile bringt der 3D-Druck für Eagle?

Graphite Additive Manufacturing setzt die 3D-Drucktechnologie von HP ein, um kundenspezifische Einzel- oder Kleinserienteile wie Klimaanlagen und Heizungsluftkanäle für die alten Jaguar E-Typen herzustellen. Tatsächlich stellt Eagle pro Jahr nur vier oder fünf dieser Fahrzeuge her, so dass die maßgeschneiderten Teile meist in geringen Stückzahlen benötigt werden. Die Herstellung einer bestimmten Form wäre in diesem Fall eine enorme Geld- und Zeitverschwendung. Diese geringen Produktionsanforderungen machen die additive Fertigung zu einer perfekten Lösung. AM hat sich für Eagle als die wirtschaftlich tragfähigste Produktionsmethode erwiesen.

jaguar car 3D printed parts

Bildnachweis: Eagle/HP

Paul Brace, Direktor bei Eagle, erklärte: „Seit wir begonnen haben, die 3D-Drucktechnologie von HP für die Produktion einzusetzen, sind wir beeindruckt von der Verbesserung des Aussehens und der Haltbarkeit dieser Teile. Die 3D-Plattform von HP liefert durchgehend das gewünschte Finish, was für unseren Prozess sehr wichtig ist. Die Heizungskanäle müssen attraktiv genug sein, um auf dem Armaturenbrett zu sitzen, und diese Teile entsprechen der außergewöhnlichen Qualität unserer Oldtimer. Zu den weiteren Vorteilen, die wir gesehen haben, gehören der größere Spielraum für Formen, die wir jetzt mit 3D-Druck erstellen können, und die Gewichtsreduzierung der angebotenen Materialien. Dies ist ein Mehrwert für Kunden, die darauf bedacht sind, die Teile so leicht wie möglich zu halten“.

George Brasher, Managing Director für Großbritannien und Irland bei HP, fügte hinzu: „Es ist aufregend, Eagles Engagement für Innovation zu sehen, wenn sie die Vorteile der effizienten, flexiblen Konstruktion und Anpassung, die durch die 3D-Lösungen von HP für ihre marktführenden maßgeschneiderten Fahrzeuge ermöglicht werden, nutzen.

jaguar car 3D printed parts

Bildnachweis: Eagle/HP

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