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Die Neuheiten auf der Formnext in Frankfurt

Auf 14. November 2017 von Moritz M. veröffentlicht
Neuheiten auf der Formnext

Heute startet in Frankfurt die Formnext, die Leitmesse für additive Fertigung und neue industrielle Fertigungsverfahren. Diese Messe dauert dieses Jahr bis zum 17. November, wobei die Veranstaltung im vergangenen Jahr knapp 14.000 Besucher und über 300 ausstellende Unternehmen anlockte. Dieses Jahr wird ein Wachstum von mehr als 50% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen sein. Aber was macht diese Messe so interessant? Neben dem Netzwerken, sind dies die neuesten Produkte und Technologien, die im Rahmen dieser Veranstaltung dem Publikum vorgestellt werden.

Damit Sie einen Überblick darüber bekommen, haben wir ein paar von diesen Innovationen auf der Formnext im Folgenden für Sie aufgelistet:

Der SLM 800

Das im Bereich der additiven Fertigung auf Metall spezialisierte Unternehmen aus Lübeck wird diese Woche auf der Formnext erstmalig seinen 3D-Drucker SLM 800 vorstellen. Der SLM 800 wird über eine neue Filtertechnologie, eine verbesserte Software und Prozessüberwachung, sowie über eine optionale Pulverzuführung mit Vakuumtechnologie verfügen. Mit diesem neuen Modell soll die Integration in einen vollautomatisierten Produktionsprozess ermöglicht werden. Einen ungefähren Eindruck bietet einem hierzu das folgende Video:

Der EOS P500

Mit dem Ziel eine Plattform für die Serienfertigung von Polymerteilen nach Industriestandards zu schaffen, wird EOS auf der Formnext seinen neuen P500 vorstellen. Diese Anlage basiert auf dem Selektiven Lasersintern und verspricht eine hohe Produktivität, einen hohen Automatisierungsgrad für die Industrie 4.0, sowie die Möglichkeit, Kunststoffe bis zu 300 Grad verarbeiten zu können. „Der Markt für die additive Fertigung durchläuft derzeit einen tief greifenden Wandel hin zu einem Mainstream-Markt, der auf die Vorteile des 3D-Drucks als bewährte Technologie setzt. Damit verändern sich auch unsere Kunden. Die additive Fertigung wird Teil bestehender Produktionsumgebungen und wird eine maßgebliche Rolle bei der Digitalisierung der Fertigung spielen.“ So äußerte sich Dr. Adrian Keppler, der CEO und Sprecher der EOS GmbH.

Neuheiten auf der Formnext

Bild via EOS

Die 3ntr-Drucker

Auf der Formnext wird dieses Jahr auch der italienische Druckerhersteller 3ntr präsent sein, der seine Modelle A2 und A4 in verschiedenen Versionen präsentiert. Diese Modelle lassen sich mit zwei oder mit drei Düsen ausstatten, die sich beliebig kombinieren lassen, sodass sich beispielsweise lösliches Stützmaterial oder auch Gebrauchsteile und Prototypen, mit unterschiedlichen Eigenschaften drucken lassen. So wäre die Kombination von widerstandsfähigem ABS und flexiblem TPU denkbar, sodass man nicht auf das essentielle Stützmaterial verzichten muss. Eine Übersicht über die verschiedenen Drucker von 3ntr mit ihrem offenen System erhalten Sie neben der Formnext auch in unserem großen Vergleichsportal.

Neuheiten auf der Formnext

Der A4 von 3ntr. Bild via 3ntr

Als offizieller Reseller der 3ntr-Drucker in der DACH-Region fungiert hierbei myprintoo.

Der HP Jet Fusion 4210

Der amerikanische Druckerhersteller stellt einen neuen Drucker mit der Bezeichnung HP Jet Fusion 4210 sowie drei neue Materialien vor. Dieser stellt die neue Generation des Jet Fusion 3200 und des 4200 dar. Das Unternehmen verspricht eine Einsparung von bis zu 65% pro Teil, sodass dies nach Unternehmensangaben das günstigste System auf dem Markt ist. Mit dem PA-11 bringt HP nun ein Filament für den Druck preisgünstiger Objekte, wie etwa Prothesen oder Sohlen, mit dem PA-12 ein Material mit großer Festigkeit, etwa für Werkzeuge und Formen und schließlich Polyproylen, das sich durch große Flexibilität auszeichnet, auf den Markt.

Neuheiten auf der Formnext

Der neue HP Jet Fusion 4210. Bild via HP

Der 3DGence INDUSTRY F340

In Halle 3.1 am Stand A79 stellt der polnische Druckerhersteller 3DGence seinen neuen 3D-Drucker INDUSTRY F340 vor. Dieser ermöglicht es mit einer großen Bandbreite an Materialien, wie etwa PEEK, PC, PC-ESD, Nylon zu drucken. Hierbei ist der Druck mit bis zu 500 Grad möglich, da der INDUSTRY F340 als technische Besonderheit mit dem PRO, dem HT und dem HTmax Module über verschiedene Module verfügt, mit denen sich dank unterschiedlicher Temperaturen unterschiedliche Materialien optimal drucken lassen.

Dieses neue Modell bietet dem Anwender einen Bauraum von 260mmx300mmx340mm, beheizte Kammern für den Druck und das Filament, eine Filamentkontrolle, einen  Doppelextruder, ein geschlossenes System sowie die Funktion, den nicht verwendeten Druckkopfs herunterzukühlen. Die gedruckten Objekte finden in der Luftfahrt-, der Automobil-und in der Medizinindustrie Anwendung.

Neuheiten auf der Formnext

Der neue INDUSTRY F340 von 3DGence, der auf der Formnext vorgestellt wird. Bild via 3DGence

Neue Software von Materialise

Nach der Übernahme des deutschen Unternehmens ACTech, wird das belgische 3D-Druckunternehmen auf der diesjährigen Formnext seine neuesten Innovationen aus dem Bereich Software vorstellen. Hierzu gehören Magics 22, Inspector und Materialise Control Platform 2.1, wobei Letztere in der additiven Fertigung mit Metallen Anwendung finden soll. Die Belgier kündigten eine neue Software an, die das Unternehmen als „die nächste Innovation im Metall 3D-Druck“ bezeichnet. Was sich konkret dahinter verbirgt, werden die nächsten Tage zeigen. Gleichzeitig werden verschiedene Kunden von Materialise, wie Siemens, SAP und EOS, zu Wort kommen.

Neuheiten auf der Formnext

3D-gedruckte Birnenhalterung aus Metall für Philips Lighting. Bild via Materialise

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Die Informationen stammen aus folgenden Quellen: SLM Solutions, EOS by TCT, EOS GmbH, HP, Materialise by TCT, Materialise

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