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3D-Druck im Mikro- und Nanobereich: Nanoscribe stellt Möglichkeiten vor

Auf 17. Juni 2019 von Ann-Kathrin L. veröffentlicht
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Nanoscribe begann neue Möglichkeiten in der 3D-Mikrofabrikation zu eröffnen, als es seine Technologie zur Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) in 3D-Drucker integrierte, um bereits 2007 die Herstellung im Nano- und Mikrobereich zu ermöglichen. Heute zählen Unternehmen und Organisationen aus der Wissenschaft und Industire aus 30 Ländern weltweit, zu ihren Kunden. Das deutsche Unternehmen ist führend bei der Bereitstellung dieser fortschrittlichen Mikrofertigungslösungen und treibt die Grenzen der hochpräzisen nanoskaligen additiven Fertigung kontinuierlich voran. Vor einigen Tagen präsentierten sie die Leistungsfähigkeit ihrer Technologie in einer Fly-Over-Videosequenz von Rasterelektronenmikroskop-Bildern (REM).

Tatsächlich zeigt das Video extrem filigrane Strukturen, die mit dem Nanoscribe-System hergestellt wurden – 18 verschiedene Objekte und komplexe Strukturen wurden in etwas mehr als einer Stunde gedruckt. Wie im Video zu sehen ist, sind die Objekte von allen Formen – es gibt komplexe, gitterartige, gebogene, aufrechte und glatte Formen. Mit dieser hochmodernen Mikrofertigungslösung können nach Angaben des Unternehmens nun auch bisherige Designbeschränkungen überwunden werden. Nanoscribe erklärt, dass sich anpassbare Topographien mit kontinuierlicher und diskreter Modulation mit komplexen, filigranen 3D-Mikrogittern abwechseln. Die Oberflächenrauheit liegt im Bereich von wenigen Nanometern.

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Filigrane 3D-Struktur auf der Millimeterskala (7.5 x 7.5 x 3 mm³) mit mikrometerfeinen Strukturdetails. Bildnachweis: Nanoscribe

Der Photonic Professional GT2 Drucker von Nanoscribe stellt Mikrobauteile mit submikrogenauen Details her. Die Materialauswahl, die Sie auf diesem 3D-Drucker verwenden können, ist breit gefächert, da es sich um ein offenes Materialsystem handelt; Sie können verschiedenste Fotolacke, Hydrogele und aber auch individuell gefertigte Materialien verwenden. Die Anwendungsgebiete reichen von Mikrooptik und Photonik über Bioengineering bis hin zu MEMs. Darüber hinaus bietet Nanoscribe auch eine eigene Palette von flüssigen Negativ-Harzen speziell für den 2PP-basierten 3D-Druck an. Ihr neuestes Material heißt IP-Q und ist ideal für die schnelle mesoskalige Fertigung, da es für Objektvolumen bis zu Kubikmillimetern eingesetzt werden kann.

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Der Photonic Professional GT2 von Nanoscribe. Bildnachweis: Nanoscribe

Schließlich bietet das Unternehmen auch Softwarelösungen für ihren 3D-Drucker an. Nach Angaben des Unternehmens können Anwender mit dem standardmäßigen 3D-Druck-Workflow CAD-Modelle mit Submikrometergenauigkeit in physische 3D-Druckteile umwandeln.

*Bildnachweis Beitragsbild: Nanoscribe

Weitere Informationen finden Sie HIER.

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