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Wie Miele das Netzwerk von Replique für den Vertrieb seines 3D-Druck-Zubehörs nutzt

Auf 25. Juni 2021 von Isabell I. veröffentlicht
Miele Replique

Replique, das aus dem Inkubator Chemvotar von BASF entstanden ist, hat sich mit dem bekannten Hausgerätehersteller Miele zu einem Additive-Manufacturing-Netzwerk zusammengeschlossen. Mit dieser Partnerschaft erhält Replique das exklusive Recht, 3D-gedruckte Miele-Produkte über sein dezentrales Produktionsnetzwerk zu produzieren und zu versenden. Das 3D-Druck-Netzwerk von Replique besteht aus erstklassigen Produktanbietern, welche modernste additive Fertigungstechnologien (FDM, SLS, MJF, SLA, etc.) und hochwertige Materialien (Polymere, Metalle, Verbundwerkstoffe) einsetzen. Durch die Partnerschaft mit Replique wird die Lagerung der Produkte von Miele in großen Mengen überflüssig. Denn die Entwürfe der Produkte werden online gespeichert und können mithilfe des 3D-Drucks ganz einfach auf Anfrage produziert werden.

Im Mai 2020 startete Miele das Projekt 3D4U, um seinen Kunden kostenlose Designs von 3D-druckbarem Hausgerätezubehör anzubieten. Die steigende Nachfrage führte zu der Idee, diese Produkte auch Kunden anzubieten, die keinen 3D-Drucker besitzen. Bisher befinden sich nur drei Zubehörteile im Miele-Onlineshop: der Kaffeebeutel-Verschlussclip, der Bohrlochreiniger und der Wertteilabscheider als Staubsaugeraufsätze. Das Portfolio soll jedoch bald erweitert werden. „Miele und Replique sind zwei Pioniere in ihren Branchen, die das Service-Angebot von 3D4U auf eine neue Stufe heben“, so David Buhl, Manager Innovation Management Miele Room Care.

Miele Replique

(Bildnachweis: Replique)

Partnerschaft bringt mehr Flexibilität

Die digitale Speicherung und die On-Demand-Produktion von Replique geben Miele die Flexibilität, Kunden schnell und kosteneffizient mit neuem Zubehör zu versorgen – und das schon ab einer Losgröße von nur einem Stück. Darüber hinaus profitiert Miele durch die End-to-End-Lösung von Replique von der einfachen Prozessintegration, der Anbindung bestehender Bestell- und E-Commerce-Lösungen, der automatischen Auftragsabwicklung und dem Expertenwissen im industrietauglichen 3D-Druck.

Da das 3D-Druckangebot von Replique für den Kontakt mit Lebensmitteln zertifiziert ist, passt es perfekt zu den Qualitätsstandards von Miele. „Die Zertifizierung von Prozessen im 3D-Druck ist ein komplexes Thema, das im Bereich der Lebensmittelzulassung noch nicht wirklich berücksichtigt wurde. Gemeinsam mit unserem Partner Forward AM sind wir der erste Anbieter von 3D-Drucklösungen, der einen 3D-Druckprozess nach GMP umsetzt und damit eine hohe Prozesssicherheit gewährleisten kann„, sagt Dr. Max Siebert, Mitgründer von Replique.

Laut Pressemitteilung sind Replique und BASF Forward AM die ersten, die eine Good Manufacturing Practice (GMP) für den 3D-Druck von Polymerteilen für den Lebensmittelkontakt implementieren. Mit diesem System stellen die Unternehmen sicher, dass ihre Produkte durchgängig nach Qualitätsstandards produziert und kontrolliert werden.

Was halten Sie von der Partnerschaft zwischen Miele und Replique im Bereich 3D-Druck? Lassen Sie uns dazu gerne einen Kommentar da oder teilen Sie uns Ihre Meinung auf FacebookTwitterLinkedIN oder Xing mit. Möchten Sie außerdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? Dann registrieren Sie sich jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter.

*Titelbildnachweis: Replique

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