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Realistischerer Microsoft Flight Simulator mit 3D-Digitalisierung

Auf 28. Oktober 2020 von Michelle J. veröffentlicht
Microsoft Flight Simulator

Microsoft Flight Simulator ist eines der berühmtesten Flugsimulationsspiele der Welt mit mehr als einer Million Spielern und 26 Millionen abgeschlossenen Flügen. Die neueste Version wurde vor einigen Monaten veröffentlicht, und um diese Erfahrung so realistisch wie möglich zu gestalten, hat der Schöpfer des Videospiels, Asobo Studio, die 3D-Scantechnologien von Artec verwendet. Dank des Scanners Artec Leo konnte er naturgetreuere Cockpits reproduzieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Spieler taucht in seinen Flug ein, steuert sein Flugzeug nach den Bedingungen seiner Wahl und erlebt ein unvergessliches Erlebnis, sogar am Computer.

Obwohl heute verschiedene 3D-Modellierungstechniken zur Verfügung stehen, bleibt das direkte Scannen eines vorhandenen Objekts die schnellste und manchmal einfachste Methode. Die gescannten Daten bilden ein 3D-Modell, das der Benutzer modifizieren und bearbeiten – oder in einigen Fällen sogar in 3D ausdrucken kann. 3D-Scanner bieten somit eine effiziente Möglichkeit, ein Objekt, manchmal sogar ein Monument oder ein Überbleibsel der Geschichte, nachzubilden. Viele Museen verwenden zum Beispiel 3D-Scannen, um Kunstwerke, Skulpturen usw. nachzubilden. In unserem Fall hat Asobo Studio diese Methode übernommen, um so realistisch wie möglich zu sein, ein wesentlicher Punkt in einem Flugsimulator.

Der Microsoft Flight Simulator ist einer der bekanntesten Simulatoren auf dem Markt.

Zeitersparnis und erhöhter Realismus dank 3D-Digitalisierung

Die meisten Spieler des Microsoft Flight Simulator sind Experten, Piloten, für die das Fliegen kein Geheimnis ist. Das Spiel muss daher in Bezug auf Details und Grafik perfekt sein und genau dieser Umgebung entsprechen. Die Teams von Asobo Studio gingen daher mit ihrem Artec Leo 3D-Scanner, einer tragbaren und einfach zu bedienenden Lösung, auf verschiedene Rollbahnen. Im Laufe einiger Wochen scannten sie verschiedene 3D-Flugzeuge, von zweisitzigen Kunstflugzeugen bis hin zu Großraumflugzeugen, und überließen nichts dem Zufall. Sie scannten zum Beispiel verschiedene Rümpfe, Fahrwerke und natürlich alle Elemente eines Cockpits. Ein nicht immer einfacher Schritt, so Nicolas Favre, Fahrzeugkünstler im Asobo Studio: „Bei den Scanvorgängen bestand die einzige Schwierigkeit darin, den notwendigen Rückstoß zu finden, um das gesamte Armaturenbrett scannen zu können, im Cockpit, einem kleinen und engen Raum. Ohne den 3D-Scan wäre es schwierig und viel länger gewesen, ein so hohes Maß an Genauigkeit zu reproduzieren, insbesondere für die vielen Knöpfe in einem Cockpit.“ Der Artec Leo-Scanner verfügt über einen Touchscreen, der es ermöglicht, den Scan in Echtzeit zu sehen.

Je nach Größe des Flugzeugs nimmt dieser Scanvorgang mehr oder weniger Zeit in Anspruch, aber in den meisten Fällen benötigten die Teams für die größten Modelle einen halben oder sogar einen ganzen Tag. Was das Cockpit anbelangt, so dauert es kaum eine Stunde. Nach Abschluss dieser Scan-Phase werden die Scans mit der Software Artec Studio verarbeitet, die die Detaildichte reduziert und die Flugzeugmodelle so optimiert, dass der Anwender die 3D-Daten erzeugen, bearbeiten und verarbeiten kann. Die Teams sagen, dass jedes gescannte Flugzeug einen Tag der IT-Verarbeitung in Anspruch genommen hat. Dies verkürzt die Vorlaufzeiten im Vergleich zu traditionelleren Modellierungsmethoden und erhöht gleichzeitig den Realismus des endgültigen Renderings.

Die Teams benutzten den 3D-Scanner Artec Leo.

Gabriel Turot, Fahrzeugkünstler im Atelier Asobo, kommt zu dem Schluss: „Der 3D-Scan hat uns viel Zeit gespart und es uns ermöglicht, bestimmte Überprüfungsschritte seitens der verschiedenen Flugzeughersteller zu vermeiden, die ihre Zustimmung geben und unsere Arbeit validieren mussten. Die 3D-Scantechnologien ermöglichten es uns, direkt zur Modellierungsphase überzugehen und gleichzeitig Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei den Herstellern zu gewinnen, die die Treue der in unserem Videospiel verwendeten Flugzeuge und Cockpits sehen können.“ Eines ist sicher, wir können es kaum erwarten, den Microsoft Flight Simulator zu testen! Weitere Informationen über die verwendete 3D-Scantechnologie finden Sie HIER.

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