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Der neue 3D-Drucker Method von MakerBot – Die Rückkehr eines Pioniers!

Auf 11. Dezember 2018 von Jacqueline O. veröffentlicht
Method von MakerBot

Der Hersteller MakerBot hat gerade seinen neuen FDM-3D-Drucker vorgestellt, eine Maschine zwischen Industrielösung und 3D-Desktopdrucker. Das amerikanische Unternehmen, welches 2009 gegründet wurde und 2013 vom Riesen Stratasys übernommen wurde hatte in den letzten Jahren keine neuen Produkte auf den Markt gebracht. Dieser neuer Drucker ist damit das große Comeback eines der Pioniere der FDM-Drucker. Bei dem Gerät handelt es sich um eine Doppelextrusionsmaschine zur Schmelzschichtung, welche ab einem Preis von $6.499 erhältlich ist.

Wir alle kennen die Marke MakerBot und die Geschichte dahinter. Seit der Übernahme durch Stratasys hat der Hersteller einige Schwierigkeiten durchlebt, darunter erhebliche Entlassungen (20% seiner Belegschaft im Jahr 2015) und Probleme im Zusammenhang mit seinem Extrusionssystem, was vom Scheitern der fünften Generation der MakerBot Replicator-Drucker führte. Seitdem hat der Hersteller versucht sein Image wiederherzustellen, insbesondere im Bildungsbereich. Und fast zehn Jahre nach seiner Gründung hat die Marke nun eine neue, professionelle Maschine namens Method auf den Markt gebracht, welche vielleicht seine große Rückkehr auf den Markt der additiven Fertigung sein wird.

Method von MakerBot

Was sind die Merkmale des Method von MakerBot?

Der Method, welcher deutlich teurer ist als seine großen Schwestern, sei so konzipiert worden dass er die Lücke zwischen den teuren Industrielösungen von Stratasys und den kleinen Büromaschinen von MakerBot schließt – der neue 3D-Drucker ist doppelt so teuer wie ein Replicator+. Und dieser Preisunterschied erklärt sich durch die neuen Funktionen des Method. Wenn wir uns die technischen Spezifikationen genauer ansehen, so bemerken wir, dass er ein Druckvolumen von 190 x 190 x 196 mm, eine Druckgeschwindigkeit von 500mm/Sekunde und eine Schichtauflösung von 20 bis 400 Mikron aufweist.

Die Maschine verfügt über eine Heizkammer. Der Hersteller gibt an, dass diese Wärme aktiv durch den Druckprozess zirkuliert. Er soll eine höhere Maßhaltigkeit, eine bessere Haftung der Schichten und eine höhere Festigkeit bieten. Was den Doppelextruder betrifft, so macht er es möglich, zwei Materialien oder Farben zu kombinieren. Dies ist nicht das erste Doppelextrusions-Modell der Marke – es hatte bereits den Replicator 2X auf den Markt gebracht. Verfügbare Filamente sind unter anderem PLA, PETG, MakerBot Tough und PVA. MakerBot kündigt an, dass es in den kommenden Monaten weitere Materialien für den Method geben wird.

Method von MakerBot

Eine breite Palette von Materialien soll mit dem 3D-Drucker kompatibel sein.

Integrierte Sensoren für eine bessere Druckkontrolle

Der Hersteller erklärt, dass jeder Extruder mit Sensoren ausgestattet ist, die erkennen, wann der Maschine das Filament ausgehe, aber auch die möglichen Risiken einer Blockierung registrieren. Er erklärt, dass es „eine Art Schutz für ihren aktuellen Druck, aber auch für Ihren 3D-Drucker“ sei. „Beachten Sie auch das Vorhandensein von zwei Schalen unter der Druckfläche, um die Filament-Spulen trocken zu halten. Eine Reihe von Sensoren stellen sicher, dass das Material in einer optimalen Umgebung gelagert wird, wodurch Probleme durch zu viel Feuchtigkeit verhindert. Schließlich erleichtern ein 5-Zoll-Vollfarb-Touchscreen und eine WLAN-Verbindung den Druckprozess.

Method von MakerBot

Der Makerbot Method ist nun als Vorbestellung ab 6.499 US-Dollar erhältlich und sollte im ersten Quartal 2019 ausgeliefert werden. Schließlich hat der Hersteller einen Kostenrechner entwickelt, mit dem Sie beurteilen können, was ein bestimmtes Objekt Sie kosten würde, abhängig von seiner Größe und den verwendeten Materialien. Ein interessantes Werkzeug, um die Rentabilität der Maschine zu untersuchen.

Method von MakerBot

Für mehr Informationen besuchen Sie die offizielle Website von MakerBot oder sehen Sie sich folgendes Video an:

Was halten Sie vom Method von MakerBot, ist das die Rückkehr des amerikanischen Herstellers? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und hinterlassen Sie uns ein Kommentar unten oder auf FacebookTwitter oder Google+. Und denken Sie daran sich für unseren wöchentlichen Newsletter kostenlos anzumelden, um keine Neuigkeiten im 3D-Druck mehr zu verpassen!

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