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ExOne und Rapidia stellen den weltweit schnellsten, bürotauglichen 3D-Drucker aus Metall vor

Auf 11. Februar 2021 von Isabell I. veröffentlicht

ExIn Zusammenarbeit mit Rapidia hat ExOne gerade den weltweit schnellsten, bürotauglichen Metall-3D-Drucker auf den Markt gebracht. In einer exklusiven Zusammenarbeit haben die Unternehmen ein komplettes Metall-3D-Drucksystem herausgebracht, das das ExOne Metal Designlab™ und den fortschrittlichen Ofen X1F umfasst. Die neuartige Lösung wird ausschließlich von ExOne vermarktet und verkauft. Das Metal Designlab und der fortschrittliche Ofen X1F sollen die Leistung Print Today, Parts Tomorrow™ liefern, basierend auf Rapidia’s proprietärer zweistufiger Methode des 3D-Drucks und Sintern wassergebundener Metallteile.

Die Maschine verfügt über eine Düse zum Aufbau von Designs in HydroFuse™. HydroFuse ist eine wasserbasierte Paste, die entweder Metall– oder Keramikpulver enthält. HydroFuse ist eine umweltfreundliche Lösung, die, indem sie 98 % des Bindemittels durch Wasser ersetzt, während des 3D-Druckprozesses verdampft, so dass die Teile direkt in den Ofen gelegt werden können. Diese Methode erfordert kein chemisches oder thermisches Entbindern, das bei konkurrierenden Systemen mit gebundenem Metall erforderlich ist. Dadurch wird der Sinterprozess um Tage beschleunigt und die Notwendigkeit einer Entbinderungseinheit entfällt. Damit entfällt auch die von anderen Lösungen gesetzte Grenze für die Dicke der Massivteile, die normalerweise für ein erfolgreiches Entbindern notwendig ist. Diese Lösung ist somit in der Lage, starke Massivteile zu produzieren, die für eine größere Anzahl von Endanwendungen geeignet sind.

ExOne Rapidia

Rapidia’s proprietäres zweistufiges System (Bildnachweis: ExOne)

Eine benutzerfreundliche, sichere und erschwingliche Lösung

Der 3D-Drucker soll so einfach zu bedienen sein wie ein Kunststoffdrucker der Einstiegsklasse.

Das Druckverfahren selbst spiegelt die Verfahren wider, die mit Kunststoff drucken.

Der Metal Designlab ist mit der benutzerfreundlichen, einfach zu bedienenden Software von ExOne kompatibel und sogar der Druckprozess selbst ähnelt 3D-Druckern, die mit Kunststoff drucken. Da die Materialien dank HydroFuse in Paste gebunden sind, gibt es zudem kein loses Pulver.

Bisher wurden Metallpulver, die im 3D-Druck verwendet werden, als gesundheitsschädlich eingestuft. Diese Entdeckung hat einen Bedarf an alternativen Lösungen ausgelöst, weswegen zum Beispiel der Flüssigmetall-3D-Drucker ElemX von Xerox erschaffen wurde. In ähnlicher Weise vermeidet die neue Lösung von ExOne und Rapidia – dank HydroFuse, das 98 % der Bindemittel durch Wasser ersetzt – die Nachteile von traditionellen, im 3D-Druck verwendeten Metallpulvern. Durch die Eliminierung von Lösungsmitteln, Gerüchen und der Entsorgung von Polymerabfällen bieten das ExOne Metal Designlab™ und der fortschrittliche Ofen X1F eine vollkommen sichere und bürofreundliche Lösung. Außerdem sind ohne Bindemittel weder eine Entbinderungseinheit noch teure Lösungsmittel erforderlich. Der Verzicht auf diese Komponenten spiegelt sich in der Erschwinglichkeit der Maschine wider. Die Produktionskosten werden durch den geringen Bedarf an Wasserstoff oder Formiergas, dessen Kosten an zweiter Stelle nach dem Metall selbst stehen, weiter reduziert. Stattdessen ist das Metal Designlab in der Lage, sich auf kleine Mengen von Argon in Schweißqualität zu verlassen, eine weitaus günstigere Alternative.

Derzeit bietet ExOne nur die Edelstähle 17-4PH und 316L als Alternative zu HydroFuse an, weitere Materialien sind jedoch auf dem Weg. Mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung HIER.

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