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MaskiD, eine 3D gedruckte Gesichtsmaske, die Sie an Ihre Haut anpassen können

Auf 24. Januar 2019 von Jacqueline O. veröffentlicht

Die amerikanische Kosmetikmarke Neurogena hat die Entwicklung einer individuell anpassbaren 3D-Gesichtsmaske auf der CES 2019 vorgestellt. Das neue Produkt namens MaskiD konnte in Las Vegas bereits viele Menschen begeistern. Dank eines 3D-Scansystems konnte Neutrogena alle notwendigen Daten über die Morphologie und den Hauttyp eines Benutzers erfassen und eine entsprechende Maske durch einen 3D-Drucker erstellen.

Die additive Fertigung beginnt langsam auch in den Kosmetikbereich einzudringen und revolutioniert bestimmte Produktionsmethoden. So entdeckte auch das junge Unternehmen Mani.Me den 3D-Druck für individuelle Nägeldesigns. Ebenso sieht die Marke Neutrogena die additive Fertigung als eine Möglichkeit, um die Massenanpassung zu beschleunigen.

MaskiD

Dieses neue Produkt mit dem Namen MaskiD wurde aus einem Foto des Gesichts des Trägers entworfen, welches einfach mit einem Smartphone aufgenommen wurde. Durch das Foto kann die Maske an den Hauttyp und die gewünschte Behandlung angepasst werden. Michael Southall, Forschungsleiter bei Neutrogena erklärt: „Der Hauptvorteil des 3D-Drucks besteht darin, dass wir den gewünschten Wirkstoff dort platzieren können, wo Sie ihn brauchen. Im Gegensatz zu einem Produkt, dass Sie auf dem gesamten Gesicht verwenden. Durch den Einsatz von 3D-Drucken sind wir in der Lage, die perfekte Ausrichtung Ihrer Augen, Nase und Mund zu erreichen und zu wissen, wie breit Ihre Stirn ist.“

Wie erstellt man seine MaskiD?

Der Benutzer muss zuerst die MaskiD-Anwendung herunterladen und dann ein Foto machen, um eine individuelle Gesichtsmaske zu erstellen. Das Foto wird über einen Skin-Scanner aufgenommen, welche bisher nur mit einem iPhone kompatibel ist. Dieser 3D-Scanner beinhaltet zwölf Lichter, eine Vergrößerungslinse und sehr präzise Sensoren. Anschließend analysiert er die Gesichtsdaten mit der Software Neutrogena Skin360, welche einige Monate zuvor von der amerikanischen Marke entwickelt wurde (siehe Video).

Nach dem Scannen des Gesichts wählt der Anwender an den sechs Stellen seiner Maske verschiedene Behandlungsarten aus – dies sind alles Behandlungen, die in 3D gedruckt werden können. Zu den Bereichen gehören Stirn, Augen, Wangen, Nase und Kinn.

Neutrogen erklärt, dass es ein Team von Chemikern, Biologen und Dermatologen zusammengestellt hat, um sich auf fünf Inhaltsstoffe für die Maske zu einigen. Diese Inhaltsstoffe sollen dabei helfen, die Haut besser zu behandeln und die Besonderheiten jedes einzelnen zu respektieren. Michael Southall ergänzt: „Jedes Gesicht ist anders – von der Form des Gesichts, bis hin zu den individuellen Bedürfnissen der Konsumenten. Wir erwägen eine Auswahl von Inhaltstoffen für die Hautpflege anzubieten, die es Ihnen ermöglicht, sehr spezifische Behandlungen zu erhalten und die Bedürfnisse Ihrer Haut zu verstehen.“ Der Benutzer würde daher an der Erstellung seiner eigenen Gesichtsmaske mitwirken.

MaskiD

Der von Neutrogena entwickelte Scanner

Sobald der Benutzer mit der erstellten Maske zufrieden ist wird sie zum Drucken an Neutrogena gesendet. Zum Preis gab die Marke noch nichts bekannt. Die Lieferungen sind jedoch zunächst für das dritte Quartal 2019 in den USA geplant. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung.

Was halten Sie von MaskiD? Welche Auswirkungen haben 3D-Technologien auf die Kosmetikbranche? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und hinterlassen Sie uns ein Kommentar unten oder auf FacebookTwitter oder Google+. Und denken Sie daran sich für unseren wöchentlichen Newsletter kostenlos anzumelden, um keine Neuigkeiten im 3D-Druck mehr zu verpassen!

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