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Eine Mammut-Nachbildung dank dem 3D-Druck

Am 10. Juni 2015 von Alexander H. veröffentlicht

Mittlerweile schon seit tausenden Jahren ausgestorben, war das Mammut seinerzeit eins der größten lebenden Säugetiere. Um den Menschen heute dieses prähistorische und beeindruckende Tier, dessen Aussterben bis heute noch ein Rätsel bleibt, näher zu bringen, hat sich das Nationale Museum für Wissenschaft und Technik in Taiwan nun dazu entschieden, eine originalgetreue Nachbildung dreidimensional zu drucken.

In Zusammenarbeit mit dem 3D-Drucker Hersteller TierTime, bietet das taiwanische Museum seinen Besuchern die Besichtigung der Ausstellung „Journey of Printing Collections“ an, mit dem 3D-gedruckten Mammut als Highlight. Die Leistung des Museums ist umso größer und beeindruckender, so wurde die Nachbildung mit einem einfachen Desktop-3D-Drucker hergestellt, genauer genommen mit dem Up! Plus 2 von TierTime.

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Die erste Herausforderung war die Frage, wie man ein mehrere Meter großes Objekt mit einem 3D-Drucker herstellt, der ein Bauvolumen von nur 140 x 140 x 135 mm besitzt. Um dieses Problem zu umgehen, das das Museumsteam das Mammut digital in 197 einzelne Partien zerlegt, eine nach der anderen ausgedruckt und das Tier so Stück für Stück rekonstruiert.

L'imprimante 3D Up! Plus 2 utilisée pour la fabrication du mammouth

Der 3D-Drucker Up! Plus 2 wurde zur Herstellung des Mammuts verwendet

„Die Präzision des Drucks sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung war bei dem Druck von enorm hoher Bedeutung. Die kleinste Ungenauigkeit hätte dazu führen können, dass der komplette Zusammenbau des Mammuts am Ende nicht gestimmt hätte“, kommentiert der Projektleiter des Museums.

Zweite Herausforderung für das Museum war dann der zeitliche Aspekt und die Reduzierung von Testperioden und Druckzeit der einzelnen Teile. „Ein einfacher Klick auf einen Button lässt den Druckvorgang beginnen, was es erlaubt Ideen schnell zu testen, verschiedene Modelle in sehr kurzer Zeit anzufertigen und so zu überprüfen ob das Design geeignet ist“, sagt der Projektleiter und fügt hinzu: „der UP! Plus 2 3D-Drucker von TierTime hat sich als sehr stabil und ausdauernd erwiesen, was bei langen Druckvorgängen unabdingbare Voraussetzung ist.“

Die 3D-Nachbildung des Mammuts hat das Museumspublikum für sich erobert. „Wir haben erkannt, dass der 3D-Druck nicht nur eine Frage der Wissenschaft und der Technologie ist. Unsere Art und Weise Dinge herzustellen ist dabei sich zu verändern und die digitalen Möglichkeiten werden neue Produktionsweisen ins Leben rufen. Unsere Ideen können in Zukunft schneller und einfacher Form annehmen. Die Erziehung muss der wissenschaftlichen Verbreitung angepasst werden um den folgenden Generationen zu zeigen, wie man diese Revolution anpackt, die sich in unserem digitalen Zeitalter in dem Produktions- und Konsumverhalten ausbreitet“, fasst der Museumsleiter zusammen.

La réplique comporte près de 200 pièces imprimées en 3D

Die Nachbildung umfasst knapp 200 3D-gedruckte Einzelteile

Wir danken A4 Technologie, Händler von TierTime-3D-Druckern für die Informationen.

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