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MakerVerse-Plattform wird durch Qualitätsoptionen von ZEISS erweitert

Am 5. Dezember 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

Das deutsche Startup MakerVerse, welches seinen Sitz in Berlin hat, hat bereits in der Vergangenheit in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem Traditionsunternehmen ZEISS für Innovationen und Marktneuheiten gesorgt. Nicht zuletzt auf der Formnext 2022 in Frankfurt präsentierten sich beide Unternehmen gemeinsam, ebenfalls um den Nutzern die breite Palette an Möglichkeiten durch die MakerVerse Plattform zu zeigen, auf der Nutzer ein direktes Angebot erhalten, nachdem sie ihr Design hochgeladen und die benötigte Technologie, Material und Oberfläche ausgewählt haben. Ein ausschlaggebender Faktor, dem beide Unternehmen additiv hergestellten Teilen widmen, liegt hierbei gezielt auf der Qualität, was dazu führte, dass MakerVerse sich für die Integration der Qualitätszentren von ZEISS in das Netzwerk von Fertigungspartnern.

Dr. Markus Seibold, der CEO von MakerVerse, zeigt sich sichtlich erfreut über die zukünftige Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Qualität der daraus resultierenden Teile: „Wir wissen, wie wichtig Qualität für unsere Kunden ist, die Teile für die additive Fertigung benötigen. Deshalb freuen wir uns sehr, dieses Angebot zu teilen. Die Integration von Qualitätszentren von Zeiss in unser Netzwerk von Fertigungspartnern zu integrieren, ist die perfekte Lösung für unsere Kunden, die industrietaugliche Qualitätsprüfungen und Berichte für ihre AM-Teile benötigen.“

 

Ausgeweitete Optionen der MakerVerse-Plattform durch ZEISS

Laut Pressemitteilung von MakerVerse wird es insgesamt vier erweiterte Optionen. Diese umfassen zum einen den optischen 3D-Scan, bei dem hochwertige Stereokameras ihren Einsatz zur Herstellung eines digitalen Zwillings von physischen Teilen mit dem Originalentwurf vergleichen. Der Vorteil dieser Option für den Anwender ist, dass es äußerst kurze Vorlaufzeiten bietet und ideal für die Bemessung von Freiformflächen und Konturen ist. Das bedeutet schließlich, dass der Benutzer am Ende einen Vergleich zwischen maßlichen Eigenschaften und dem optischen Zwilling des physischen Teils erhält. Die zweite Option enthält ein taktiles KMG, bei der Anwender eine präzise Messung der 3D Teileigenschaften mit einem Koordinatenmessgerät (KMG) erhalten – und das sogar nach ISO 17025. Diese Anwendungsmöglichkeit bietet besonders Vorteile mit Bezug auf die Messung mehrerer Punkte mit einer hohen Genauigkeit von mehr als drei Mikrometern. Dabei erhält der Anwender einen Bericht mit den Positionen von fünf Punkten, welche im direkten Vergleich untereinander stehen wie auch mit der Original-Konstruktions-Datei.

Was die weiteren Optionen der Erweiterung durch MakerVerse und ZEISS angeht, so bezieht sich diese auf die Oberflächenrauhigkeit. Hierbei misst ein sehr sensibler Taststiff die Oberfläche eines 3D-gedruckten Teils, welche dann anschließend für die gesamte Oberfläche poliert wird. Auch hier erhält der Benutzer einen Bericht, welche die Höhen- und Vertiefungsprofile von einer Strecke von bis zu 50 mm auf einer Oberfläche angibt. Die Genauigkeit liegt hierbei bei mehr als 0,3 Mikrometer und enthält ebenfalls berechnete Rz- und Ra-Werte nach DIN ISO 4287. Schließlich verfügt der Anwender nun auch über den Computertomographie (CT) Scan, der Messungen der inneren Materialeigenschaften tätigt, um somit das Teil auf Fehler, Defekte, Einschlüsse oder weitere Hohlräume zu untersuchen. Auch hierbei erhält der Benutz einen vollständigen 3D-tomographie-Bericht zur Prüfung und drei Passthrough-Videos. Mehr über die Erweiterungen durch ZEISS finden Sie HIER.

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*Titelbildnachweis: MakerVerse

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