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Was Sie über MakerBots CloudPrint wissen sollten

Am 9. August 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

Das im Jahr 2009 gegründete und 2013 von Stratasys übernommene Unternehmen MakerBot stellte seine neue Softwareplattform mit dem Namen MakerBot CloudPrint vor. Bisher bekannt unter dem Namen MakerBot Print gibt die Version CloudPrint viele Vorteile für Anwender vor und setzt dabei besonders auf die Kombinierbarkeit mit der Cloud. Die kostenlose Software gilt – im Gegensatz zur Print Version, die sich für Anwendungen auf dem Desktop eignen – als bessere und effizientere Online-Erfahrung mit den unternehmenseignen MakerBot 3D-Druckern. Der Grund für die modifizierte Version liegt in erster Linie in der vereinfachten Arbeit und Nutzung mit dem 3D-Druck – und das von überall. Das Unternehmen betont, dass 3D-Druckaufträge nahezu von überall auf der Welt verwaltet und entsprechend auch gesteuert werden können. Welche Einzelheiten und besonders mit welchen Unterschieden sich die CloudPrinter Version zur Print Version abhebt, haben wir uns einmal genauer angesehen.

Ein verbesserter und effizienterer Workflow: das ist wohl der Traum eines jeden Menschen, der sich im beruflichen Umfeld mit der additiven Fertigung auseinander setzt. Nun könnte dank der neuen Cloud-basierten Software vom US-amerikanischen für 3D-Drucker und -Scanner dieser Traum leichter in Erfüllung gehen. Wenn Sie also über einen MakerBot 3D-Drucker der METHOD-Serie, der Replicator 3D-Drucker-Serie oder dem MakerBot SKETCH Classroom-Paket verfügen, dann können Sie die Vorteile der CloudPrint Software genießen. Diese beinhaltet für seinen Benutzer unter anderem Verbesserungen bezüglich der Geschwindigkeit, der Druckleistung sowie auch die Unterstützung mehrer Modelle.

Mit CloudPrint können Sie per Distanz Ihre Datei an Ihren Drucker senden (Bild: MakerBot)

Alle Einzelheiten zum MakerBot CloudPrint

Zwar sind beide Versionen kostenlos und verfügen ebenfalls über Funktionen wie der Druckvorbereitung, Fernstart des Drucks und auch dessen Fernüberwachung, allerdings bietet die neue Softwareversion etliche weitere neue Möglichkeiten, die sich somit auch von der bisherigen Print Version unterscheiden. Hierunter fällt das bereits das im Vorhinein mögliche Vorbereiten des Druckauftrags. Nach dem Vorbereiten wird der Auftrag in der Warteschlange des Druckers eingereiht und sobald dieser für den nächsten Druck bereit ist, wird dieser durch das Drücken von „Start Next Print“ begonnen. Auch kontinuierliche Updates und eine Live Überwachung wird mit der Software ermöglicht: die Updates bieten stets neue Funktionen, die zur Fehlerbehebung beitragen sollen und werden stets aktualisiert. Mit der Live CloudPrint Überwachung hingegen kann der Anwender seinen Druck von überall überwachen – egal von welchem Ort! Hierfür muss lediglich eine Anmeldung über einen beliebigen Browser bei MakerBot CloudPrint erfolgen und sogleich können alle Statistiken und sogar Bilder der eingebauten Kamera begutachten und analiysiert werden.

Ausserdem bietet diese Software Version neben der Speicherung von benutzerdefinierten Druckmodi auch die Chance, endlich native CAD-Dateien zu nutzen, die zuvor nicht mehr in STL-Formate konvertiert werden müssen. Insgesamt werden folgende Dateiformate von CloudPrint unterstützt: catpart, .dae, .glb, .iges, .igs, .ipt, .obj, .par, .sab, .sat, .sldprt, .wrl, .x_t, .3mf, .stl, .makerbot. Ein weiterer spannender Punkt der MakerBot Software ist die um bis zu 70% schneller angezeigte Druckvorschau. Auch eine Darstellung des Werkzeugwegs in einer 2D-Druckvorschau ist für Power-User möglich. Dieses Feature erlaubt auch den direkten Vergleich von zwei Drucken miteinander wie auch die Darstellung von Druckstatistiken an unterschiedlichen Punkten während des Werkzeugwegs.

Tips und Tricks für Ihre Anwendung von CloudPrint

MakerBot hat einige Tips und Tricks für die Anwender seiner CloudPrint zusammengestellt, die dabei helfen sollen, den 3D-Druck-Workflow weiterhin zu optimieren. Zu Beginn empfiehlt das Unternehmen bei der Anordnung der Bauplatte dies CloudPrint bestimmen zu lassen wie auch die Möglichkeit der Drag-and-Drop-Bedienung zu nutzen, sodass der gesamte Arbeitsablauf optimiert werden kann. Dadurch kann der Anwender Drucke schnell neu anordnen oder sogar zwischen Druckern verschieben. Des Weiteren geht MakerBot bei ihren Tips und Tricks zum optimierten Workflow auf die Duplizierung von Druckaufgaben, die die selben Einstellungen beinhalten und auch die Versendung eines Links an Dritte, die somit die Druckaufträge direkt an ihren Arbeitsbereich gesendet bekommen können, trägt viel zum verbesserten und effizienteren Ablauf bei.

Auch MakerBots CEO, Nadav Goshen, gibt sich erfreut über die Vorteile und Möglichkeiten der neuen Software, weiß aber auch, wie wichtig ist die stetigen Optimierung sind: „Wir glauben, dass MakerBot CloudPrint eine ideale Lösung für die Zusammenarbeit von Einzelpersonen oder Teams von überall aus ist. MakerBot CloudPrint bietet eine All-in-One-Lösung für die Vorbereitung, die Warteschlange, den Druck und die Verwaltung von Druckern. MakerBot CloudPrint ist darauf ausgerichtet, sich leicht an Ihren Arbeitsablauf anzupassen, unabhängig davon, wie viele Drucker Sie haben. Diese Lösung wurde mit Blick auf die Produktivität entwickelt, und wir planen, die Vorteile der METHODE-Plattform für die schnellste CAD-zu-Teil-Produktion kontinuierlich zu verbessern.“ Wenn Sie noch mehr Details zu CloudPrint erfahren möchten, dann klicken Sie HIER.

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*Titelbildnachweis: MakerBot

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