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Jeansjacken aus dem 3D-Drucker ab sofort bei Levi’s?

Auf 14. August 2017 von Moritz M. veröffentlicht
jeansjacke aus dem 3D-Drucker

Jeansjacke aus dem 3D-Drucker: Das amerikanische Textilunternehmen Levi’s, bekannt vor allem durch seinen Jeansklassiker „501“ und seine Jeansjacken, verkündete vor ein paar Tagen seinen Vorstoß in den 3D-Druck.

Im Februar hatte das 1853 gegründete Unternehmen bereits mitgeteilt, verstärkt auf Nachhaltigkeit zu setzen. Nun möchte sich Levi’s nicht auf seinen bisherigen Erfolgen ausruhen, sondern sich für die Zukunft wappnen. Gelingen soll dies unter anderem dadurch, dass die mehr als 50 Jahren alte Jeansjacke überarbeitet wird.

Hierzu möchte sich Levi’s den 3D-Druck zu Nutze machen. Um mehr über das Potential des 3D-Drucks zu erfahren, nahm der Leiter des Bereichs Global Product Innovation, Paul Dillinger, an einem Autodesk Pier 9 Workshop in San Francisco teil. Im Anschluss daran zeigte er sich begeistert von den Möglichkeiten der additiven Fertigung und äußerste sich dahingehend, dass diese Technologie den Kern der Marke Levi’s erhalten und gleichzeitig in das digitale Zeitalter überführen könne.

jeansjacke aus dem 3D-drucker

Eine aus dem 3D-Drucker erstellte Jeansjacke. Bild via Levi’s

Das von einem Deutschen gegründete Unternehmen scannt zunächst eine bislang konventionell hergestellte Jeansjacke ein. Hierbei wird die Topographie des Objektes erfasst, was bedeutet, dass die Oberfläche der Jacke, wie beispielsweise die Tasche, der Kragen oder die Nähte, bis ins kleinste Detail in einer digitalen Skizze festgehalten wird. Im Anschluss daran, werden die unterschiedlichen Teile der Jacke zusammengenäht und gegebenenfalls eingefärbt. Allerdings fallen hierbei bestimmte komplexen Schritte, wie die Fertigung der Taschen weg, da diese bereits aus dem 3D-Drucker kamen und bereits mit den Teilen verbunden sind.

Aber was bedeuten Jeansjacken aus dem 3D-Drucker für Levi’s und die Kunden?

Nachdem Levis bereits in der Vergangenheit seine Produktion komplett aus den USA in Länder mit niedrigeren Löhnen verlagert hatte, erhofft sich Levis durch dieses Verfahren eine Senkung der Material- und Herstellungskosten. Außerdem sagte Paul Dillinger, dass die additive Fertigung ihm und seinem Designteam helfe, über Design anders zu denken und um Designstrategien  für eine unsichere Zukunft zu entwickeln.

jeansjacke aus dem 3D-drucker

Paul Dillinger mit einem 3D-gedruckten Bestandteil der Jeansjacke. Bild via FastCompany

Für den Verbraucher und die Liebhaber der Jeansjacke bedeutet dies, dass sie auch in absehbarer Zeit nicht auf ihre vertraute Jeansjacke verzichten müssen, da die Jeansjacke aus dem 3D-Drucker vorerst nicht in den Läden dieser Welt landen wird.

Weitere Informationen hierzu, finden Sie auch auf dem Blog von Levi’s.

Wie fänden Sie es, eine Jeansjacke oder ein anderes Kleidungsstück aus dem 3D-Drucker zu tragen?

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