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INDUSTRY From Needs to Solutions – Die Entwicklung der Industrie 4.0

Auf 18. Oktober 2019 von Lukas Johannes B. veröffentlicht
INDUSTRY

In den nächsten Tagen findet die 4. Ausgabe der Industry From Needs To Solutions in Barcelona statt, einer Messe, die seit ihrer Gründung am Wachstum der sogenannten Industry 4.0 mitgewirkt hat. Vom 29. bis 31. Oktober treffen sich die wichtigsten Akteure der additiven Fertigung und der fortgeschrittenen Fertigung zu einer Veranstaltung mit Konferenzen, Schulungen, Netzwerken und der bekannten Industry Arena, wo wir die Errungenschaften der neuen Technologien in der Branche hautnah erleben können.

Um die Neuheiten, die die Messe in diesem Jahr mit sich bringt, im Detail zu kennen, haben wir in diesem Jahr erneut mit Miquel Serrano, Director of Industry From Needs To Solutions und einem der wichtigsten Förderer der Einführung neuer Technologien im Land, gesprochen.

Industry - Miquel Serrano

Miquel Serrano, Direktor der Industry From Needs To Solutions

3DN: INDUSTRY From Needs To Solutions findet bereits zum 4. mal statt – wie würden Sie die letzten 4 Jahre der Veranstaltung beschreiben?

IN(3D)USTRY wurde 2016 als Fachmesse für additive Fertigung in einer Zeit gestartet, in der sich diese Technologie stark entwickelte und Hersteller und Anwender aus verschiedenen Branchen zusammenbrachte. Im Jahr 2017 wollten wir die industrielle Positionierung weiter ausbauen indem wir sie mit den Veranstaltungen  EXPOQUIMIA, EQUIPLAST,  EUROSURFAS und IOT gemeinsam durchführten, um so die BARCELONA INDUSTRY WEEK zu bilden. In der letztjährigen Ausgabe haben wir eine Evolution begonnen, die neue Bereiche wie Automatisierung und Robotik, Cybersicherheit, Kunststoffverarbeitung und auch die Verwendung neuer Materialien umfasst. Diese Entwicklung setzt sich 2019 fort um so die gesamte Wertschöpfungskette und möglichst viele Technologien des Industrie 4.0 Konzepts abzudecken. Diese Ausgabe enthält zudem einen großen Bereich mit Herstellern von Werkzeugmaschinen, Teilen, Komponenten und Zubehör sowie Automatisierungsdienstleistungen für Produktionssysteme, Messtechnik und Qualitätskontrolle, unter anderem für Bereiche, die in dieser Zeit des Marktes in der die digitale Transformation bereits Realität ist, gefördert werden sollen.

3DN: In diesem Jahr gründen Sie den MAX – Advanced Manufacturing Congress, was sind die Inhalte dieses Kongresses und welche Vorteile bringt er den Besuchern der Messe?

Der MAX Kongress ist eine Veranstaltung, mit der wir Unternehmen weiterhin bei der Einführung der Technologien der Industrie 4.0 unterstützen wollen. Wir werden Vertreter von Referenzunternehmen haben, die ihre Erfahrungen mit der Anwendung digitaler Lösungen in ihren Branchen präsentieren und dabei immer unserem Ziel folgen, ein Treffpunkt für den Austausch von Erfahrungen und Herausforderungen in diesem technologischen Wandel zu sein. Der Kongress konzentriert sich auf die fortgeschrittene Fertigung mit besonderem Augenmerk auf vier Hauptherausforderungen: Effizienzsteigerung, Herstellung von Produkten, neue Geschäftsmodelle und Veränderungen bei bestehenden Geschäftsmodellen sowie Gewinnung, Verwaltung und Bindung von vorhandenen Talenten.

Die INDUSTRY findet bereits zum vierten Mal statt

3DN: Welche weiteren Neuheiten wird die INDUSTRY neben dem Kongress in dieser Ausgabe haben?

Erstens, der Veranstaltungsort, da wir von Monjuïc nach Gran Via ziehen. Das Hauptziel der Änderung ist es, das Wachstum der Messe zu fördern, indem sowohl das Erlebnis des Ausstellers als auch des Besuchers verbessert wird. Gran Via bietet einen moderneren Raum, der in der Lage ist, das Wachstum der Messe zu realisieren und gleichzeitig die Ausstellung größerer Industriemaschinen einfacher zu gestalten.

Auf der anderen Seite verstärken wir unser Engagement für Wissen weiter mit den anderen Kongressen: IN(3D)TALKS wird weiterhin die Best Cases und Adoptionsstrategien im 3D-Druck, anbieten. Der Barcelona Cybersecurity Congress wird seine zweite Ausgabe abhalten, die sich mit den Herausforderungen der Sicherheit in der Branche befasst, während Ayri11 Studenten und Unternehmen aus dem Bereich der Automatisierung und Robotik zusammenbringt.

Die INDUSTRY Arena zeigt Neuheiten in der additiven Fertigung, die in die Industrie bereits integriert sind

3DN: Was werden die überraschendsten Dinge auf der INDUSTRY in diesem Jahr sein?

Die Veranstaltung ist ein großartiger Raum für Innovationen, in dem Anwendungen und Lösungen im Bereich Advanced Manufacturing präsentiert werden. Darüber hinaus teilen letztere sich einen exklusiven Raum mit den Pionierunternehmen im Bereich der Nutzung fortschrittlicher Technologien, die im Hauptszenario zeigen, welche Herausforderungen und Bedürfnisse sie bei der Umsetzung dieser Technologien in ihren Produktionsprozess haben. Zu den Neuerungen, die diesen Bereich angehören werden, gehört ein Erlebnisraum mit Augmented Reality und Virtual Reality, in dem Sie die neuesten fortschrittlichen Systeme für Industry 4.0 ausprobieren können.

Die Veranstaltung bietet Konferenzen und Vorträge mit Branchenexperten

3DN: Welche B2B- und Networking-Aktionen wird es während dieser Messeausgabe geben und warum setzen Sie darauf?

Die Kontaktaufnahme und Wertschöpfung von Unternehmen ist unser Hauptgrund, als Messebetreiber aufzutreten. Aus diesem Grund versuchen wir, diese Beziehung in den meisten der von uns organisierten Shows zu integrieren. In INDUSTRY From Needs to Solutions werden wir gemeinsam mit der Handelskammer Barcelona das B2B European Technology Buyers Programme durchführen. Hier wird es Geschäftstreffen zwischen ausstellenden Unternehmen der Branche und europäischen interessierten Kunden von Additiver Fertigung und Advanced Manufacturing geben. Diese kommen aus Ländern wie Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Portugal, der Tschechischen Republik oder dem Vereinigten Königreich, mit jeweils eigenen spezifischen Anforderungen aus ihrer Branche.

3DN: Barcelona hat sich zusammen mit der INDUSTRY im Bereich der additiven Fertigung stark entwickelt: Was glauben Sie, was die Zukunft für diese Stadt bereithält, die zu einer der Hauptstädte der Industrie 4.0 geworden ist?

Viele Indikatoren positionieren Barcelona als eine der wichtigsten technologischen Zentren in Europa und zählen sie als Konkurenz zu Städten wie London, Paris, Berlin oder Amsterdam. Barcelona hat großes Potenzial eine Führungsrolle zu übernehmen, muss aber in einigen Aspekten verbessert werden, wie beispielsweise durch mehr Beschleunigungsprogramme für neue Firmen, mehr und bessere Räumlichkeiten für Start-ups und Digitalzentren, größere und bessere technologische Kapazitäten, neue Ausbildungsprogramme sowie neue Innovationslabore und -zentren. Barcelona verfügt auch über einen Vorteil, den andere Städte nicht haben, wie z.B. die Fähigkeit, große internationale Veranstaltungen zu organisieren, die dazu beitragen, Talente und Kapital anzuziehen, die neue Ökosysteme schaffen, indem sie Talente mit Investitionen, Kreativität und Innovation verbinden und Unternehmen und Fachleute aus der ganzen Welt zusammenbringen.

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