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IGO3D unterstützt Unternehmen bei der Implementierung der Additiven Fertigung

Auf 12. April 2021 von Regina P. veröffentlicht
igo 3d

Die Schammer Maschinenbau GmbH arbeitet seit 50 Jahren mit verschiedensten Industriezweigen und hat sich selbst auf die Herstellung von Prototypen sowie die Kleinserienfertigung von Sondermaschinen spezialisiert. Vor kurzem hat das Unternehmen die additive Fertigung in die Arbeitsabläufe integriert, um die Produktionsprozesse zu beschleunigen sowie die Konstruktion komplexer Teile und den internen Werkzeugbau aufzugreifen. Damit die 3D-Technologie erfolgreich in das Unternehmen integriert werden konnte, wandte sich die Schammer Maschinenbau GmbH an IGO3D. Der deutsche 3D-Druck Spezialist steht Kunden bei der Auswahl des richtigen 3D-Druckers mit langjähriger Expertise beratend zur Seite. 

Die additive Fertigung bietet Industrieunternehmen erhöhte Flexibilität in den Produktionsprozessen. Was lange Zeit zur schnelleren Konstruktion von Prototypen verwendet wurde, wird heute zunehmend zur Produktion komplexer Fertigteile, aber auch zur Herstellung von Werkzeugen eingesetzt. So integrieren bereits viele Montagelinien 3D-gedruckte Komponenten. Dies ermöglicht sowohl eine Verkürzung der Produktionszeit, als auch eine Vervielfachung der Iterationen im Werkzeugbau. Wenn ein Teil kaputt ist, geht der Austausch sehr schnell: Es muss nicht mehr darauf gewartet werden, dass bzw. ob ein Lieferant das Teil bereitstellen kann, sondern kann an Ort und Stelle selbst gefertigt werden. Grund genug für die Schammer Maschinenbau GmbH, in den 3D-Druck und insbesondere in die Schmelzschichtung (FDM) zu investieren. Dank der Unterstützung von IGO3D ist das Unternehmen nun in der Lage, Teile auf Anfrage selbst aus einer Vielzahl von Materialien zu fertigen.

IGO3D

Die Schammer Maschinenbau GmbH will Produktionsprozesse automatisieren. (Bild: IGO 3D)

Die Wahl der richtigen Technologie und der Materialien

Tobias Schammer ist Mechatronik-Ingenieur bei Schammer. Er erklärt den Hintergrund der Investition: „Ich habe die Vorteile des 3D-Druck während meines Studiums kennengelernt und dabei insbesondere festgestellt, wie nützlich dieser für das Rapid Prototyping sein kann, vor allem in Hinblick auf die Kosten. Nachdem ich diesen Aspekt mit dem restlichen Team geteilt hatte, haben wir uns dazu entschieden, in eine eigene Maschine zu investieren. Da wir bei der Schammer Maschinenbau GmbH viel Wert auf Service und Kundenberatung legen, waren wir auf der Suche nach einem Unternehmen, das nicht nur 3D-Drucker verkauft, sondern auch einen herausragenden und langfristigen Kundenservice bietet. Bei unserer Marktrecherche sind wir dabei auf IGO3D gestoßen, ein Unternehmen das nicht nur einen hervorragenden Vertrieb, sondern zusätzlich Beratungen und Schulungen zur additiven Fertigung anbietet.“ Um den Bedürfnissen der Schammer Maschinenbau GmbH gerecht zu werden, fiel die Wahl schließlich auf einen FDM-3D-Drucker, genauer gesagt auf den Ultimaker S5. Laut IGO3D bietet dieser eine einfache Handhabung, große Kompatibilität in Bezug auf die Materialien und dazu die Möglichkeit einer hohen Reproduzierbarkeit.

Um die Vorteile dieser Maschine effektiv nutzen zu können, schulte IGO3D das Team der Schammer Maschinenbau GmbH. Dort ist man nun in der Lage, den Drucker anwendungsbasiert zu nutzen und eigene Teile zu entwerfen. Bisher werden hauptsächlich die Prototypen von Designteilen, Funktionsprototypen aber auch Ersatzteile entworfen. Die Wahl des Materials hängt dabei von der endgültigen Anwendung ab. Für interne Projekte verwendet das Unternehmen hauptsächlich Tough PLA von Ultimaker: Dies ist einfach zu drucken, hat gute mechanische Eigenschaften und besticht durch glatte Oberflächen. Für das funktionale Prototyping werden jedoch bessere mechanische Eigenschaften benötigt, weshalb dafür Nylon und Polyamid zur Anwendung kommt.

Tobias Schammer ergänzt: „Bislang haben wir nur Kunststoffteile gedruckt. Als Hersteller von metallischen Komponenten wollen wir in Zukunft aber auch den Metall-3D-Druck testen – weshalb wir das neue 316L-Edelstahlfilament von BASF gekauft haben, das mit dem Ultimaker S5 kompatibel ist. Wir sehen in der Kombination von FFF und Metalldruck großes Potenzial und sind gespannt auf die Druckergebnisse.“

Warum in die Additive Fertigung investieren?

Für das deutsche Maschinenbauunternehmen bietet der 3D-Druck drei wesentliche Vorteile: eine einfache Anwendung, reduzierte Durchlaufzeiten und schließlich Kosteneffizienz. Bei sehr komplexen Bauteilen, für welche teilweise mehrere Wochen Arbeit notwendig sind, liegen die Einsparungen durch den Einsatz der additiven Fertigung beispielsweise bei über 30 %. Tobias Schammer fasst zusammen: „Als Hersteller hat man in der Design- und Entwicklungsphase eines Produkts den größten Einfluss auf die Gesamtkosten. Der 3D-Druck bietet in diesen Bereichen viele neue Möglichkeiten zur Optimierung. Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass der Abfall auf ein absolutes Minimum reduziert werden kann, da der Prozess generativ und nicht subtraktiv ist. Dies stellt einen großen Schritt in Richtung umweltfreundlicher Produktion dar, welche uns sehr wichtig ist. „

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