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iFix, ein Bioprinting Stift zur Heilung von Augenverletzungen

Auf 27. August 2018 von Jacqueline O. veröffentlicht
iFix

1,1 Millionen Dollar erhielt das Forscherteam der University of Sydney und der University of Wollongong von dem NSW Medical Device Fund für die Entwicklung und Vermarktung des IFix Pen. Der Stift soll mithilfe von Bioprinting die Heilung von Augenverletzungen ermöglichen.

In der Augenheilkunde ist die Anwendung des 3D-Drucks stark gewachsen. Es konnte bereits Hornhaut mittels der additiven Fertigung hergestellt werden. Auch weitere Behandlungen sind mit einer 3D-gedruckten Mikronadel möglich.

Professor Gerard Sutton und sein Team arbeiten nun an dem iFix, welcher Augenwunden verschließen kann und bei Behandlungen von Hornhautgeschwüren hilft.

Allein in Australien sind 55.000 Menschen von Hornhautulzerationen betroffen. Weltweit würden tausende Patienten von der neuen Entwicklung profitieren. Hornhautulzerationen führen unbehandelt zur Einschmelzung der Kornea, was starke Einschränkungen oder gar Verlust des Sehvermögens herbeiführt.

Die Versiegelung der Augenwunde fördert nachweislich bereits die aktive Wundheilung und reduziert die Narbenbildung. Für Patienten weltweit ein großer Hoffnungsschimmer auf medizinische Verbesserung.

iFix

Der iFix druckt die erstellte Biostruktur direkt ins Auge. Diese Sturkur hilft den Hornhautzellen sich zu regenerieren und fördert biologische Barrieren gegen die vorhandenen Schäden. Zu der verkürzten Genesungszeit kommt, dass der Stift die Schmerzen des Patienten minimiert und so direkt für Erleichterung sorgt.

iFix

Bereits im letzten Jahr überzeugte das Team „The Big Idea“ von ihren Forschungen und erlangten 45.000$ für den zweiten Preis. Laut den Forschern war es jedoch nicht nur das Geld, was ihnen bei der weiteren Entwicklung half. Der Gewinn verlieh ihnen ebenfalls Glaubwürdigkeit für andere Stipendien und den Forschern selbst gab es das Selbstvertrauen, dass sie auf der richtigen Spur waren und wirklich etwas erreichen konnten.

Durch die finanziellen Mittel des NSW Medical Device Fund und von The Big Idea werden die Entwicklungen vorangetrieben. Ziel ist es, diese Behandlung für die Massen zugänglich zu machen.

iFix

Dr. Stephen Beirne und Professor Gordon Wallace mit einer der neuesten Versionen des Bio-Pens

„Der iFix-Pen ist Teil eines Gesamtprojekts im Bereich der Hornhautbiotechnologie und wir hoffen, dass wir mit Unterstützung von The Big Idea und Medical Device Fund in den nächsten fünf bis zehn Jahren auch 3D-Hornhautbiotechnologie entwickeln können“ sagte Professor Sutton.

Es werden bereits Tests an Tieren mit Augenläsionen durchgeführt. Das Forscherteam erwartet nächstes Jahr die erste Anwendung am Menschen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der University of Syndey und ihrem offiziellen Bericht zu der finanziellen Förderung.

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