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Hi3D V3.0 hebt KI-3D-Modelle auf 2048³ Voxel-Auflösung & bietet einen Free Trial für 48 Stunden

Am 19. August 2026 von Lily-Swann Frost veröffentlicht

Hi3D hat die Version 3.0 seines KI-3D-Modellgenerators veröffentlicht, mit der nun Geometrie mit einer Voxel-Auflösung von 2048³ erzeugt wird. Zum Vergleich: Die Vorgängerversion arbeitete mit 1536³. V3.0 bildet also 2,37-mal so viele Voxel ab und damit deutlich feinere Details. Die Texturausgabe reicht jetzt bis 8K. Überarbeitet hat das Unternehmen außerdem die ansichtsübergreifende Strukturanalyse sowie den Algorithmus zur UV-Vervollständigung.

Diese drei Neuerungen greifen genau dort an, wo zwischen Ausgangsbild und fertigem Asset am häufigsten Details verloren gehen. Das reduziert wiederum die manuelle Mesh-Nachbearbeitung, bevor ein Modell in die Produktionskette einfließt, sei es in Gaming, Film, 3D-Druck oder Industriedesign.

Zum Launch gewährt Hi3D 48 Stunden lang kostenlosen Zugang zu V3.0: von 00:00 UTC am 19. August 2026 bis 24:00 UTC am 20. August 2026 unter www.hi3d.ai. Im selben Zeitraum sind Jahresabos um 70 % reduziert.

2048³ Voxel-Auflösung

Bei niedrigeren Auflösungen verschmelzen benachbarte Details, und scharfe Übergänge verschwimmen. Bis V3.0 mussten übereinanderliegende Federn und Schuppen, Schriftzüge und Logokanten sowie mechanische Verbindungsstellen manuell nachgebessert werden. Bei 2048³ trennen sich diese Elemente sauber voneinander, und das feinere Raster erfasst auch flache Gravuren und Oberflächenreliefs. Laut Hi3D bleiben zudem dünne Wände und freitragende Überhänge intakt.

Side-by-side comparison of an antique pocket watch photograph and a detailed 3D reconstruction generated by Hi3D V3.0.

Links: Ausgangsbild. Rechts: Rekonstruktion mit Hi3D V3.0.

Strukturelle Stabilität

Ein hochgeladenes 2D-Bild zeigt selbstverständlich nur eine einzige Perspektive, für den 3D-Druck braucht es jedoch alle. Die verdeckten Bereiche und die Art, wie Bauteile ineinandergreifen, müssen daher berechnet werden, und genau dort häufen sich die Fehler. Der Verfeinerungsschritt von V3.0 setzt an diesen Stellen an, ebenso an den Punkten, an denen sich Objekte durchdringen. Nach Angaben von Hi3D bleibt die Geometrie stabil und ausreichend gestützt, selbst wenn Rück- und Seitenansicht verdeckt sind.

Miniature Tokyo diorama and three rotated views of its Hi3D V3.0 reconstruction.

Oben links: Ausgangsbild. Übrige: Rekonstruktion mit Hi3D V3.0 aus verschiedenen Blickwinkeln.

8K-Texturen

V3.0 erhöht die maximale Texturausgabe auf 8K, kombiniert mit einer aktualisierten Fassung des Hi3D-Algorithmus zur UV-Vervollständigung. Hi3D verzeichnet sauberere Musterkanten, weichere Farbübergänge und feinere Ornamente, selbst bei extremer Vergrößerung.

Fantasy character illustration next to its Hi3D V3.0 3D reconstruction.

Links: Ausgangsbild. Rechts: Rekonstruktion mit Hi3D V3.0.

Produktionsreif

V3.0 übernimmt die Werkzeuge, die ein generiertes Modell druckfertig machen: Split for 3D Printing, Multicolor 3D Printing und Auto-Plating. Gemeinsam ersetzen sie den separaten Modellierungsschritt, der sonst zwischen einem generierten Mesh und einer funktionsfähigen Druckdatei steht.

Dieses Werkzeugpaket zeigt, worauf Hi3D mit V3.0 abzielt: Profis wie Gelegenheitsnutzern gleichermaßen bearbeitbare, präsentationsfertige Assets an die Hand zu geben, auf denen sich aufbauen lässt ohne Vorerfahrung in der 3D-Modellierung.

Von V1.0 zu V3.0

Hi3D, damals unter dem Namen Hitem3D bekannt, brachte V1.0 im Juli 2025 auf den Markt. Die Entwickler kündigten diese erste Version als erstes KI-Werkzeug zur 3D-Generierung der Welt an, das aus einem einzigen Bild eine Auflösung von 1536³ erreichte. V2.0 führte die Erzeugung von Geometrie und Textur zusammen, ergänzte das Mapping verdeckter Strukturen und verfeinerte das Delighting der Texturen. V3.0 hebt die Auflösung nun auf 2048³ und überarbeitet jene Schritte, die verarbeiten, was das Ausgangsbild eben nicht zeigt.

A bronze-toned figure of a winged warrior holding a spear, followed by three 3D reconstructions of the same statue produced by Hi3D.

Von links nach rechts: Ausgangsbild, Hi3D V1.0, Hi3D V2.0, Hi3D V3.0.

Geometrie, die bislang manuell nachgebessert werden musste, bevor sie sich drucken, gießen oder zerspanen ließ, kann nun ohne diesen Eingriff deutlich weiter in den Produktionsablauf gelangen.

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