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GXN untersucht: Wie können autonome 3D-Drucker auf Umweltveränderungen reagieren?

Am 14. August 2019 von Lukas Johannes B. veröffentlicht
autonome 3d-drucker

Die neue Initiative „Break the Grid“ (dt. Das Gitter brechen) will 3D-Drucker zum Krabbeln, Schwimmen und Fliegen befähigen, um den Herausforderungen des Bevölkerungswachstums und der globalen Erwärmung zu begegnen. Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der dänischen GXN Innovation, einer Tochtergesellschaft von 3XN, Dansk AM Hub und dem Designstudio MAP Architects. Im Wesentlichen wird diese Initiative untersuchen, wie autonome 3D-Drucker einen kostengünstigeren, besseren und schnelleren Weg bieten könnten, um auf städtische, soziale und ökologische Veränderungen zu reagieren. „Die Entsendung von 3D-Druckern für diese Herausforderungen könnte eine Revolution in der Entwicklung sein“, erklärt Kasper Jensen, Gründer von GXN. „Indem wir 3D-Drucker in die Lage versetzen, zu kriechen, zu schwimmen und zu fliegen, können wir Umweltgefahren zu niedrigeren Kosten und mit größerer Effizienz entgegentreten.“

Autonome 3D-Drucker zur Veränderung der Zukunft von Konstruktionsmaßnahmen

Dieses Forschungsprojekt umfasst verschiedene Szenarien, in denen die additive Fertigung die Lösung für globale Herausforderungen sein könnte. Eine große Herausforderung ist die Infrastruktur. Ziel wäre es, die verfallende Infrastruktur zu reparieren, insbesondere für isolierte Straßennetze, die unter kleinen Rissen und Rissen im Asphalt leiden. GXN erklärt auf seiner Website: „Ein autonomes System von kriechenden 3D-Druckern könnte kleine Fehler auf isolierten Straßen scannen und beheben und das Problem lösen, bevor es unkontrollierbar wird.“

autonome 3d-drucker

Quelle. GXN Innovation

Das nächste Ziel ist der Schutz der Lebensräume an den Küsten unseres Planeten, die vom Klimawandel betroffen waren und sein werden. Die Küstenverhältnisse sind für viele Bevölkerungsgruppen von entscheidender Bedeutung und betreffen schätzungsweise 600 Millionen Einwohner weltweit. Wie von GXN erläutert, „können neue Ansätze für den Küstenschutz auf dem Meeresboden anfangen, um dort anzusetzen, wo sich das Problem wirklich stellt, bevor es die aktuellen Kosten trifft und große soziale und wirtschaftliche Schäden verursacht“.

Quelle: GXN Innovation

Schließlich, nachdem man sich die kriechenden und schwimmenden 3D-Drucker angesehen hat, wäre das letzte Ziel, sich um alternde Strukturen zu kümmern, die zu energietechnischen- und wirtschaftlichen Verlusten führen. Viele Hochhäuser der Welt weisen noch eine alte Bauweise vor, was zu viel Energieverschwendung führt. Mit anderen Worten, „Eine bessere Analyse der Energieeffizienz der Fassaden in diesen Hochhäusern würde von Fall zu Fall effiziente Materiallösungen mit viel geringerem Investitionsbedarf und minimaler menschlicher Interaktion ermöglichen“ und dafür könnten fliegende 3D-Drucker Teil der Antwort sein.

autonome 3d-drucker

Quelle. GXN Innovation

Das Team erstellte mobile mechanische Prototypen von 3D-Druckern unter Verwendung der vorhandenen Abtast- und Drucktechnologie. Mit den Prototypen wurden verschiedene virtuelle Hacks untersucht, um mobiles 3D-Drucken an Land, unter Wasser und in der Luft zu ermöglichen. „Konvergente Technologien ermöglichen neue Ansätze im Bauwesen“, kommentierte Mads Kjøller Damkjær, CEO des dänischen AM Hub Fund. „Wir hoffen, die Additive Fertigungs Industrie zu inspirieren, sich neue Möglichkeiten vorzustellen, die die Kombination von Design und Technologie erfordern, um unsere Werte und unsere aktuellen Denkweisen zu verändern.“

Die autonome additive Fertigung könnte entscheidend werden, um auf globale Herausforderungen zu reagieren | Quelle: GXN Innovation

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