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GROB präsentiert neues Liquid-Metal-Printing-Verfahren für die additive Fertigung

Am 28. November 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

Seit 1926 arbeitet das Familiengeführte Unternehmen GROB (GROB Group) an der Entwicklung und Herstellung von sämtlichen Anlagen und Werkzeugmaschinen. Von Bayern aus in die ganze Welt – treffender könnte es wohl nicht sein, denn das Unternehmen agiert weltweit. Nicht zuletzt auch auf Grund seinen Aktivitäten innerhalb der additiven Fertigung. Im Detail handelt es sich bei dessen Einstieg in den 3D-Druck, für den sie ihr eigenes Fertigungssystem mit dem Namen GMP300 entwickelt haben. Dieses Fertigungssystem basiert auf dem Liquid-Metal-Printing (LMP)-Verfahren und soll in erster Linie für die Herstellung von endkonturnahen Aluminiumbauteilen dienen. Doch um was genau handelt es sich beim LMP-Verfahren überhaupt? Das haben wir uns für Sie einmal genauer angesehen!

GROBs Liquid-Metal-Printing-Verfahren und dessen Vorteile

Als Ausgangspunkt diente hierbei das Powder Bed Fusion-Verfahren, wobei dies im Gegensatz zum von GROB entwickelten LMP eine niedrigere Aufbaurate hat. Außerdem können sich zukünftige Anwender des LMP-Verfahren über eine deutlich bessere Bauteilauflösung im Vergleich zu DED-Verfahren freuen. Wir erklären Ihnen nun, wie dieses Verfahren konkret funktioniert: In ersWAs ter Instanz wird der verwendete Aluminiumdraht so stark erhitzt, dass er beginnt zu schmelzen, wobei das somit flüssige Alumiunium Material anschließend tropfenweise Kreuztisch fällt, der sich in X/Y-Richtung bewegt. Was die Z-Achse angeht, so erfolgt dessen Aufbau durch Anheben des Druckkopfes. Laut Angaben des Herstellers soll es sich beim Liquid-Meta-Printing-Verfahren um einen sogenannten Mikrogießprozess handeln, der über keinen oder andernfalls nur sehr geringen thermischen Verzug verfügt. Somit entstehe ein homogenes Mikrogefüge, welches entweder äquivalent oder nur zum Teil sogar über den Werten des Ausgangsmaterials (zu diesem Zeitpunkt noch in Drahtform) liegt. GROB fügt hinzu, dass bei ihrem entwickelten Verfahren mit Aufbauraten einer maximalen Tropfenfrequenz von 500 Herz und einem -durchmesser von 700 Mikrometer zu 320 Kubikzentimeter pro Stunde zu rechnen sind.

Ein mit LMP hergestellter Spannring (Bild: GROB)

Weitere Vorteile, die der Anwender dadurch genießen kann, beziehen sich auf den geringen Aufwand, wenn es um die Nachbearbeitung geht. Außerdem liegen die Bauteilkosten nur sehr gering über den Füllgrad der Bauplatte, was zusätzlich zu einer erhöhten Produktivität dank des LMP-Verfahrens kommt. Die Maschine, die für das LMP-Verfahren eingesetzt wird, der GMP300, ist sowohl für die Einzel- wie sogar für die Kleinserienfertigung geeignet, wobei sich der Name der Maschine folgendermaßen zusammensetzt: GMP bezieht sich auf GROB Metal Printing und die Zahl 300 repräsentiert die Größe des Arbeitsraumes mit 300 x 300 x 300 Kubikmilimeter. Die mit einer Drei-Achs-Kinematik ausgestattete Maschine verfügt zusätzlich über eine maximale Achsengeschwindigkeit von 30 Meter pro Minute wie auch über einen Bauraum mit inerter Atmosphäre. Da es sich bei dieser Technologie um ein pulverloses Fertigungsverfahren handelt, minimiert sich ebenfalls das Gefahrenpotenzial auf Grund wegfallender Pulverhandhabungen und verfügt im Zuge der Sicherheit ebenfalls über Sensoren zur Prozess- und Anlagenüberwachung (Tropfen-, Düsen- und Bauteilhöhen-Überwachung).

Wenn Sie mehr über das von GROB entwickelte Verfahren zur Liquid-Metal-Printing erfahren möchten, dann klicken Sie bitte HIER.

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*Titelbildnachweis: GROB

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